OMEGA, Snoopy und Apollo 13

Am 17. April dieses Jahres feiert OMEGA den 52. Jahrestag der Apollo 13 Mission. Als die berühmte Mission 1970 startete, konnten weder die Crew an Bord noch das Team der Bodenstation ahnen, welche dramatischen Ereignisse und welche Beinahe-Katastrophe auf sie zukommen würden.

Nur zwei Tage nach dem Start explodierte ein Sauerstofftank an Bord der Apollo 13, beschädigte das Servicemodul und brachte die Astronauten in eine höchst gefährliche Lage. Die Mondmission wurde abgebrochen. Jetzt ging es nur noch darum, die Mannschaft sicher zurück zur Erde zu bringen.

© Omega

Für OMEGA haben sich diese Geschehnisse fest in der Erinnerung verankert – seit 1965 wurden diese Zeitmesser von der NASA als «kritisches Back-up» für den Fall ausgegeben, dass die Astronauten jemals die Kontrolle über ihre digitalen Zeitmesser verlieren sollten. Als bei der Apollo 13 auf der planmäßigen Reise zum Mond tatsächlich ein größeres Problem auftrat, kam die Speedmaster als eben dieses «Back-up» zum Einsatz.

Als Teil der innovativen Rettungsaktion, die vom Kontrollzentrum in Houston aus geleitet wurde, stiegen die Astronauten in die Mondlandefähre um. Diese war jedoch nicht dafür gebaut, über einen derart langen Zeitraum so viele Personen zu beherbergen. Um Energie zu sparen, schaltete die Mannschaft praktisch alles aus, was Strom verbrauchte. Dadurch fielen die digitalen Timer aus und die Astronauten waren bei eiskalten Temperaturen der Dunkelheit ausgesetzt.

Da die Raumkapsel um rund 60 bis 80 Seemeilen vom Kurs abgekommen war, drohte sie im falschen Winkel auf die Erdatmosphäre zu treffen, an ihr abzuprallen und in den Weltraum zurückgeschleudert zu werden. Um die nötige manuelle Kurskorrektur vorzunehmen, musste das Triebwerk exakt 14 Sekunden lang Schub geben.

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Dabei gab es keine Fehlertoleranz. Da die digitalen Timer nicht funktionierten, benutzte Modul-Pilot Jack Swigert stattdessen seinen «OMEGA Speedmaster Professional»-Chronographen, um die Zündungszeit zu stoppen, während Commander James Lovell sich am Erdhorizont orientierte, um das Raumschiff zu steuern. Zur großen Erleichterung aller war das einzigartige Manöver ein voller Erfolg und am 17. April 1970, 142 Stunden und 54 Minuten nach dem Start, wasserte Apollo 13 schließlich sicher im Südpazifik.

Noch im selben Jahr, am 5. Oktober 1970, wurde OMEGA mit dem «Silver Snoopy Award» der NASA ausgezeichnet. Als diese prestigeträchtige Auszeichnung ins Leben gerufen wurde, wählte man Snoopy als inoffizielles Maskottchen der NASA aus, weil er auch in ernsten Situationen immer gelassen bleibt. Zudem stand er für den Missionserfolg und fungierte als «Watchdog» – als Beauftragter für die Sicherheit.

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Snoopy und Apollo 13 liegen OMEGA seit damals sehr am Herzen. Daher wurden mehrere «Snoopy»-Uhren zum Gedenken an die Jahrestage der Mission entwickelt. Zuletzt kam dabei 2020 zum 50-Jahre-Jubiläum die Speedmaster «Silver Snoopy Award» auf den Markt. Die Uhr fängt die unbekümmerte Wesensart des berühmten Beagles ein und verfügt über ein Snoopy-Medaillon auf dem Zifferblatt sowie einen exklusiven und dynamischen Gehäuseboden, auf dem Snoopy im Orbit des Mondes fliegt.

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Jede «Snoopy»-Uhr ist nicht nur eine wunderschöne und fröhliche Apollo-Hommage am Handgelenk, sondern auch eine zeitlose Erinnerung an die Präzision und Zuverlässigkeit, die OMEGA seit fast 60 Jahren in die Weltraumforschung einbringt.