Ich bin VER…. – und Sie?

Carmen Rusch möchte mit der Kollektion Brücken bauen, die es den Menschen erleichtern, aufeinander zuzugehen.

Das Zeitalter der totalen Online-Vernetzung bringt es mit sich, dass das persönliche Gespräch mit ungeteilter Aufmerksamkeit zueinander immer weiter reduziert wird, oftmals gar nicht absichtlich. Kommunikationsexperten warnen schon längst, viele Studien belegen es: Die sozialen Netzwerke drohen uns ironischerweise von unserem sozialen Leben abzuschneiden. Wir ersetzen Begegnungen in der realen Welt mit virtuellen Kontakten. Das hat Folgen. Wir verlieren langsam unsere Kompetenz, mit Freunden, aber auch mit Kollegen, Kunden und Vorgesetzten erfolgreich zu kommunizieren.

Carmen Rusch © UHL

Die Veränderung der gesellschaftlichen Strukturen und die deutliche Zunahme der sogenannten Single Haushalte tragen ebenfalls dazu bei, dass Probleme, Gefühlszustände oder auch Freude oftmals gar nicht oder nur mehr online an virtuelle Freunde vermittelt werden. Durch die Digitalisierung tritt das „Menscheln“ in den Hintergrund. Andererseits erfordert die Schnelllebigkeit der Zeit neue Kommunikationskanäle, um mit dem Tempo mithalten zu können „Übers Reden kumma die Leit zsamm“ bleibt auf der Strecke.

© Pavel Laurencik

„Auch wenn ich meine Freunde oder im Familienkreis nachfrage, wie es ihnen geht, erhalte ich meist immer die gleiche Antwort: danke, gut“, erzählt Carmen Rusch. „Aber ich möchte ja nicht nur höflich sein, sondern ich habe echtes Interesse daran, wie sich jemand fühlt. Ich bin ich sicher, dass es nicht jedem wirklich so gut geht, wie er sagt – oder umgekehrt, einigen geht es vielleicht auch viel besser, als sie es mir nach außen hin zeigen. Das hat mich beschäftigt. Ich glaube, dass viele Menschen nicht mehr über Gefühle reden können, sich davor scheuen und auch den Umgang mit Face-to-Face Emotionen nicht mehr gewohnt sind. Kinder wachsen heute ganz anders auf – das Smartphone als Tor zur Welt ist omnipräsent. Wie besonders wertvoll es ist, sich jemand anderen mitzuteilen oder anderen zuzuhören, wird immer seltener erlebt“, meint Carmen Rusch nachdenklich.

© Pavel Laurencik

Darum hat Rusch die Kollektion TALK. TO. ME entworfen, die Gemütszustände, Launen und Stimmungslagen für die anderen sichtbar machen. Gestartet wird mit Beanies und T-Shirts in verschiedenen Farben. Und weil so gut wie jeder Gemütszustand mit der Vorsilbe VER beginnt, war der Name der Marke, die Menschen neu und ganz „analog“ miteinander verbindet, rasch klar. Mit dem Aufdruck VERrückt, VERliebt, VERträumt, VERschmust, VERletzt, VERgessen und viele mehr zeigt man, gesprächsbereit zu sein und weckt Interesse beim Gegenüber.

© Pavel Laurencik

Die Vision: alle Menschen, die VER tragen, finden sich zum Gespräch, egal wo, sodass selbst eingefleischte Smartphone-Gucker das Handy zur Seite legen und neugierig auf Gefühl, Freundschaft und Verbundenheit werden.

Mehr Information: www.ichbinver.at/

13. 2. 2020 / gab

 

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