Jaeger-LeCoultre präsentiert die Heritage Kollektion

Für Jaeger-LeCoultre sind Uhren mit Schlagwerk von besonderer Bedeutung. Im Laufe der vergangenen 150 Jahre nahmen sie unter den Komplikationsuhren der Maison stets eine wichtige Stellung ein. Seit der Herstellung ihrer ersten Minutenrepetition im Jahr 1870 hat die Manufaktur über 200 Kaliber mit Schlagwerk entwickelt.

©Jaeger-LeCoultre

Mitte des 20. Jahrhunderts, als die Menschen sich zunehmend Uhren mit praktischen Funktionen wünschten, griff Jaeger-LeCoultre auf seine Expertise im Bereich der Uhren mit Schlagwerk zurück, um Modelle mit Weckfunktion zu entwickeln. In dieser Variante des Kalibers mit Schlagwerk erzeugen die extrem schnell aufeinander folgenden Hammerschläge einen langgezogenen Klang auf gleicher Tonhöhe, der eher einem Summen gleicht als dem glockenähnlichen Klang einer Minutenrepetition. Die Memovox ist seit 70 Jahren die bedeutendste Referenz im Bereich der Uhren mit Weckfunktion.

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Im Jahr 1950 führte die Maison das Kaliber 489 in der ersten Memovox ein. Das Design war ein klassisches: Auf dem Zifferblatt wies ein dreieckiger Zeiger, der sich auf einer beweglichen zentralen Scheibe befand, auf die Weckzeit. Die beiden Kronen,  eine für Aufzug und Einstellung der Uhrzeit, die andere für das Einstellen der Weckzeit, lagen nahe an den Gehäuseseiten an.

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1959, als Reaktion auf die steigende Beliebtheit des Tauchens als Freizeitsport, führte Jaeger-LeCoultre die weltweit erste Taucheruhr mit Alarmfunktion ein. Die Memovox Deep Sea (Kal. 815). Um die Sicherheit unter Wasser zu erhöhen, erfolgte der Alarm über ein akustisches Signal sowie eine Vibration, um an die verstrichene Tauchzeit zu erinnern.

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Das Design der Memovox Parking sollte Autofahrern helfen, Bußgelder wegen Überschreitung der Parkzeit zu vermeiden, indem ein Summen ertönte, sobald die eingestellte Zeit abgelaufen war.