Mausi Lugner ver(w)irrt im Cyberspace

Das neue Video der TussiCats „Mein Avatar“ erzählt von einer vernachlässigten Ehefrau (gespielt von Society-Lady Christina „Mausi“ Lugner), die sich auf der Suche nach der großen Liebe in eine digitale Parallelwelt flüchtet, wo sie letztendlich ihren Ehemann (Josef Winkler) entdeckt, in den sie sich erneut verliebt. „Es ist nie zu spät, seine alte, große Liebe wieder neu zu entdecken, sofern man sich ein wenig Zeit füreinander nimmt“, lautet das Fazit von Society-Lady Andrea Buday bei der Präsentation auf der Summerstage, die sich in „Mein Avatar“ zum zweiten Mal als Sängerin versucht.

 

© Screenshot aus dem Video

Andrea Buday: „Ich sehe mich ein ganz klein wenig als Florence Foster Jenkins, besser bekannt als die ,Diva der falschen Töne` bzw. die ,Königin der Dissonanzen`. Die US-Mäzenin traf zwar keinen Ton, aber sie liebte es zu singen (trat sogar einmal in der Carnegie Hall auf!) und meinte: ,Die Leute können behaupten, dass ich nicht singen konnte, aber sie können nicht behaupten, dass ich nicht gesungen habe`.“

Ernst Minar, Ekaterina Mucha, Christian Mucha © ROBIN-CONSULT, Kathi Schiffl

Topmusiker in L.A. produzierte TussiCats

Während Andrea Buday das Singen vor allem als herzerfrischende Abwechslung betrachtet, besitzen Daniela Haag und Gabriella Mühlbauer jahrelange Erfahrung als Profi-Bandmitglieder. Gabriella Mühlbauer gründete etwa vor rund 40 Jahren gemeinsam mit Claudia K. die Girlsband „Laufmasche“, in deren Folge einige Musikproduktionen entstanden, die sogar den Weg in die Hitparade gefunden haben. Mit Daniela Haag rief sie dann „Lipstick“ ins Leben. Zahlreiche Auftritte und lange Tourneen durch Österreich und Deutschland mit einer durchchoreographierten „Glam Rock Show“ waren das Ergebnis. „Vor rund 20 Jahren dachte ich, dass es an der Zeit ist, mit dem Musikmachen aufzuhören. Das war ein Irrtum, denn heute macht es genau so viel Spaß wie damals. Wenn nicht sogar mehr. Die Zeiten als Rocklady in Nieten und Leder sind irgendwie vorbei – allerdings will ich nicht versprechen, dass sie nicht wiederkommen. Im Moment gefall‘ ich mir jedoch in meiner Rolle als ,ein bissl schrille Alte“, so Mühlbauer.

Beatrice Körmer, Josef Winkler © ROBIN-CONSULT, Kathi Schiffl

Auch Daniela Haag kann Chartplatzierungen vorweisen und hat sich als „Rote Mizzi“ einen Namen gemacht. „Mir gefällt es, wenn man sich frech gegen die Regeln stellt. Etwa, dass man ab einem gewissen Alter nicht mehr bunt und verrückt sein darf. Oder gleichzeitig Klischees bedient – so ganz neben dem „starke Frau Spielen“. In Würde schräg und schrill altern, ist meine Devise – auch wenn das sehr widersprüchlich ist“, so Haag.

Oliver Stamm, Klaus Biedermann © ROBIN-CONSULT, Kathi Schiffl

Produziert wurde „Mein Avatar“ von dem fünffach Grammy-Nominierten Wiener Peter Roberts, der vor rund 35 Jahren nach Los Angeles auswanderte und dort mit seinem Tonstudio Blue Danube Music als Producer, Songwriter und Musiker Karriere machte. So schrieb bzw. produzierte er Songs für George Benson, La Toya Jackson, Irene Cara und viele mehr. Auch als Komponist für Film & Fernsehen hat er sich in den USA einen Namen gemacht. Peter Roberts zeichnet auch für Mix & Mastering bei „Mein Avatar“ verantwortlich. Und ein dritter Song ist bereits in Planung.

Ossi Schellmann, Andrea Buday, Lisa Trompisch © ROBIN-CONSULT, Kathi Schiffl

Unter den Gästen auf Ossi Schellmanns Summerstage: Model Evelyn Rillé, die Unternehmer Oliver Stamm und Ernst Minar, Charitylady Yvonne Rueff, Model Beatrice Körmer, Brigitte und Dieter Chmelar, Musikproduzent Klaus Biedermann, Verlegerehepaar Ekaterina und Christina Mucha.

Dieter und Brigitte Chmelar © ROBIN-CONSULT, Kathi Schiffl

Mehr Information: www.tussicats.at

9. 6. 2021 / gab