FM Das Heft (0)

Raus aus dem Schatten

Bekanntlich ist es schon schwer genug, sich international einen Namen zu machen. Im Showbiz. Als Künstler. Als Model. Doch nur wenigen mit prominenten Eltern gelingt es, ihren eigenen Vornamen zu etablieren.

 

Sie sind beliebt. Sie werden beneidet. Die Presse begleitet sie von ihrer frühesten Kindheit an argwöhnisch. Manche sind bereits in jungen Jahren weltberühmt: Die Sprösslinge von prominenten Eltern haben es – das zeigen unzählige Beispiele –  unvermuteterweise gar nicht so leicht, aus dem Schatten ihrer Erzeuger zu treten. Und sich selbst zu positionieren. Ihre eigene Karriere zu entwickeln. Mit ihren berühmten Namensgebern gleichzuziehen. Oder sie gar zu übertreffen. So zeigt sich denn, dass das Erarbeiten des eigenen Vornamens manchmal schwieriger ist, als sich aus dem Nichts einen großen Namen im internationalen Showbiz zu machen.

Der wohl traurigste Fall ist der von Lisa Marie Presley. Die einzige Tochter der Rock’n’Roll-Legende Elvis Presley hatte jahrelang Suchtprobleme. Sie kämpfte bereits im Teenageralter mit ihrer Drogenabhängigkeit. Aber auch Michael Douglas, der es geschafft hatte, als Sohn des berühmten Kirk Douglas zum Welt-Schauspieler zu avancieren, hatte mit Sohn Cameron seine Nöte. Drogenkonsum und -besitz. Sieben Jahre hinter Gittern.

Ich freilich berichte viel lieber über Erfolg als über Scheitern: Allen voran steht die Urenkelin des Hotel-Tycoons Conrad Hilton, Paris Whitney Hilton. Sie hat sich zum ultimativen It-Girl gemausert, betreibt Selbstinszenierung par excellence und ist auf jedem rotem Teppich gern gesehener Gast.

Ein Musterbeispiel ist auch Georgia May Jagger, die Tochter von Rocklegende Mick Jagger, die als britisches Top-Model erfolgreich ist: Werbung für Hudson Jeans. 2009 auf dem Cover der britischen Vogue. Für Chanel am Laufsteg. Die größte Ehre wurde ihr mit 20 zuteil: Neben Kate Moss und Naomi Campbell durfte sie bei der Abschlussfeier der Olympischen Spiele 2012 in London laufen.

Auch stark unterwegs: Kaia Gerber. Ihre Mama ist keine Geringere als Cindy Crawford. Kaia bekam bereits im Alter von gerade einmal zehn Jahren ihren ersten Werbejob für die Kinderlinie „Versace Young“. Danach folgte mit 16 Jahren ihr Laufsteg-Debut für Calvin Klein. Sie begleitete Kampagnen der großen Modehäuser Valentino, Miu Miu und Karl Lagerfeld. Auch Heidi Klum ist gut unterwegs, was die Karriere ihrer Tochter Leni betrifft. Wenn da Alt und Jung zusammenspielen, kann Großartiges entstehen. Eine neue Karriere wachsen.

Für den Cover der vorliegenden Elite-Ausgabe haben wir ein außergewöhnliches Sujet mit Lily Collins ausgewählt. Die Tochter des berühmten Musikers Phil Collins verdingte sich schon im Teenageralter als Kolumnistin. Sie publizierte für die Magazine „Seventeen“ und „Teen Vogue“. Und ergatterte sogar einen Schreiberjob bei der „Los Angeles Times“. Heute zählt sie zu den bekanntesten Gesichtern der Mode-Branche. Auch als Schauspielerin konnte sich das mittlerweile 32 Jahre alte Multitalent einen Namen machen. Den großen Durchbruch schaffte sie mit der Netflix-Serie „Emily in Paris“. Dort spielt sie die Hauptrolle, eine Amerikanerin, die nach Paris zieht, um in einer Modefirma zu arbeiten. Erfolgreich ist sie aber auch als Markenbotschafterin. Unter anderem für die Beauty-Firma Lancôme (mehr dazu auf Seite 14 im aktuellen Heft).

Die Liste von prominenten Kindern, die es dann doch geschafft haben, ist eindrucksvoll. Jon Voight ist den Älteren zwar kein Unbekannter, seine Tochter hat es jedoch geschafft, ihn in den Schatten zu stellen: Sie hört auf den Namen Angelina Jolie. Die Mutter von sechs Kindern und Exfrau von Brad Pitt zählt bereits seit den Neunzigerjahren zu den absoluten Top-Stars des Show-Biz. Auch der Nachwuchs von Melanie Griffith hat es richtig gemacht:  Dakota Johnson, die Tochter der bekannten Schauspielerin, die vor allem in den Achtziger- und Neunzigerjahren Furore machte, feierte schon in jungen Jahren ihre ersten Erfolge: Schon mit neun tauchte sie auf den Kinoleinwänden auf. Der große internationale Durchbruch gelang ihr mit der Romanverfilmung „50 Shades of Grey“. Seither zählt sie zu den Gagen-Königinnen. Viele andere beweisen, dass man nicht der Drogensucht verfallen muss, abstürzen muss oder in Depressionen verfällt, wenn man es richtig macht. Oder nehmen wir Sarah Margaret Qualley. Die 26-Jährige ist das dritte und jüngste Kind der Schauspielerin Andie MacDowell. In der Fernsehserie „The Leftovers“ stellte sie ihr Können unter Beweis. Oder nehmen wir etwa die Tochter von Aerosmith-Frontmann Steven Tyler, Liv Tyler. Sie entschied sich gegen eine Karriere im Musik-Biz und wurde Schauspielerin. Heute zählt sie zu den bekanntesten Gesichtern weltweit. So wurde sie 2018 in die Academy of Motion Picture Arts and Sciences berufen, die jährlich die Oscars vergibt.

Und wir? Wir schauen, wie wir mit den eigenen Kindern zurechtkommen. Versuchen, ihnen die Wege zu ebnen. Und erfreuen uns an tollen internationalen Erfolgsgeschichten. Bei denen man erkennt, dass die Gene schon extrem wichtig sind, wenn’s um das Thema Talent geht. So hoffe ich, dass auch Ihnen bei Ihren Kindern die Freude des Gedeihens beschert ist.

Ihre

Ekaterina Mucha

 

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Strahlendes Paris

Hollywood und die Fans sind begeistert von der jungen Schauspielerin, die bereits im Alter von zwei Jahren für die BBC-Serie „Growing Pains“ vor der Kamera stand. Doch bevor sie mit Filmen wie „Spieglein, Spieglein“ durchstartete, galt ihre ursprüngliche Leidenschaft dem Journalismus. Bereits in ihrer Jugend schrieb Lily unter anderem Publikationen für „Elle Girl“, die „Teen Vogue“ und die „Los Angeles Times“ und studierte dann sogar Journalismus an der Southern California University. Ihr Debüt als Schauspielerin gab Lily Collins nicht in einem Film, sondern in der Fernsehserie „90210“. Nach einem Ausflug ins Modelbusiness spielte sie 2009 neben Sandra Bullock in „The Blind Side“. Seit diesem Filmerfolg ging es mit der Karriere von Lily Collins steil bergauf…

 

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Jet Set

Südafrika

Babanango Game Reserve

Mit dem Babanango Game Reserve in Südafrika haben sich die lokalen Gemeinden ihren Traum verwirklicht, ein Wildnisgebiet zu schaffen, das den Tourismus anziehen und dadurch die regionale Wirtschaft stärken soll. Das Babanango Game Reserve beherbergt drei einzelne Pavillons, die versteckt in den sanften Hügeln der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal liegen.

© Babanango Game Reserve

 

Kroatien

Hvar Boutique Villas

Auf der kroatischen Insel Hvar befinden sich, eingebettet in die Klippenlandschaft vor der dalmatinischen Küste, die Hvar Boutique Villas. Hier trifft Lifestyle auf mediterranen Komfort mit exzellentem Service. Hinter dem luxuriösen Design stecken die Wiener Architekten BWM. So fügen sich die drei Villen – Terra Rossa, Verde und Azzurro – aus dem Stein der Insel Brač, welcher weltweit seinen Einsatz für exklusive Außenfassaden findet, ins Landschaftsbild von Hvar ein.

© Ljudevit Blagec

 

Monaco

Elsa*

Das Elsa in Monaco ist das allererste Biorestaurant mit einem Michelin-Stern. Benoît Witz, der neue Chefkoch, bietet eine gesunde und authentische Küche, die die Aromen des Mittelmeers widerspiegelt. Im Elsa ist der Rahmen genauso einzigartig wie das Menü. Auf der Terrasse, die einen atemberaubenden Blick auf das Meer und die Côte d‘Azur bietet, scheint die Zeit für einen genussvollen Moment inmitten der Natur stillzustehen. Das Elsa bietet lokale Bio-Saisonküche für unübertroffenen Geschmack und bewahrt damit Gesundheit und Wohlbefinden von Körper und Geist…

© Monte-Carlo Société des Bains de Mer

 

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Geheimnisvoller Sherry

Die Geschichte des Sherrys geht 3000 Jahre zurück, bis zu den Phöniziern. Sie waren es, die die ersten Weinreben der Palomino-Traube nach Europa brachten. Später spielte der Sherry eine nicht unwesentliche Rolle bei der Entdeckung der Welt durch Christoph Kolumbus und Ferdinand Magellan und wurde zu einem wichtigen Gut in den Handelsbeziehungen zwischen Spanien und England und später Amerika. Man könnte sogar sagen: Es war seine Bestimmung zu reisen, denn der Vino Viajero, also der „reisende Wein“, wurde ursprünglich extra dafür hergestellt, um über einen langen Zeitraum haltbar zu bleiben. Dazu musste er mit Weinbrand versetzt werden.

Letztendlich ist der Sherry aber viel mehr als nur ein Getränk. Er ist ein Stück europäischer Kulturgeschichte. Die Sherrybarone haben der südspanischen Stadt Jerez de la Frontera ihren Stempel aufgedrückt. Ihre Paläste schmücken die Stadt ebenso wie ihre „Kathedralen des Weins“, ihre Bodegas Catedrales. Man denke an Alvaro Domecq, der mit der Gründung der Real Escuela de Arte Ecuestre, der Spanischen Hofreitschule, einen Meilenstein in der Geschichte der Stadt gelegt hat. Man denke an González Byass mit dem Tío Pepe, an Lustau, Bodegas Estévez. Und jede Bodega, jeder Weinproduzent hat eine eigene Geschichte…

Bodegas Estévez

Es war einmal ein junger Mann, der hatte nichts, außer der Kraft seiner Hände, ein ausgeprägtes kaufmännisches Geschick und den Willen, etwas daraus zu machen. Der Name dieses jungen Mannes war José Estévez. Er arbeitete schon in jungen Jahren als Verkäufer von Tabak und Strümpfen, später in einer Glasfabrik und als Versicherungsvertreter. Im Hause Domecq, wo er als Manager arbeitete, kam er zum ersten Mal auf geschäftlicher Ebene in Kontakt mit dem Vino de Jerez…

Von Sarah Estermann

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Der Blattgoldschläger

Es ist ein aussterbendes Gewerk, das versteckt in einer Seitengasse seit dem Jahr 1906 ausgeübt wird: Das Goldschlagen – sprich: die Herstellung von Blattgold – ist zu einer Rarität in unserem Land geworden, denn die Konkurrenz aus Asien knabbert am Umsatz. Diesem Umstand trägt die UNESCO Rechnung und nahm die Goldschlägerei vor drei Jahren in die Liste des immateriellen Kulturerbes Österreichs auf. Denn es ist der magische Glanz, der die schönsten Baudenkmäler – wie das Schloss Schönbrunn oder die Staatsoper zu Wien – zu Hinguckern für Touristen und Einheimische macht. In der Werkstatt der Firma Wamprechtsamer pflegt man als einziger Betrieb, der sich noch in österreichischem Besitz befindet, diese uralte Tradition. Wo zuerst Maschinen Goldbarren zu hauchdünnen Blättern schlagen, braucht es den Faktor Mensch zur Perfektion: In jedem Arbeitsschritt bis zum letzten „Schlagprozess“ ist Muskelkraft gefragt, damit das Endprodukt eine weiche, ebenmäßige und hochglänzende Oberfläche erhält. Doch: „Es fehlt an Gold in unserem Leben!“, bringt es Philipp Hofmann, Urenkel des Firmengründers, auf den Punkt.

Elite: Muskelschmalz spielt in einer Maschinenwelt bei Ihnen nach wie vor eine Rolle. Was macht das Finish des Blattgolds durch einen menschlichen Goldschläger so besonders?

Philipp Hofmann: Der letzte Arbeitsschritt erfolgt immer mit der Hand. Das Blattgold wird dadurch sehr schön geschmeidig und es löst sich besser aus der Form. Weshalb das so ist, kann man nicht wirklich erklären. Vermutlich ist es das unregelmäßige Schlagen per Hand, wobei mehr Luft zwischen die einzelnen Blattgoldblätter und die trennenden Folien kommt. Außerdem funktioniert nicht jede Form an jedem Tag gleich. Da muss der Mensch nachbessern…

Von Alexander Haide

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Nostalgie auf Schienen

Noble, luxuriös gestylte Bars, kostbares Interieur, komfortable Kabinen, stil-echte, zumeist restaurierte Original-Waggons und ein Service der Extraklasse: Bahnreisen mit nostalgischen Luxuszügen begeistern nicht nur Touristen, die eine Reise abseits vom Mainstream erleben möchten.

Golden Eagle Luxury Trains

Einer der renommiertesten Anbieter von Nostalgie- und Luxusreisen per Bahn ist Golden Eagle Luxury Trains. Unzählige Ziele auf der ganzen Welt können von den Reisenden mit Komfort und Stil besucht werden, egal wie abgelegen die Reiseroute auch ist. An Bord des Golden Eagle Trans-Siberian Express bietet sich etwa die Gelegenheit, die unberührte Natur Sibiriens zu bewundern. Die Route reicht dabei von Moskau bis Wladiwostok. Und es gibt heuer etwas zu feiern: die 250. transsibirische Abfahrt der Golden Eagle Luxuszüge. Beliebt ist auch eine Fahrt auf der berühmten Seidenstraße, auf der bereits vor hunderten von Jahren die Kaufleute und Abenteurer durch Asien reisten. Bei vielen Zielen ist ein privater Reiseleiter und ein Autoservice mit Chauffeur enthalten. Die Imperial Suites sind geräumig, mit eigenem Bad und einer Fußbodenheizung, DVD-Player, kostenloser Minibar, Panoramafenster u.v.m. Und selbstverständlich wird auch eine Flasche Champagner beim Einsteigen serviert, um auf den Beginn eines wunderbaren Abenteuers anzustoßen…

Von Gabriella Mühlbauer

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Füllhörner & Hornochsen

Ein prall gefülltes Heft überrascht Sie mit Fashion, Beauty, Pflege und Make-up-Ideen und mit 70 kreativen Frühlings-Outfits. Mit den besten Cocooning-Ideen für die Erneuerung Ihres Zuhauses, das zum wichtigsten Lebensrefugium geworden ist. Aber auch mit einem Füllhorn zum Gustieren für Ihr Mode-Summer-Feeling. Mit Stoff zum Träumen, wenn wir für Sie botanische Oasen, herrschaftliche Parks und die schönsten Gartenlandschaften rund um die Welt besuchen. Oder auf den Malediven vor Ort recherchieren, wo man die besten Paradiesstrände, die schönsten Korallenriffe und die feinsten Luxus-Resorts findet. All dies fachmännisch recherchiert und zusammengetragen von Ekaterina Mucha, unserer umtriebigen Elite-Chefredakteurin.

Doch dieses Heft birgt auch eine Überraschung, die für Elite eher ungewöhnlich ist: Aus einem – völlig unerwarteten – persönlichen Erlebnis entstand eine achtseitige Reportage ab Seite 40, die wir anfangs eigentlich gar nicht medial thematisieren wollten. Als Ekaterina Mucha – rein routinemäßig, weil das halt zum Geschäft gehört – sich daran machte, einen knappen, sachlichen Text auf Wikipedia über sich und ihr Engagement zu platzieren, widerfuhr ihr Überraschendes: Die sogenannten Administratoren (eine anonyme, mächtige Klüngel aus vorwiegend Herren der Schöpfung, die dort über Ach und Weh der „Bittsteller“, die eingetragen werden wollen, entscheiden), sonderten Mobbing-Texte ab, dass es ihr kalt über den Rücken lief. Formulierungen wie „Ist sie jetzt nur Chefredakteurin geworden, weil ihr Mann das organisiert hat?“, „Was taugt eine Co-Chefredakteurin?“, „Ist diese Person überhaupt relevant?“ prasselten ungefiltert als Kommentare über unsere Elite-Macherin herein.

Ohne dass ich sie damit besonders berühmen möchte, einzig zur Klärung der Faktenlage: Da ist eine 43-jährige Frau, die seit zehn Jahren erfolgreich Medienarbeit leistet, in jedem Elite-Heft rund 50 Seiten – meist mit Namen gekennzeichnet – bienenemsig recherchiert, zusammenstellt und liebevoll aufbereitet, verbunden mit immenser kleinteiliger Arbeit. Da ist eine Frau, die als Co-Chefredakteurin seit Jahren in drei weiteren Magazinen allmonatlich eine hervorragende Leistung abliefert. Aus Eigenem. Kreativ. Engagiert. Couragiert. Da ist eine Frau, die von den 23 wichtigsten Society-Reportern Österreichs unter den 350 wichtigsten Prominenten unseres Landes an die 16. Stelle gereiht wurde. Da ist eine Frau, die 40.000 Instagram-Follower hat. Da ist eine Frau, die Medienbeiträge über sich vorweisen kann, garniert mit 10.000 Likes, die von über 1,2 Millionen Menschen gesehen wurden. Da ist eine Frau, die – vor einem Millionen-Publikum – „Shopping Queen“ gewonnen hat.

Und diese Frau ist nicht relevant?
Wir hatten ursprünglich gedacht, dass es sich bei der Ablehnung auf ihren Wunsch, bei Wikipedia präsent zu sein, um einen gehässigen Einzelfall handelt. Mitnichten. Mittlerweile unzählige andere Frauen haben ähnliche Erfahrungen gemacht. Wurden beschimpft, gemobbt, heruntergeschrieben, attackiert, abgewiesen, mangels Relevanz ausgeschlossen. Von der wichtigsten Wissensplattform der Welt. Dutzende international anerkannte Medien, vom Spiegel bis zum Standard, haben dies bereits aufgezeigt und thematisiert.
Doch das dicke Ende kommt zum Schluss: Der Wikipedia Austria-Geschäftsführer entschuldigt sich in unserer Titelgeschichte bei Ekaterina Mucha expressis verbis. Bezeichnet die Relevanz-Diskussion wörtlich als „Sexismus“. Das Eingreifen der Administratoren als Arroganz. Als Diskriminierung. Und meint wörtlich: „Mir hat das leidgetan. Denn eigentlich hätte sie schon einen Artikel verdient.“
Ach ja, damit ich nicht vergesse, Ihnen zu erzählen, wer der Geschäftsführer von Wikimedia Austria ist, dem die Hände gebunden sind und der gegen die eigenen (?!) Administratoren nicht aufkommt: Geschäftsführer von Wikimedia Austria ist Claudia Garád. Und die ist – eine Frau. Mehr über dieses wahrhaft skandalöse Verhalten in Zeiten, wo Diskriminierung von Frauen definitiv kein Thema mehr sein sollte, lesen Sie im neuen Elite-Magazin.

Spannende Lektüre wünscht

Ihnen Ihr

Christian W. Mucha

Herausgeber

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Eine Hommage an Coco Chanel

Das kleine Schwarze ist aus den Kleiderschränken nicht mehr wegzudenken, und das Parfüm No. 5 ist, auch 75 Jahre nach seinem Erscheinen, der meistverkaufte Duft aller Zeiten. Das alles Dank ihr: Gabrielle „Coco“ Chanel. Die französische Designerin (1883-1971) revolutionierte die Frauenmode und baute ein Mode-Imperium auf, das noch immer sehr erfolgreich ist. 1910 gründete sie mit 27 Jahren ihre erste Boutique „Chanel Modes“ in der Pariser Rue Cambon 21. Chanel nahm sich die Herrengarderobe zum Vorbild und emanzipierte damit die Damenmode – eine Revolution zu einer Zeit, als Frauen meist noch nicht einmal wählen durften. Mit ihrer Linie verhalf sie erstmals der gleichberechtigten und berufstätigen Frau zu ihrem modischen Ausdruck. Chanel schaffte das Korsett ab, propagierte 1926 das „Kleine Schwarze“ sowie den Modeschmuck und kürzte die Röcke auf eine damals skandalöse Länge knapp unterhalb des Knies. Sie entwarf zeitlose Kultdesigns wie den klassischen Chanel Suit und machte den Jersey-Stoff salonfähig.  Was für sie zählte, waren Geradlinigkeit, Bequemlichkeit, natürliche Bewegungsfreiheit – und zugleich der Wunsch, zu verführen…

Von Ekaterina Mucha

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Ein Juwel im Indischen Ozean

Knapp 500 km von der Südspitze Indiens entfernt liegt eines der wohl traumhaftesten Paradiese dieser Welt: Die Malediven begeistern Taucher und Sonnenanbeter gleichermaßen. Die Kombination aus beeindruckender Natur und dem Konzept „Eine Insel, ein Resort“ macht die Malediven auch 2021 zu einem hervorragenden Reiseziel. Der Inselstaat besteht aus 1.196 Inseln, aufgeteilt auf 26 Atolle. 220 der Inseln sind von Einheimischen bewohnt. Weitere 144 werden ausschließlich für touristische Zwecke genutzt. Die Unterwasserwelt des Indischen Ozeans ist gekennzeichnet durch reiche Riffkolonien. Die Korallen bieten einen Lebensraum für verschiedene Fischarten.

Die Malediven sind bekannt dafür, dass man hier als Urlauber das ganze Jahr über fast gleichbleibende Wetterbedingungen vorfindet. So variiert das Klima weniger in der Temperatur, sondern eher in Bezug auf Niederschlag und Sonnenstunden pro Tag. Die heißesten Monate sind der April und Mai, etwas kühler ist die Zeit von Juli bis Februar. Wobei der Begriff „kühl“ hier relativ zu verstehen ist: Der Unterschied zwischen den höchsten (31°C) und den niedrigsten Monats-Durchschnittstemperaturen (29°C) beträgt gerade mal 2°C…

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Wiki-Pedia-Leaks

Das Wort „wiki“ stammt aus dem Hawaiianischen und bedeutet schnell, „-pedia“ kommt von „encyclopedia“, dem englischen Begriff für Enzyklopädie. Woher ich das weiß? Ich habe auf Wikipedia nachgesehen, klar! Auch wenn Wikipedia als Quelle in den Wissenschaften verpönt ist und schon Schülern eingebläut wird, nicht aus Wikipedia zu zitieren, so führt doch der erste Schritt meist auf die Wikipedia-Website. Die freie Enzyklopädie wirbt damit, dass auf dieser Plattform jeder und auch jede sein bzw. ihr Wissen anderen zur Verfügung stellen kann. Freiwillige Männer und Frauen schreiben, bearbeiten oder ergänzen Artikel, mit der Absicht, dem höheren Ziel der Wissensverbreitung zu dienen. Soweit die Theorie. Die Realität ist nämlich, dass bei Wikipedia gerade in Bezug auf Geschlechtergerechtigkeit offenbar vieles im Argen liegt. Und das schon seit Langem.

Freiwillige Redakteure

Laut Eigendefinition ist Wikipedia „(…) ein am 15. Januar 2001 gegründetes gemeinnütziges Projekt zur Erstellung einer freien Internet-Enzyklopädie in verschiedenen Sprachen (…)“ . Betrieben wird das Projekt von der Wikimedia Foundation, einer Non-Profit-Organisation mit Sitz in den USA. Die Finanzierung erfolgt durch freiwillige Spenden. Mittlerweile gibt es rund 175 Zweigvereine, die sich über den Erdball verteilen, darunter Wikimedia Austria. Rund 55 Millionen Artikel umfasst die Online-Enzyklopädie mittlerweile. Die einzelnen Artikel werden von freiwilligen Redakteurinnen und Redakteuren verfasst. Über die Organisationsstruktur gibt die Wikipedia in ihrem eigenen Eintrag Auskunft: „Benutzer können sich mit ihren Beiträgen in der Gemeinschaft (Community) einen Ruf erwerben.“ Und weiter: „Angemeldete Benutzer, die bereits eine bestimmte Anzahl von Bearbeitungen vorgenommen haben, verfügen über zusätzliche Rechte. Besonders engagierte Teilnehmer können von der Autorengemeinschaft zu Administratoren gewählt werden.“ Diese Administratoren sind mit Sonderrechten ausgestattet. Sie entscheiden unter anderem darüber, welche Artikel als relevant anzusehen sind und welche nicht. Und genau hier liegt das Problem. Denn der durchschnittliche Wikipedia-Autor ist laut Umfragen ein weißer, westlicher Mann mittleren Alters. Von der Gesamtzahl der deutschsprachigen Wikipedia-Redakteure sind sogar an die 90 Prozent männlich und lediglich 10 Prozent weiblich. Je weiter man in der Hierarchie der Wikipedianer nach oben geht, umso größer ist der Männerüberhang. Dieses ungleiche Geschlechterverhältnis bildet sich auch bei der Auswahl der Artikel ab: So beschäftigen sich beispielsweise nur 16 Prozent der Biografien auf Wikipedia mit weiblichen Persönlichkeiten. Nun könnte man sagen, dass dies mit der historischen Tatsache zusammenhängt, dass Frauen in gesellschaftlich exponierten Positionen stets unterrepräsentiert waren. Aber das ist leider nur die halbe Wahrheit. Tatsächlich scheint innerhalb der Wikipedia-Community eine frauenfeindliche Grundstimmung vorzuherrschen…

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