Wie man seine Leser begeistert und vergoldet

Auch heute, im Alter von 65 Jahren, frage ich mich immer wieder, ob meine seinerzeitige Entscheidung richtig war: Damals, mit rund 22 Jahren, hatte mir das Leben drei Möglichkeiten eröffnet: Zum einen, als Musiker meine Kreativität zu entfalten. Zum anderen, als Markt- und Motivforscher mein Zahlenverständnis kaufmännisch zu nutzen. Und zum Dritten, mein Sprachtalent und mein Verhandlungsgeschick im Verlagswesen zu schärfen.

Ich habe damals verstanden, dass ich als Musiker bestenfalls provinzielles Mittelmaß erreichen könnte. Also nicht.

Mit der Markt- und Motivforschung kann man nicht viel Geld verdienen. Das klappte weder seinerzeit noch heute. Also habe ich mich für das Medien-Machen entschieden. Und sehr schnell gelernt, dass eine einzige Sache in diesem Metier zählt: Du musst den Leser überraschen, anheizen, fesseln und möglichst bis zur letzten Seite bei der Stange halten. „Stay tuned“ heißt das im Fernsehen.

Im Geschäft mit den Büchern hat uns Ambrose Bierce vorexerziert, wie man den Leser in den ersten Zeilen aufregt, gewinnt und dafür sorgt, dass er bis zur letzten Zeile „dran“ bleibt. Eines seiner Bücher begann er in etwa mit den Worten: „Im zarten Alter von 16 Jahren beschloss ich, eine außergewöhnliche Handlung zu setzen. Also erschlug ich meinen Vater.“

Nach einem derartigen Einstieg willst du wissen, wie das weitergeht, wie es dazu kam und was mit dem Typen passiert. Diese Geschichte lässt dich nicht mehr los. So einfach ist das.

In Ermangelung von Kriminal- und Vatermörder-Geschichten (nein, sowas hat mich nie interessiert) können wir Ihnen nur mit dem Stoff, aus dem die luxuriösen Träume sind, dienen. Und das diesmal gleich von beiden Seiten. Denn wenn Sie dieses Heft wenden, dann werden Sie auf der Rückseite ein neues Magazin finden, das wir im Auftrag der Firma philoro für meinen Freund Rudolf Brenner gestaltet habe. Es heißt El Dorado und ist das erste professionelle Magazin hierzulande zum Thema Gold.

Corporate Publishing ist so eine Sache. Jeder Verleger, der etwas auf sich hält, mischt da gerne mit. Als Stein der Weisen gilt es, Nullnummern für Magazine zu kreieren, in denen der Auftraggeber möglichst fett abgefeiert wird. 

Ich habe vor einigen Jahren eine Stricherl-Liste jener Personen, die es geschafft haben, sich im eigenen Printmedium am häufigsten abzulichten, angefertigt. An erster Stelle liegt – unerreicht von allen anderen – die schon verwichene Vera Z., die es schaffte, in einer Fachzeitschrift 94 Mal ihr eigenes Konterfei auf 96 Seiten zu platzieren.  

Ekaterina und ich gehen sorgfältiger mit der eigenen Präsenz in unseren Publikationen um: Da darf nur ein einziges (kleines) Foto im Leitartikel erscheinen und womöglich, wenn es ein Interview gibt, ein überschaubar großes Bild gemeinsam mit dem Befragten. Als Dokument, dass dieses Gespräch wahrhaftig stattgefunden hat und nicht erfunden wurde. Soll es ja alles schon gegeben haben. Interviews mit Niki Lauda in Monte Carlo, obwohl sich der zu diesem Zeitpunkt gerade in Portofino befand. 

Um also zu den Corporate Publishing-Magazinen zurückzukehren: Manche, die sowas anbieten, glauben, dass das dann perfekt funktioniert, wenn nur die Auftraggeber möglichst häufig vorkommen, möglichst viele Zeilen über das Unternehmen, das das Magazin herausbringt, in die Publikation gepresst werden. 

Wir haben das genaue Gegenteil gemacht. Wir bitten unsere Auftraggeber, möglichst wenig egozentrisch daherzukommen und dafür spannende Geschichten zu erzählen.

Und plötzlich passiert etwas, womit kaum einer gerechnet hat: Du hast den Leser.

Das haben wir auch beim Gold-Magazin so gehalten. Und diese Idee hat sich – bei näherem Hinsehen – als faszinierender Goldgriff erwiesen. Denn kaum etwas regt die Fantasie der Menschen so an wie der güldene Stoff, aus dem die Träume sind. Ideen für Geschichten haben wir für die ersten 50 Ausgaben. Tauchen Sie mit uns ins goldene Lesezeitalter beim Wenden dieses Heftes ein. Und auf dieser Seite erfreuen Sie sich unter anderem an den schönsten Locations für Silvester, an einem Reisebericht aus dem Oman, an den Vorlieben der Spitzenköche, den zeitlosen Meisterwerken der Luxusfabriken und Stylingtipps für die Festtage. Doppeltes Lese-Vergnügen wünscht Ihnen Ihr

Christian W. Mucha

Herausgeber

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Glamourös ins Jahr 2020

Silvester ist für die meisten von uns etwas ganz Besonderes. Immerhin will man so stilvoll und perfekt ins neue Jahr rutschen wie nur irgendwie möglich. Wieso sollte man den Jahreswechsel also nicht mit einem coolen Städtetrip verknüpfen?

Abseits vom typischen Wiener Silvesterpfad oder einem gemütlichen Abend zu Hause gibt es viele glamouröse und außergewöhnliche Möglichkeiten rund um den Globus, um den Rutsch ins Jahr 2020 zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. 

Spektakuläre Aussicht

Wer die spektakulären Feuerwerke erleben und mitverfolgen, aber trotzdem nicht in der Menschenmasse zerquetscht werden will, reserviert sich am besten einen Platz in den angesagtesten und edelsten Locations, die einen Top-Ausblick auf das Geschehen garantieren. Der Champagner fließt und die teuersten und schmackhaftesten Köstlichkeiten werden serviert. Hier feiern die Schönen und Reichen. 

Egal ob man den Abend am liebsten unter Palmen, in der City, auf einem königlichen Ball oder in magischer Natur-Umgebung feiern will – für jeden gibt es die passende luxuriöse Location. 

Exklusive Angebote

Top-Hotels, Restaurants oder Bars der Metropolen dieser Welt bieten verschiedene Partys mit Luxus-Paketen an, den privilegierten Gästen eine glamouröse Flucht vor der Masse ermöglichen. Dekadenz ist garantiert: Champagner, Hummer, erstklassige Musik-Acts und sogar eigene Butler tragen dazu bei, den Silvesterabend in vollen Zügen genießen zu können. 

 

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Wüsten, Wadis und Wasserfälle

Die größte Sandwüste der Erde, die Rub al Khali. Wadi Dawkha, ein UNESCO Welterbe, das auch „Wiege des Weihrauchs“ genannt wird. Und zur Abkühlung die Wasserfontänen von Salalah: Die Stadt im Süden des Oman wird auch „Perle am Indischen Ozean“ genannt. Eine spannende, jedoch noch eher unbekannte Tourismusdestination.

Auch Ekaterina Mucha verschlägt es vom 5. bis 10. November zum ersten Mal in den Süden des Sultanats auf der Arabischen Halbinsel. Dank dem Österreichischen ReiseVerband (ÖRV), der hier seinen Herbstkongress 2019 abhält. Und sie ist, wie die übrigen Teilnehmer, beeindruckt. Wenngleich die Anreise etwas beschwerlich für einen Kurz-
aufenthalt ist, da es keine Direktverbindung von Wien nach Salalah gibt. Abflug mit Emirates von Wien-Schwechat ist um 15.05 Uhr. Mit Zwischenstopp in Dubai. Der Check-in im Kairaba Mirbat Resort erst kurz vor 4 Uhr früh. 

Alles Weihrauch

Gleich für den nächsten Tag haben FTI und Meeting Point ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Nach dem Brunch geht’s mit modernen Jeeps zu einem spannenden Tag in die Wüste. 

Weihrauch begründete den frühen Reichtum der Region Dhofar. Sie ist noch heute bekannt dafür. 40 km nördlich von Salalah befindet sich am Rand der Hauptstraße nach Thumrayt das Wadi Dawkah. Unter einem Wadi versteht man ein Tal oder einen Flusslauf, der häufig erst nach starken Regenfällen vorübergehend Wasser führt. Im östlichen Viertel des Wadi Dawkah sind auf fünf Quadratkilometern insgesamt etwa 1000 Weihrauchbäume (Bosmellia sacra) verstreut. 

Weihrauch gehört zu Salalah wie der Sand zur Wüste. Der Handel mit dem luftgetrockneten Gummiharz prägt seit Jahrtausenden die Geschichte der Region. Unterschieden werden drei Qualitäten (Preis zwischen 5 und 25 Euro pro Kilo). Der Weihrauch wird weltweit exportiert. Im Oman verwendet man ihn, anders als bei uns, nicht nur im religiösen Kontext. Die heilende Wirkung wird ebenso geschätzt. Es ist üblich, ihn zu kauen. Das soll gegen Entzündungen wirken.

 

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X-Mas Look

Man soll die Feste bekanntlich feiern, wie sie fallen: In der Winter-Saison werden glamouröse Bälle und Partys veranstaltet. Passende Styling-Tipps dafür finden Sie hier. 

1. Macht sich ideal unter dem Weihnachtsbaum: Der „Rouge Pur Couture Holiday“ Lippenstift mit glitzerndem Stern-Design von Yves Saint Laurent. Passend dazu gibt es die gleichnamige Lidschatten-Palette mit Rouge. 2. Die „Hypnôse Drama“ Mascara von Lancôme sorgt für einen atemberaubenden Augenaufschlag. 3. Der „Rouge G“ Lippenstift von Guerlain ist so einzigartig wie die Frau, die ihn trägt. 4. Diese metallischen Puder-Kügelchen von Guerlain lassen die Haut in zarten Gold- und Rosétönen erstrahlen: „Météorites“. 5. Guerlain verspricht glänzende Momente mit dem goldenen „Terracotta Goldenland Iridescent Highlighting Powder“. 6. Die Max Factor Mascara „Lash Revival“ sorgt für längere und vollere Wimpern. 7. Makelloses Finish verspricht die „Stay naked“ Foundation von Urban Decay. 8. Lassen Sie es auch auf den Nägeln glitzern: Etwa mit dem veganen Lack „Gold-
digger“ von exurbe. 9. Perfekt dazu? Goldener Lidschatten „Les Phyto Ombres“ von Sisley – und Sie sind chic für die Feiertage!

 

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Top oder Flop

Das Schicksal einer Nation ist abhängig davon, wie sie sich ernährt“, schrieb einst der französische Gourmet und Gastronom Jean Anthelme Brillat-Savarin. Der Ruf einer Nation wird heute nicht zuletzt durch den Geschmackssinn geprägt. Das wissen auch die Staatenlenker. So wurden die Küchenchefs die neue Diplomatenriege. 2012 startete das US-State-Department das Programm „Chef Corps“ mit dem Ziel, die amerikanische Küche in die Welt hinauszutragen. 

Das erste Land, das versuchte, seinen Ruf über seine Landesküche aufzupolieren, war Thailand. 2002 startete das Global Thai Program mit dem Ziel, die Zahl der Thai-Restaurants im Ausland zu steigern. Der Import von Thai-Lebensmitteln im Ausland wurde vereinfacht. Kochkurse wurden gefördert. Südkoreas „Kimchi-Diplomatie“ hatte ähnliche Ziele. Um das Image des Landes zu verbessern und nicht immer mit dem kommunistischen Nachbarn im Norden verwechselt zu werden –  was nicht besonders einträglich für die Wirtschaft war –, startete man dort 2009 das Programm „Korean Cuisine to the World“. Das Ziel der Regierung war: Viermal so viele koreanische Restaurants im Ausland bis 2017 und ein Platz unter den Top fünf der meistvertretenen Länderküchen weltweit. Das Programm wurde mit kolportierten 44 Millionen Dollar unterstützt. 

Aber weniger die Aktivitäten der Politik, sondern eher die Segnungen der Globalisierung haben dazu geführt, dass eine Reise in ein fremdes Land keine kulinarische Überraschung mehr ist. Heute muss man nicht mehr nach Italien reisen, um Pizza zu essen, nicht nach Spanien für Tapas oder nach England, um Fish & Chips zu probieren. Die deutsche Bratwurst hat längst ihren Siegeszug über den großen Teich angetreten. Im Gegenteil, für den Reisenden gestaltet es sich immer schwieriger, authentische nationale Küche zu erleben. Umgekehrt wird es auch zu einer immer größeren Herausforderung, im Inland einheimische Kost auf den Teller zu bekommen.

 

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Luxus-Nuancen

Ein Duft sagt mehr als tausend Worte. Je interessanter das Parfum, desto vielseitiger die Person, die es trägt. Elite stellt die aktuellsten Kreationen für Sie und Ihn vor:

Salvatore Ferragamo versprüht mit der limitierten Holiday Edition von „Signorina“ Weihnachtsstimmung. Der Duft kombiniert lebhafte Noten von rosa Pfeffer mit den großzügigen Blütenblättern von Jasmin und Rose und der cremigen Süße von Pannacotta.

„Les Sables Roses“ ist ein zeitloser Duft von Louis Vuitton, der Schönheit und Pracht zweier legendärer Inhaltsstoffe enthält: Rose und Oudh.

Ein Zusammenspiel aus tropischem Vetiver und aromatischem Amber, gefolgt von einer Verschmelzung edler bulgarischer Rose mit Caladium: Das ist Balenciaga „Florabotanica“ (bei Marionnaud). 

„Arizona Intense“ von Proenza Schouler versprüht pure Feminität und ist gleichzeitg warm und bunt. Es ist der erste florale Duft mit einer Essenz aus dem Sternkaktus, der nur nachts und nur einmal im Jahr blüht. 

Ein süßer Mix aus Vanille und Kastanie wird von Sandelholz und Jasmin, der Duftsignatur von Zadig & Voltaire in „This is Her“, perfekt abgerundet.

Bei der „Good Girl Glorious Gold“-Edition von Carolina Herrera erstrahlt der legendäre Stiletto-Flakon in goldenem Glanz. Das Parfüm kombiniert die süßen Eigenschaften von Jasmin mit intensiven Kakao-Noten und Tonkabohne. 

 

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