„Roter Salon“ im neuen Glanz

Gemeinsam mit Salzburg Global-Seminar-Präsident Stephen L. Salyer und Helga Rabl-Stadler, der Präsidentin der Salzburger Festpiele, stellte US-Botschafter Trevor D. Traina das Projekt „Roter Salon“ im Schloss Leopoldskron kürzlich vor. Der Raum ist das ehemalige Arbeitszimmer von Max Reinhardt. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Salzburger Festspiele – sie wurden dort gegründet – soll er einen neuen Glanz verliehen bekommen. Der US-Botschafter Traina, der den größten Teil der Kosten für den Umbau übernehmen wird, konnte den US-Designer Ken Fulk dafür gewinnen.

Über die genauen Pläne der Renovierungsarbeiten des „Roten Salons“ gab Traina nur bekannt: „Die Originalausstattung, also Stuckdecke, Kachelofen, Kredenz und Schrank bleiben, aber ‚der Raum wird rot sein‘, also mehr als jetzt seinem Namen entsprechen.

Max Reinhardt erwarb Schloss Leopoldskron 1918. Nach aufwendigen Renovierungsarbeiten machte er es zum Treffpunkt des europäischen Geldadels und der Künstlerszene von Thomas Mann bis hin zu Marlene Dietrich. Ein Jahr danach wurde in dem Schloss im „Roten Salon“ zwischen Max Reinhardt, Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss die Idee der Salzburger Festspiele geboren. Ziel der Umbauarbeiten ist es also, den Raum im Glanz der Ära Reinhardts erstrahlen zu lassen, aber die Ausstattung an die Bedürfnisse des 21. Jahrhunderts anzupassen. Seine Fertigstellung ist für Juli 2020, also zu Beginn der Salzburger Festspiele, geplant.

PA/red