Haute Couture Austria Award 2020

2020 gelang die erfolgreiche Durchführung des Haute Couture Austria Award in digitaler Form. Als haushohe Siegerin ging das Designerduo Lilya Semenova & Diana Stoynova/ InOrNear hervor. Mit in der Prominenten-Jury war auch ELITE Chefredakteurin Ekaterina Mucha.

© Ekaterina Mucha

In Or Near ist das einzigartige „architectural apparel concept“ der in Wien ansässigen Co- Founder des Labels: Liliya Semenova und Diana Stoynova. In erster Linie hat sich In Or Near auf das Kreieren von Haute Couture Abendroben spezialisiert – handgefertigt im Herzen Wiens. Das zweite Herzstück des Labels ist das Entwerfen von Prêt-à-porter-Produktlinien.

Siegermodell von Liliya Semenova © Sigrid Mayer

Alle Kollektionen sind inspiriert durch die Leidenschaft, wellenartige architektonische Elemente und Formen mit unterschiedlichen Farben zu kombinieren und diesen durch die Textur einen 3D-Effekt zu verleihen. Die Mode von In Or Near unterstreicht die weiblichen Formen, lässt aber Spielraum für Bewegung und erzielt dadurch immer wieder neue optische Effekte. Man erkennt in den Designs die Verbindung zur modernen Architektur und zur Gegenwartskunst. Jedes Outfit ist basiert auf dem „Goldenen Schnitt“. Form, Konstruktion und Baumaterialien sind essenziell für die moderne Architektur und genau das spiegelt sich auch im In Or Near Design wider. Was das Auge auch sehen mag, es ist immer In Or Near der Geometrie des Raumes.

Ein sehr bedeutsamer Teil der Arbeit von In Or Near als Marke ist es, in der Kleidung soziale Fragestellungen oder Umweltprobleme widerzuspiegeln und dadurch wichtige Themen der Gesellschaft wie Autismus, Diskriminierung, Rassismus und Nachhaltigkeit sichtbar zu machen.

Preisübergabe Platz 1 – Diana Stoynova, Liliya Semenova, Norbert Lessing, Lili Paul © Jürgen Hammerschmid

Vier GewinnerInnen beim Haute Couture Austria Award 2020

Auf Grund der besonderen Umstände wurden die Kreationen erstmalig virtuell mit einem neuen Web-Konzept mit Schwerpunkt auf Soziale Medien präsentiert. Mit mehr als 300 Beiträgen auf Instagram, Facebook und dem internationalen Videokanal TikTok verzeichnete der Wettbewerb über 70.000 Zugriffe allein nur im Dezember und lässt die Haute Couture Austria Awards 2020 mit dem Designmotto „Water Shapes Us“ auch zur digitalen Erfolgsgeschichte werden. Mit der Artistin und Gewinnerin der Tanzshow Let´s Dance Lilian „Lili“ Paul-Roncalli als Testimonial gelang eine atemberaubende Inszenierung der eingereichten Kreationen, und eine mediale Berichterstattung über die Landesgrenzen hinaus. „Ich freue mich riesig, dass ich bei einem so unglaublich großartigen Projekt dabei sein durfte und alle 34 Kreationen tragen durfte. Es ist überwältigend zu sehen, wie viel Arbeit hinter jeder dieser Roben steckt und bin fasziniert, dass aus dem gleichen Material und der gleichen Farbe so viele unterschiedliche und einzigartige Kleider entstehen können.“ so Lili Paul.

Preisübergabe Platz 1 – Diana Stoynova, Liliya Semenova, Norbert Lessing, Lili Paul © Jürgen Hammerschmid

Die 60köpfige nationale und internationale Jury aus dem Bereichen Kunst, Kultur, Design, Medien, Fashion und Wirtschaft wie unter anderem Mari Malek, Pierre Sarkozy, Nadine Mirada, Otto Olafur Ottoson, Ingried Brugger, Elisabeth Gürtler, Brigitte Winkler, Ekaterina Mucha, Kerstin Lechner uvm. beteiligten sich am Online-Voting und bewerteten die 34 eingereichten Couture-Roben der „Four Element Collection – Blue Label Kollektion“. „Ich bin sehr stolz, dass wir aus der Not eine Tugend gemacht haben, und die hohe Schneiderkunst made in Austria so erfolgreich einer breiten Öffentlichkeit präsentieren konnten.“ sagt der kreative Mastermind Wolfgang Reichl stolz, der den Award vor 17 Jahren als Initiative der Bundesinnung Mode & Bekleidungstechnik der Wirtschaftskammer Österreich ins Leben gerufen hat.

© Jürgen Hammerschmid

Dank der Kooperation mit Hilton Vienna Park war eine perfekte Umsetzung der Content-Produktion von Foto- & Videomaterial bis hin zur Übergabe der begehrten Trophäe, unter Einhaltung der gesetzlichen COVID-Maßnahmen, möglich.

18. 1. 2020 / gab