JAEGER-LECOULTRE PRÄSENTIERT DIE ATMOS RÉGULATEUR „CHERRY BLOSSOM““

Als nächstes Kapitel in der Geschichte der bemerkenswerten Atmos als objet d’art präsentiert Jaeger- LeCoultre die Atmos Régulateur „Cherry Blossom“ bei der Ausstellung Homo Faber in Venedig.

Es könnte keine bessere Kulisse geben, um das altehrwürdige Savoir-faire der Métiers Rares in den Ateliers der Grande Maison vorzustellen: Das Event Homo Faber vereint 15 Ausstellungen, um die unbezahlbaren menschlichen Fähigkeiten hinter der Herstellung seltener Kunstobjekte zu präsentieren und das Savoir-faire herausragender Kunsthandwerker aus ganz Europa zu feiern. Um die gemeinsamen, grenzüberschreitenden und kulturübergreifenden Werte der Handwerkskunst zu betonen, heißt Homo Faber in diesem Jahr zwölf „Lebende Nationalschätze“ aus Japan als Ehrengäste willkommen.

©2022 Jaeger-LeCoultre

Als Hommage an diese Verbindung hat die Grande Maison entschieden, auf der neuen Atmos Régulateur die sakura (Kirschblüte) darzustellen. Als Symbol Japans ist die Kirschblüte zu einer universellen Metapher für den Frühling geworden, zu einem Sinnbild der Erneuerung und einer kostbaren Erinnerung an die Vergänglichkeit des Lebens und den flüchtigen Charakter der Zeit selbst.

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Im Einklang mit dem diesjährigen Thema „The Stellar Odyssey“ ist die Atmos mit einer Mondphasenanzeige ausgestattet – der wahrscheinlich bekanntesten und beliebtesten himmlischen Kreation von allen.

Die edle und detailreich verzierte Atmos Régulateur „Cherry Blossom“ ist ein einzigartiges Kunstwerk, dessen Mechanismus durch das Glasgehäuse zwischen zwei Paneelen aus „Grand Feu“-Email bewundert werden kann. Ein von Hand emaillierter Kirschblütenzweig erstreckt sich nahtlos von einer Seite über den Zifferblattring bis zum gegenüberliegenden Paneel. Die Blütenblätter tanzen in der Luft, als ob sie von einer leichten Brise erfasst werden.

©2022 Jaeger-LeCoultre

Da allein die Emaillierung 200 Arbeitsstunden in Anspruch genommen hat, ist die Atmos Régulateur „Cherry Blossom“ die bedeutendste Emailarbeit, die von den Kunsthandwerkern der Métiers Rares® von Jaeger-LeCoultre je hergestellt wurde. Während die Emailleure die Techniken der Emaillierung für Zifferblätter und Uhrengehäuse perfekt beherrschen, stellte die Größe dieses Modells eine ganz neue Herausforderung dar. Doch dieser haben sich die Kunsthandwerker des Ateliers gestellt und unzählige Stunden mit Vorrecherchen, Gedankenaustausch, Experimenten und Versuchen verbracht, bevor die eigentliche Arbeit beginnen konnte. Materialien und Techniken wurden mehrmals untersucht und neu überdacht – und es wurde ein neuer Ofen entwickelt, um derart große Arbeiten brennen zu können.

Für die 196 mm mal 105,2 mm großen Paneelen erwies sich Kupfer als besser geeignetes Material als das für Emailarbeiten auf Uhren verwendete Gold. Für derart große Oberflächen mussten die Emailleure die „Trockenemailliertechnik“ optimieren, bei der Pigmentpulver auf die Kupferplatten gesiebt (ähnlich wie beim Bestäuben eines Kuchens mit Puderzucker) und der Vorgang anschließend so oft wiederholt wird, bis der gewünschte satte und einheitliche Farbton entsteht. Nach jeder Schicht werden die Paneelen gebrannt, abgekühlt und geebnet – und bei jeder Schicht besteht das Risiko, dass sich Blasen bilden, Risse entstehen oder Staub zurückbleibt, was die gesamte Arbeit ruinieren würde.

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Für die beiden Zifferblattringe wurde Silber als am besten geeignetes Material gewählt – obwohl es sich um ein eher weiches Metall handelt, das dem Brennvorgang und den hohen Temperaturen, die für das Emaillieren erforderlich sind, weniger gut standhält. Normalerweise wird die Rückseite eines Objekts mit einem sogenannten „contre-email“ gestützt, um Verformungen vorzubeugen. In diesem Fall war dies jedoch nicht möglich, da die Rückseite des Zifferblatts sichtbar ist. Daher wurden die Ringe ausgehöhlt, um eine Mulde für das Email zu bilden. Dann folgte für die Paneelen die Herausforderung des mehrfachen Brennvorgangs.

Nach der Herstellung perfekter schwarzer Hintergrundpaneelen konnte dann die Arbeit des Miniaturmalers beginnen – eine Arbeit, die sowohl künstlerisches Flair als auch absolute Präzision erfordert. Wie bei dem Hintergrund aus schwarzem Email erfolgte auch diese Arbeit in mehreren Schichten, die alle einzeln gebrannt werden mussten und bei denen jedes Mal wieder das Risiko bestand, die gesamte zuvor geleistete Arbeit zunichte zu machen. Der erfolgreiche Abschluss eines

derartigen Werks zeugt von außerordentlicher Finesse und herausragender Expertise, die nur durch jahrelange Erfahrung erreicht werden können.

©2022 Jaeger-LeCoultre

Mit ihrem einzigartigen Mechanismus, der seinen Antrieb aus winzigen Schwankungen der Raumtemperatur bezieht, ist die Atmos ein außergewöhnlicher Zeitmesser und ein objet d’art gleichermaßen. Seit den 1970er-Jahren hat die Manufaktur eine Reihe berühmter Designer und Vertreter der Handwerkskünste eingeladen, dieses mechanische Meisterwerk neu zu interpretieren. Mit einer klaren künstlerischen Komponente betont diese neue Interpretation, die Atmos Régulateur „Cherry Blossom“, die charakteristische Identität der Uhr mit ausgeglichenen Proportionen und einer optischen Harmonie von höchster Kunstfertigkeit.

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Das Uhrwerk dieser außergewöhnlichen Kreation, das Kaliber Jaeger-LeCoultre 582, wurde vollständig in der Grande Maison entwickelt und hergestellt und zeichnet sich durch eine Regulator-Anzeige aus. Mit einer von ineinander liegenden Kreisen dominierten Architektur werden der größere Minutenring und der kleinere Stundenring von einer Monats- und einer Mondphasenanzeige ergänzt und in ihrer Form von der ringförmigen Unruh aufgegriffen, die unter den Anzeigen schwingt. Die Mondphasenanzeige ist so präzise, dass sie nur alle 3.821 um einen Tag von der astronomischen Realität abweicht.

Als einzigartiges Kunstwerk ist die Atmos Régulateur „Cherry Blossom“ nicht nur ein Zeugnis des einzigartigen Savoir-faires der Grande Maison, sondern stellt auch ihr Engagement unter Beweis, seltene Handwerkskünste innerhalb der Manufaktur zu bewahren und sie im Namen der menschlichen Kreativität zu fördern und weiterzuentwickeln.