Piaget Polo: Sportliche Raffinesse seit 1979
PIAGET_POLO SIGNATURE_G0A51012_G0A51011_Adb98_1x1
©Piaget

Piaget Polo: Sportliche Raffinesse seit 1979

Piaget Polo Minute Repeater 

Piaget präsentiert die Piaget Polo Minute Repeater, die das leistet, was nur Piaget kann: Sie gewährt durch ein teilweise durchbrochenes Zifferblatt Einblick in das Innenleben des Kalibers 1290P und stellt damit das technische und handwerkliche Savoir-faire der Manufaktur in La Côte-aux-Fées eindrucksvoll zur Schau.

Seit Georges-Édouard Piaget die Maison 1874 tief im Schweizer Jura mit dem Leitgedanken „Es stets besser machen als nötig“ gründete, verfolgt Piaget die ultraflache Uhrmacherei sowohl als technische Disziplin als auch als künstlerische Berufung. Dieses Streben hat einige der flachsten Uhrwerke hervorgebracht, die je gefertigt wurden, und Piaget als einer der wenigen Marken etabliert, die die Sprachen der Haute Horlogerie und der Haute Joaillerie gleichermaßen beherrscht. Die Piaget Polo Minute Repeater ist der jüngste Ausdruck dieses dualen Anspruchs.

Die Neuheit knüpft an das moderne Erbe von Piaget im Bereich ultraflacher Glockenspieluhren an. Im Jahr 2013 stellte das Unternehmen die weltweit flachste Minutenrepetition im Gehäuse der Piaget Polo Emperador vor, die in Bezug auf seine Schaffenskunst gänzlich neue Maßstäbe setzte. Die Piaget Polo Minute Repeater führt diese Errungenschaft nunmehr weiter, indem sie die Komplikation in die Piaget Polo Kollektion – Piagets moderne Sportuhr – integriert, ohne dabei die für die Linie bekannte Tragbarkeit und Eleganz zu beeinträchtigen.

Das Kaliber 1290P wird vollständig in der Manufaktur von Piaget in La Côte-aux-Fées konzipiert, entwickelt, veredelt und montiert, wo Georges-Édouard Piaget die Maison 1874 gründete. Die 430 Bauteile erfordern viele Wochen handwerklicher Veredelungs- und Montagearbeit. Die Brücken sind von Hand abgeschrägt, die Werkplatte weist eine dezente Guillochierung auf, und die Hämmer der Minutenrepetition sind von Hand auf Hochglanz poliert. Das Herzstück der Uhr bildet ein Mikrorotor aus Platin – eine Wahl, die sich sowohl aus den Gesetzen der Physik als auch aus den Anforderungen der Haute Horlogerie aufgrund seiner überragenden Aufzugseffizienz ergibt. Seine blaue PVD-Beschichtung ergänzt sich hervorragend mit dem lebhaften Zifferblatt. 

Das Zifferblatt selbst illustriert eindrucksvoll Piagets Savoir-faire als Uhrmacher und Juwelier. Es ist aus Gold gefertigt, mit einer von Hand guillochierten Oberfläche – eine Technik, die so anspruchsvoll ist wie kaum eine andere in der Manufaktur. Das Ergebnis ist ein Sonnenschliff-Finish, das über die gesamte Oberfläche strahlt, während ein zarter opalisierender Außenring für Kontrast und Tiefe sorgt. Eine sorgfältig gearbeitete Goldleiste schlängelt sich über das Zifferblatt, wobei ihr Profil von gerade zu gewölbt übergeht und Teile des darunterliegenden Repetiermechanismus freigibt. Bei 4 Uhr sitzt ein rauchblauer Saphirring mit der Inschrift „La Côte-aux-Fées“ über dem Schwungrad, wobei der spezielle Regulator der Minutenrepetition vollständig sichtbar ist. Allein die Entwicklung des Zifferblatts bedurfte über 150 Stunden. Weitere 50 Stunden entfielen auf die manuelle Veredelung jedes einzelnen Exemplars.

Während Zifferblatt und Uhrwerk optisch perfekt aufeinander abgestimmt sind, definiert sich eine Minutenrepetition letztlich durch eines: ihre Stimme. Das Kaliber 1290P liefert einen Pegel von 64 Dezibel, drei harmonische Teiltöne und einen Dämpfungsfaktor von 2600 – das Ergebnis umfangreicher paralleler Forschungen sowohl zur Uhrwerkmechanik als auch zur Gehäuseresonanz. Die Stunden werden in Gis geschlagen, die Minuten in Ais, beide in der fünften Oktave. Der Schlagwerkregler befindet sich bei 9 Uhr und wird nach unten betätigt: eine bewusste technische Lösung, die aus der kompletten Neukonzeption der Uhrwerkarchitektur hervorgegangen ist.

All dies ist in einem 48 mm großen Gehäuse aus 18 Karat Weißgold mit einer Gehäusedicke von nur 9,30 mm untergebracht, das das fließende „Form-in-Form“-Design der Piaget Polo beibehält. Die Piaget Polo Minute Repeater ist bis 3 bar wasserdicht und damit ungewöhnlich widerstandsfähig für eine Glockenspieluhr, die sich mit der Leichtigkeit und Selbstsicherheit tragen lässt, die von einem sportlich-eleganten Zeitmesser erwartet wird. Zum Lieferumfang gehören ein blaues strukturiertes Kalbslederarmband mit Prägung und Faltschließe sowie ein zusätzliches Lederarmband.

In diesem Jahr werden nur fünf nummerierte Exemplare der Piaget Polo Minute Repeater gefertigt. Dies ist vor allem auf den Arbeitsaufwand für jedes einzelne Stück zurückzuführen. Nach dem ewigen Kalender und dem fliegenden Tourbillon ist sie die neueste einer Reihe von großen Komplikationen, die Piaget in die Piaget Polo integriert hat. Jede von ihnen zeugt davon, was die Maison zu leisten imstande ist, wenn technischer Ehrgeiz auf handwerkliche Vortrefflichkeit trifft. Ferner sind sie ein Beweis dafür, dass in den Händen von Piaget auch eine Sportuhr ein Kunstwerk sein kann.

Piaget Polo Signature

Die Kunst der „Extraleganza“ – die für Piaget so charakteristische subtile Verbindung von Eleganz und Extravaganz – zeigt sich in den Details. Und ein perfektes Beispiel dafür ist die Godronierung. Dieses dekorative Element ist weit mehr als nur eine einfache Riffelung und verleiht den Uhren von Piaget einen Hauch von Raffinesse und Identität. Ein sensationelles Material und vor allem ein subtiles Reliefspiel, das die Formen unterstreicht und die Schönheit einer jeden Piaget Polo zur Geltung bringt. Seit 1979 und bis 2026 ziert die Godronierung nunmehr die Piaget Polo 79, findet zugleich aber auch Eingang in die unwiderstehliche Piaget Polo Date, die zu diesem Anlass neu gestaltet wurde.

Auch wenn in den 1970ern eine Welle sportlich-eleganter Uhren aus Stahl aufkam, setzte Piaget 1979 mit einer Uhr neue Maßstäbe, die sich durch ihren einzigartigen Stil und ihren Namen (den ersten für die Maison) auszeichnete: die Piaget Polo. Dieser vollständig aus Gold gefertigte Zeitmesser wurde schnell zu einer avantgardistischen Ikone, die mit den damaligen ästhetischen Konventionen brach. Als passionierter Reiter verband Yves G. Piaget seine Liebe zum Polo und zum mondänen Leben in einer Uhr, die den Glamour der 1980er prägte und in den Clubs von Palm Beach ebenso selbstverständlich getragen wurde wie im Régine in New York. „Die gesamte Philosophie der Piaget Polo lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Es handelt sich um ein Uhrenarmband und nicht um eine Armbanduhr …“, wie Yves G. Piaget gerne zu sagen pflegte. Mit ihren Hunderten von Gramm Gold, ihrem unverwechselbaren Design und ihrer Eleganz eroberte sie das Publikum und den Jetset der damaligen Zeit, von Ursula Andress bis Andy Warhol.

Die äußerst vielseitige Piaget Polo 79, die im Laufe der Zeit in zahlreichen Variationen erschien, kehrt in dieser Saison in einer zweifarbigen Ausführung zurück, weiterhin mit einem Durchmesser von 38 mm und ausgestattet mit dem ultraflachen Automatikwerk 1200P1. Nach dem Erfolg der Piaget Polo 79 in Gelbgold, Weißgold und nun auch in zwei Goldtönen schmückt sich die Piaget Polo 79 diesmal mit einem weiteren Markenzeichen der Maison: dem Schmuckstein. Während sich die Uhr damals Onyx oder Lapislazuli widmete, hält heute zum ersten Mal eine Version aus edlem Sodalith Einzug in die zeitgenössische Kollektion. Ein Zifferblatt aus kontrastreichem Mineral, das die Einzigartigkeit der für Piaget so charakteristischen Godronierungen hervorhebt.

2024 feierte Piaget sein 150-jähriges Bestehen. Ein historischer Meilenstein, der Anlass gab, eine Tradition wieder aufleben zu lassen, die Yves Piaget persönlich sehr am Herzen lag: das Uhrenduo für Paare, eine Kreation für sie und ihn, die sich nach Belieben variieren lässt. Zwei Jahre später wird dieser emblematische Ansatz mit einer neuen, begehrenswerten Edition fortgesetzt, die ebenfalls die charakteristischen Godronierungen der Piaget Polo 79 aufgreift und die Zeitmesser dieser für den Alltag konzipierten Piaget-Polo-Kollektion noch besser zur Geltung bringt. Zwischen den leuchtenden Godronierungen, die die historische Piaget Polo berühmt gemacht haben, und dem sportlich-eleganten Look der legendären Piaget Polo Date wird dieses Duo durch ein silbernes Zifferblatt akzentuiert – eine Anspielung auf die zeitlose Eleganz der Maison. Das austauschbare Kautschukarmband (in Beige für die 36-mm-Version, besetzt mit 96 Diamanten im Brillantschliff, oder in Khakigrün für die 42-mm-Variante) und der subtile Verweis auf die Ästhetik der Piaget Polo von 1979 verankern dieses Angebot in der Moderne und respektieren gleichzeitig sorgfältig die Stilmerkmale, die seit Jahrzehnten die Identität von Piaget prägen.

Für 2026 versieht die Maison daher eine neue Piaget Polo 79 aus Weißgold mit Sodalithzifferblatt mit dem Charme ihrer charakteristischen Godronierungen: ein elegantes Paar, das aber auch den Geist der so geschätzten Piaget Polo Signature Date wieder aufleben lässt. Das charakteristische hypnotische Linienspiel der Godronierungen der Piaget Polo 79 prägt nun die gesamte Palette der blauen Zifferblätter der Piaget Polo, ergänzt durch zwei Neuheiten in Gold mit 42-mm-Gehäuse (Edelstahl- oder Roségoldgehäuse, austauschbares Armband aus Kautschuk oder Edelstahl, Zifferblatt mit oder ohne Edelsteinbesatz) sowie drei 36-mm-Versionen: Edelstahlgehäuse mit Edelsteinbesatz, Edelsteinbesatz auf Indizes und Lünette sowie ein edles Modell aus Roségold mit Diamantenbesatz auf Lünette und Indizes. Ein neues Gesicht mit blauem Piaget-Herzen, das die harmonische Form der Kollektion Piaget Polo Signature unterstreicht – ein rundes Gehäuse in Kissenform.

Die Kollektion Piaget Polo Edition 2026 zeichnet sich nach wie vor durch ihre Finesse aus, ein weiteres historisches Markenzeichen der Maison, und beweist mehr denn je ihre einzigartige Fähigkeit, Epochen zu überdauern. Als Stilikone, die Ende der 1970er für eine neue Aristokratie erschaffen wurde und Vorstellungen von Eleganz und Vornehmheit revolutionierte, ist sie auch heute noch die perfekte Verkörperung der lässigen Eleganz, die ihren Wurzeln treu geblieben ist.