Wunderbare Zusammenarbeit

Der Zeitmesser bedient sich des historischen Konzepts einer geschlossenen Uhr, wie es ursprünglich bei Taschenuhren Verwendung fand, und greift Designelemente auf, die sich auf ihren Namen (ital. „forma fantasma“ = „Geisterform“) beziehen.

© Rado

Historisches Konzept

Die Idee einer geschlossenen Uhr geht auf das Prinzip historischer Taschenuhren zurück. Der Deckel der Uhr war dazu gedacht, das Zifferblatt und den empfindlichen Mechanismus im Inneren zu schützen. Nur eine kleine Öffnung gewährte Einblick in die Zeitanzeige, der eigentlichen Funktion einer Uhr. Bei der True Square Formafantasma dient eine zusätzliche Lage Hightech-Keramik als Schutzschicht, in die ein kleines Fenster für das Zifferblatt eingelassen ist. Das Fenster selbst wird von kratzfestem Saphirglas geschützt.

© Rado

Komfortable, innovative Materialien

Wie das Monoblocgehäuse besteht auch das Armband aus der für Rado typischen Hightech-Keramik. Dieses verfügt über eine Dreifachfaltschließe aus Titan. Der Gehäuseboden ist ebenso aus Titan und dadurch hypoallergen. Die Materialien wurden aufgrund ihrer besonders angenehmen Haptik ausgewählt. Im Inneren schlägt ein Automatikwerk mit einer Gangreserve von bis zu 80 Stunden.

Designerduo Formafantasma © Rado 

Nomen est Omen

Als Design-Inspiration diente jedoch nicht nur die Vergangenheit, sondern auch der Name des Duos selbst. So kann „forma fantasma“ auf Deutsch mit „Geisterform“ übersetzt werden. Zu ihrer „geisterhaften“ Erscheinung trägt die ungewöhnliche hellgraue Ton-in-Ton-Optik sowie die „schwebende“ Wirkung der Zeitanzeige hinter der schmalen Öffnung bei.

 

Das Designerduo Formafantasma zur Uhr: „Wir waren an der Uhr als Werkzeug, als Instrument interessiert, nicht in ihrer Eigenschaft als Statussymbol oder Luxusobjekt. Die Uhr, die wir designt haben, ist sehr schlicht, fast nackt. Wir wollten etwas machen, das in seiner Schlichtheit geradezu radikal ist.“

 

Über die Zusammenarbeit mit Rado: „Unseren Ideen begegnete man mit großem Respekt. Alles wurde erst einmal ausprobiert und getestet, bevor es verworfen wurde. Das ist genau das, was wir von der Zusammenarbeit mit einem großartigen Partner erwarten: Freude am Abenteuer, das die Entwicklung von etwas Neuem ist.“

© Rado

Virtual Rado Design Week: 30.11.-04.12.2020

Rado wird dieses und weitere Designer-Modelle während der Virtual Rado Design Week von 30. November bis 4. Dezember in Zusammenarbeit mit dem führenden Design- & Architekturmagazin Dezeen präsentieren. Dabei wird jeden Tag jeweils ein Designer(duo) in einem Live-Interview vorgestellt. Die viertägige Designwoche endet mit einem Wettbewerb, in dem das beim Publikum beliebteste Designer-Modell gekürt wird.

© Rado

 

Über Formafantasma

Andrea Trimarchi und Simone Farresin sind Studio Formafantasma, ein italienisches Designer-Duo mit Sitz in Amsterdam. Ob beim Gestalten oder Untersuchen neuer Anwendungsgebiete für Materialien: Studio Formafantasma widmen sich Kontext, Umsetzung und kleinsten Details jeder Unternehmung mit der gleichen Aufmerksamkeit. Das Duo zeichnet sich zudem durch seinen Blick für die historischen, politischen und sozialen Kräfte aus, die ihr Umfeld geprägt haben. Ihre Arbeiten werden international publiziert und Museen auf der ganzen Welt haben Designs von Formafantasma für ihre Dauerausstellungen erworben.

2. 12. 2020 / gab