Die neue Generation des El Primero

Das Kaliber El Primero feiert sein 50-jähriges Jubiläum. Eine ideale Gelegenheit, um dieses Kult-Uhrwerk in seiner modernisierten Version zu präsentieren, integriert in die ikonische Chronomaster. Die neue El Primero-Familie wird mit zwei Serien eingeführt, bestehend aus je 250 Modellen in Titan mit Original-Lünette aus Keramik und skelettiertem Zifferblatt. Das neu interpretierte Kaliber El Primero 3600 gewährleistet noch größere Modularität und wurde mithilfe modernster Technologien entwickelt – ohne dabei die DNA des ursprünglichen Uhrwerks zu verändern. Das Kaliber schlägt wie gewohnt mit der hohen Frequenz von 36.000 Halbschwingungen pro Stunde und ermöglicht so die Messung und Anzeige von Zehntelsekunden. Neben der Original-El Primero wird das Werk nach und nach auch in anderen Modellen des Sortiments eingeführt und mit verschiedenen Funktionen ausgestattet.

© Zenith

Den 1969 geborenen Hochfrequenz-Star El Primero zu feiern bedeutet für Zenith, Respekt für die Vergangenheit zu zeigen, in der Gegenwart verankert zu sein und entschlossen in die Zukunft zu blicken. In diesem Geist haben die Techniker der Manufaktur das präziseste Automatik-Chronographenwerk der Welt überarbeitet, um eine modernisierte Version zu schaffen, die der Architektur und bewährten Leistung des Originals treu bleibt. Die strengen Vorgaben lauteten Modularität, optimierte Fertigung, Montage und Justierung, Erweiterung um einen Sekundenstopp sowie eine auf volle 60 Stunden erhöhte Gangautonomie. Darüber hinaus sollte die Möglichkeit zur Integration mehrerer Funktionen und Anzeigen bestehen und eine erhöhte Benutzerfreundlichkeit gewährleistet werden – all dies im festen Willen, die Integrität und Identität des ursprünglichen El Primero zu bewahren. Das optimierte, in El Primero 3600 umbenannte Kaliber verfügt somit auch über alle Hauptmerkmale seines Vorgängers: eine auf die Zehntelsekunde genaue Chronographenfunktion und eine integrierte Konstruktion mit lateraler Kupplung, Schaltrad und kugelgelagertem Zentralrotor. Der Unterschied zum Vorgänger besteht darin, dass bei der Entwicklung modernste Technologien und leistungsstarke Algorithmen zum Einsatz kamen. Die offensichtlichsten Veränderungen sind: eine Zehntelsekundenanzeige auf einer Skala mit 100 Teilungen; Hinzufügung einer Unruh-Stoppvorrichtung; Umkehr der Kronensequenz; Anpassung der Räder und Zahnräder; vergrößertes und zentriertes Schaltrad; und vor allem eine optimierte laterale Kupplung, die nun zwei Zwischenräder umfasst.

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Zur Einführung der neuen Generation des El Primero hat Zenith eine ikonische zeitgenössische Kollektion gewählt: die Chronomaster. Ihre imposante Statur und ihr markantes Design stehen ganz im Einklang mit der DNA des Hauses. Ausgestattet mit dem Uhrwerk El Primero 3600, zeigt sich die Chronomaster 2 zudem in einem modernisierten Look mit leichtem Titangehäuse, einer Lünette aus schwarzer oder blauer Keramik mit Skaleneinteilung, einem skelettierten Zifferblatt mit markanten Zählern und einer sternförmigen Schwungmasse. Das Zifferblatt ist in drei markanten Farben ausgeführt – Hellgrau, Blau und Anthrazit – und ermöglicht die direkte Ablesung von Zehntelsekunden. Der rote Chronographenzeiger vollführt alle zehn Sekunden eine komplette Umdrehung um das Zifferblatt und zeigt bei jedem Sprung sukzessiv die Zehntelsekunden auf den 100 Teilungen des Höhenrings und der Lünette an.

Die Chronomaster 2 schlägt mit 36.000 Halbschwingungen pro Stunde. Neben der Messung und Anzeige von Zehntelsekunden verfügt sie über Stunden- und Minutenfunktionen aus der Mitte, einen 60-Minuten- und einen 60-Sekunden-Chronographenzähler, eine kleine Sekunde und eine Datumsanzeige. Bei all dem bietet sie eine Gangreserve von mindestens 60 Stunden – das heißt, ein ganzes Wochenende, ohne dass die Uhr aufgezogen werden muss, auch wenn sie nicht getragen wird! Erhältlich in zwei limitierten Auflagen von je 250 Stück, ausgestattet mit einer blauen oder schwarzen Keramiklünette, ist die Chronomaster 2 ein eindrucksvolles Destillat der modernen, sportlichen Identität von Zenith.

11. 11. 2019 / gab