Digitale Nomaden ‒ Was macht diesen Lebensstil so attraktiv?

Wer hat nicht schon mal darüber nachgedacht, einfach um die Welt zu jetten und nebenbei zu arbeiten. Viele Menschen treibt das Fernweh an, um sich aus dem 9-to-5-Job auszuklinken und ganz individuell das Leben zu planen. Die steigende Digitalisierung ermöglicht es bestimmten Berufszweigen, dem Lebensstil eines modernen Nomaden nachzugehen. Was ist dran an diesem Lifestyle Trend und ist jeder dafür geeignet? Schauen wir uns einmal genauer an, was sich hinter der Bezeichnung Digital-Nomade verbirgt.

 

Was sind digitale Nomaden?

Vor allem die sogenannten Millennials, also diejenigen, die zwischen 1980 und 1997 geboren wurden, zieht es in die weite Welt. Viele besitzen eine ausgezeichnete Bildung und sind mit der Technologie Internet bestens vertraut. Digitale Nomaden sind meist Freelancer oder Freiberufliche, die für ihre Arbeit lediglich einen Laptop und eine Internetverbindung benötigen. Jegliche Geschäftsaktionen werden ausschließlich online ausgeführt, wie beispielsweise der Kontakt zu sämtlichen Geschäftskunden. Das ermöglicht fast unbegrenztes Reisen, solange eine gute Internetverbindung in der Zielregion vorhanden ist.

 

Digitaler Fortschritt als Basis für modernes Nomadentum

Der immense Fortschritt, der im Bereich der Digitalisierung vonstatten ging und immer noch geht, macht das moderne Nomadenleben erst möglich. Websites zu den unterschiedlichsten Themen bieten mittlerweile ihre Dienste im Netz an. Ortsgebundenheit ist nicht mehr unbedingt notwendig. Wie sehr sich die Angebote verändert haben, lässt sich besonders gut bei online Wett- und Spielplattformen erkennen. Schauen wir uns das Angebot auf https: //www.mrgreen.com/at/sportwetten an, wird die immense Vielfalt deutlich. Noch vor Jahren waren Sportwetten mit passendem Livestreaming und Echtzeitwetten nicht vorstellbar. Heute jedoch gehören diese Angebote zum Standardprogramm.

 

Größter Vorteil bei diesem Lebensstil: Ortsunabhängigkeit

An keinen Ort gebunden zu sein, das ist die fantastische Idee, der die digitalen Nomaden folgen. Egal ob in Bali, in einer kleinen Strandhütte oder in aufregenden Großstädten wie New York oder Sao Paulo, ihrer Tätigkeit können die Nomaden von überall aus nachgehen.

Wie viele digitale Nomaden es gibt, ist schwer zu sagen. Schätzungen reichen von 500.000 bis zu mehreren Millionen weltweit. Der Trend ist nicht zu bremsen, das zeigt auch die Messe DNX Berlin, die sich rund ums Thema digitale Nomaden dreht. Das Publikum ist in der Regel bunt gemischt. Man kann neue Kontakte knüpfen, Vorträgen beiwohnen und von den Erfahrungen anderer lernen.

 

Welche Berufe passen in das Schema Digital Nomade?

Berufe, die sich mit dem Dasein eines digitalen Nomaden optimal verbinden lassen, sind natürlich die des Bloggers, Übersetzers, Schriftstellers, Copy Writers oder IT-Experten, um einige wenige Optionen zu nennen. Doch auch ganz unerwartete Berufsgruppen, wie zum Beispiel die der Psychologen, sind via Internet von überall aus möglich. So ziehen es einige Psychologen vor, ihre Praxis nur im Internet zu eröffnen. Sitzungen werden via Zoom abgehalten und die Patienten sind zufrieden, wie auch bei einem regulären Gespräch vor Ort.

 

Die besten Orte für digitale Nomaden

Der Trend geht natürlich auch an Regierungen nicht vorbei. In Ponta do Sol gibt es das erste europäische “Digital Nomad Village”. Die lokale Regierung von Madeira möchte mit diesem Projekt vor allem den ortsunabhängigen Freelancern eine Anlaufstelle bieten. Neben kostenlosen Gemeinschaftsarbeitsplätzen und Wifi bietet das Projekt ebenfalls Veranstaltungen und Vorlesungen an.

Wen es weiter weg zieht, der nimmt die türkisblauen Wellen der asiatischen Inselstaaten wie Bali, Thailand oder Indonesien ins Visier. Chiang Mai in Thailand ist ein bekannter Name für Nomaden jeglicher Art. Szene-Cafés mit unbegrenztem WLan und Hostels, die günstig und technisch auf die Nomaden vorbereitet sind, machen diesen Ort gerade für Anfänger zu einem der besten. In der asiatischen Region steht bei vielen Reisenden auch Seoul ganz oben auf der Liste. Technisch ist Südkorea immer auf dem aktuellsten Stand, was das Arbeiten via Internet besonders einfach macht.

Viele süd- und mittelamerikanische Städte reihen sich in diese Liste ein. Relativ geringe Lebenskosten in Verbindung mit einer guten technischen Vernetzung lassen Mexiko Stadt oder São Paulo in neuem Licht erscheinen. Viertel wie Vila Magdalena in São Paulo versprühen einen ganz eigenen Charme mit den vielen Künstlern, Musikern und eben den digitalen Nomaden aus der ganzen Welt.

Für den ersten Sprung ist das zu weit? Dann sind auch in Europa einige Städte optimal für digitale Nomaden geeignet. Ganz vorn dabei das quirlige und kreative Berlin, gefolgt von Lissabon und Prag. Alle Städte haben eines gemein, eine bunte Mischung von Freidenkern, die den unterschiedlichsten Lebensstilen folgen. Menschen aus aller Welt sind willkommen und vor allem die kreative Szene lebt von diesem interessanten Potpourri.

 

Fazit

Der Lebensstil eines Digital Nomaden sieht auf dem ersten Blick sehr entspannt aus. Doch trotz fantastischer Orte und atemberaubenden Ausblicken müssen die Nomaden ihr Geld verdienen. Arbeiten steht also zwangsläufig auf dem Tagesplan. Nach der Arbeit kann allerdings noch mal schnell eine Welle gesurft oder im Künstlerviertel auf der anderen Seite der Welt das Feierabendbier getrunken werden. Eine tolle Option für alle, die das Fernweh antreibt.

 

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