Anonimo und Bronze

Bei Anonimo haben Bronzeuhren eine echte Tradition. Seit der Gründung von Anonimo ist der Werkstoff Bronze ein fester Bestandteil im Materialportfolio des Schweizer Uhrenherstellers. Bronze, ein edles, klassisches Material, das beim Altern die Uhren mit einem Vintage-Überzug versieht, verspricht eine einzigartig individuelle Optik. Die äußeren Einflüsse die auf das Gehäuse einwirken, spiegeln sich auf der Oberfläche wieder und offenbaren die Tragegewohnheiten. Was die letzten Jahre als Trend wieder in Mode gekommen ist, ist bei Anonimo Teil seiner Geschichte und DNA. Denn Bronze besitzt den materialbedingten Vorteil eine beachtliche Beständigkeit gegenüber Seewasserkorrosion aufzuweisen, glänzt unter der Wasseroberfläche weniger als Edelstahl und zieht dadurch weniger Aufmerksamkeit auf den Taucher, egal ob in professionellem, militärischem oder sportlichem Einsatz.

© Anonimo

Geschichtlicher Überblick

Im 17. und 18. Jahrhundert bestanden zahlreiche Gegenstände aus vergoldeter Bronze: Kamine und Wandlampen, Kerzenhalter, Leuchter, Kandelaber, Uhrpendel und Wanduhren, Beschläge und Verzierungen für Schränkchen, Schreibtische oder Vasen. Berühmte Bildhauer und Kunstschmiede schufen unvergängliche Werke aus Bronze. Die Widerstandsfähigkeit dieses Metalls gegen Abnutzung und Korrosion ist so hoch, dass Bronze seit Jahrhunderten auf Hochseeschiffen verwendet wird. Diese einzigartige Eigenschaft entsteht durch die leichte Oxidierung der Oberfläche, die das Metall vor allen anderen Angriffen schützt.

Die Legierung

Bronze, die Legierung aus Kupfer und Zinn, hat zunächst eine goldähnliche Patina und dunkelt dann nach. Mit den Jahren entsteht so eine natürliche, unnachahmliche Patina. Die Oxidation verleiht den Uhren einen Vintage-Look, der von Liebhabern des edlen Materials sehr geschätzt wird. Bronzelegierungen bestehen meistens zu mehr als 60 % aus Kupfer (wobei der Anteil bis zu 95 % betragen kann) und aus variablen Anteilen an Zinn sowie an Aluminium, Blei, Beryllium, Mangan und Wolfram. Außerdem kommen noch nennenswerte Anteile an Silizium und Phosphor hinzu. Früher bezeichnete man diese Legierung auch als Erz. Ein wichtiger Hinweis sei noch angebracht: die Uhren von Anonimo enthalten kein Nickel.

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Ein Savoir-Faire von Anonimo

Anonimo, die Schweizer Uhrenmarke aus Le Locle mit tiefen italienischen Wurzeln verkörpert wie keine andere das exklusive Savoir-Faire der florentinischen Uhrmacher, die seit 1939 Gehäuse herstellen. Die verwendete Technik ist sehr speziell, besteht aus einer Abfolge genau festgelegter Arbeitsschritte und zeigt die hohe Expertise der meisterlichen Fachkräfte. Alles beginnt mit einem massiven Bronzeblock, den die Uhrenspezialisten bearbeiten, bis ein besonders hartes und kratzfestes Uhrengehäuse entsteht. Diese Technik ist für die Uhrmacherei ungewöhnlich, weil dort sonst meist Formen bearbeitet und modelliert werden. Die Vorgehensweise hier ist völlig anders, langsamer, und Schritt für Schritt zum Ziel führend. Vor dem Zusammenbau wird zunächst ein Innengewinde, dann ein Außengewinde in das Bronzestück geschnitten. Die durch Oxidation und Umwelteinflüsse beschleunigte Alterung des Metalls lässt eine Patina entstehen, wodurch sich vielfältige Lichteffekte auf der Oberfläche ergeben.

Seit 1997 führt jede von Anonimo gefertigte Bronzeuhr die Tradition von Qualität und Liebe zu handwerklicher Perfektion fort. Die Bronzeuhren von Anonimo verdanken ihren Ursprung den italienischen Marinetauchern. Aber auch in den Bergen ist Anonimo zu Hause. Die Serie Millésime Militare Alpini in Bronze wurde zu Ehren des 4. italienischen Gebirgsjägerregiments geschaffen. Die technischen und körperlichen Anforderungen, die an die Elitegebirgstruppen gestellt werden, gehören zu den Anspruchsvollsten überhaupt.

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PA/Red