Die Tradition Chronographe Independent 7077
Im Sinne der von Abraham-Louis Breguet initiierten Bestrebung, technische Innovation für viele zugänglich zu machen – ein Antrieb, der das Haus seit mehr als zwei Jahrhunderten prägt –, hebt die Tradition Chronographe Indépendant 7077 die präzise Kurzzeitmessung mit einer intensiven Nuance hervor: dem „Breguet–Blau“.

In die Tradition-Kollektion eingeführt, die sich von den berühmten Subskriptions- und Tastuhren inspirieren lässt, die vom Gründer des Hauses entwickelt wurden, zeigt sich die Farbe „Breguet-Blau“ nun auf dem Zifferblatt der Tradition Chronographe Indépendant 7077 und betont deren moderne Ästhetik. Das Vorhandensein dieser Farbnuance schafft neue Kontraste, die die Ablesbarkeit erleichtern und die technische Architektur hervorheben, während sie eine unvergleichliche Sicht auf das faszinierende Zusammenspiel des Duos der Unruhen bietet.
Abraham-Louis Breguet, Vorreiter der universellen Zeit
Von seinen ersten Kreationen an, die er 1775 in seiner Werkstatt auf der Île de la Cité fertigte, strebte der talentierte Uhrmacher danach, die Zeit für alle zugänglich zu machen. Er entschied sich für kleine Serien einfacher Instrumente zu erschwinglichen Preisen, im Gegensatz zu seinen Zeitgenossen, deren Werke meist einzigartig und einer Elite vorbehalten waren.
Diese Vision, die den Grundstein für eine zukünftige groß angelegte Vermarktung, Publikation und industrielle Produktion legte, führte ihn gegen Ende des 18. Jahrhunderts zur Entwicklung der Subskriptionsuhr. Diese großformatige Uhr mit einem Zeiger und einem zuverlässigen, präzisen Mechanismus, der leicht zu warten ist, konnte durch vorherige Anzahlung von etwa einem Viertel des Verkaufspreises erworben werden.

Diese Absicht, die Zeit mit einem minimalistisch gestalteten Modell einem größeren Kundenkreis zugänglich zu machen, mündete mehr als zwei Jahrhunderte später in der 2005 lancierten Tradition–Kollektion. Diese Uhren zeigen, wie in einem kinetischen Kunstwerk, die metallene Architektur der Brücken und Räder des Uhrwerks auf der Zifferblattseite.
Tradition Chronographe Indépendant 7077, das Gleichgewicht der Dualität
Beeindruckend mit ihrer geometrischen Erscheinung, insbesondere durch die symmetrische Gestaltung der Anzeigen und der beiden Unruhen, fasziniert diese Referenz ebenso durch die innovative Mechanik des Kalibers 580DR, die von Breguet entworfen und patentiert wurde.
Symmetrie in „Breguet-Blau“

Trotz ihrer komplexen Erscheinung bietet das symmetrische Design dieser 44 mm großen und 14,1 mm hohen Uhr eine außergewöhnlich klare Ablesbarkeit mit perfekt geordneten Elementen. Bei 12 Uhr zeigen zwei rhodinierte Breguet-Zeiger die Stunden und Minuten auf einem Zifferblatt aus Gold in „Breguet-Blau“, dessen Zentrum von Hand im Clous-de-Paris-Muster guillochiert ist, umrahmt von weißen römischen Ziffern. Zwei sich überlagernde Halbkreise zeigen links den 20-Minuten-Zähler, der durch den zentralen Chronographenzeiger betrieben wird, und rechts die Gangreserveanzeige. Am unteren Teil des Uhrwerks, umgeben von einem Rehaut in „Breguet-Blau“ und den beiden Unruhen bei 8 und 4 Uhr, zeigt ein kleiner rhodinierter Pfeil, ob die Chronographenfunktion auf „ON“ oder „OFF“ steht.
Zwei unabhängige Räderwerke
In einem „konventionellen“ Chronographen ermöglicht die Messung der verstrichenen Zeit eine sofortige Visualisierung der gewünschten Funktion, doch deren Umsetzung stellt eine zusätzliche mechanische Herausforderung dar, da das Auslösen dieser Funktion die Hauptgetriebe beeinträchtigen kann. Dieses Problem tritt beim Modell Tradition Chronographe Indépendant 7077 von Breguet nicht auf, da das manuell aufgezogene Kaliber 580DR mit zwei völlig unabhängigen, vollständig getrennten Räderwerken ausgestattet ist.

Das erste, das Räderwerk für die reguläre Zeit, wird durch eine Unruh mit einer sanften Frequenz von 3Hz reguliert, die auf der rechten Seite des Zifferblatts unter der Gangreserveanzeige sichtbar ist, die eine Reserve von 55 Stunden bietet.
Die zweite Übertragungseinheit arbeitet mit einer erhöhten Frequenz von 5Hz und einer hohen Oszillationsrate, um die Stabilität der Gangwerte zu verbessern und so eine präzisere Ablesung der durch den Chronographen gelieferten Daten zu gewährleisten. Mit einer Frequenz von 5Hz bietet dieser Chronograph eine außergewöhnliche Präzision und ermöglicht eine Zeitmessung auf die Zehntelsekunde, was eine hohe Zuverlässigkeit für die Kurzzeitmessung garantiert. Dies ist eine weitere Meisterleistung in der Welt der mechanischen Zeitmessung und zeugt von technischen Fortschritten, die die Grenzen der Präzision stetig erweitern.
Zwei verschiedene Energiequellen
Grundsätzlich erfordert die Präsenz eines zweiten Räderwerks auch ein zweites Federhaus, das zusätzlichen Platz beansprucht und vor allem das Aufziehen sowohl des Federhauses für den Chronographen als auch des Gehwerks erfordert. Beim Modell Tradition Chronographe Indépendant 7077 verwendet Breguet jedoch ein einziges Federhaus mit einer Feder, die perfekt an die Chronographenfunktion angepasst ist.

Die für den Antrieb erforderliche Energie wird bereitgestellt, wenn die Rückstellfunktion betätigt wird, und in einer flexiblen Blattfeder gespeichert. Diese Reserve reicht für maximal 20 Minuten, eine ideale Dauer zur Messung kurzer Zeitintervalle, und dieses System ermöglicht einen sofortigen Start des Chronographen, da die verfügbare Energie stets maximal ist. Ein nicht-konzentrisches Zahnrad ist mit der Blattfeder verbunden, um das Drehmoment zu glätten und eine konstante Amplitude sowie einen gleichmäßigen Lauf des Chronographen zu gewährleisten. Dieses gesamte System aus Blattfeder und Zahnrad wurde von Breguet bereits zum Patent angemeldet.
Die für den Antrieb erforderliche Energie wird bereitgestellt, wenn die Rückstellfunktion betätigt wird, und in einer flexiblen Blattfeder gespeichert. Diese Reserve reicht für maximal 20 Minuten, eine ideale Dauer zur Messung kurzer Zeitintervalle, und dieses System ermöglicht einen sofortigen Start des Chronographen, da die verfügbare Energie stets maximal ist. Ein nicht-konzentrisches Zahnrad ist mit der Blattfeder verbunden, um das Drehmoment zu glätten und eine konstante Amplitude sowie einen gleichmäßigen Lauf des Chronographen zu gewährleisten. Dieses gesamte System aus Blattfeder und Zahnrad wurde von Breguet bereits zum Patent angemeldet.
Bedienelemente im Detail
Die Chronographenfunktion dieses Tradition-Modells im Weißgoldgehäuse wird über zwei verschraubte Drücker gesteuert, die den Träger vor unbeabsichtigten Betätigungen schützen. Anders als bei anderen Chronographen, befindet sich der Drücker für den Start der Messung bei der 4 Uhr Position des fein kannelierten Gehäuses, während der andere die Funktion stoppt und zurücksetzt.Diese Rückstellung spannt und lädt die Blattfeder, wodurch der Chronograph für eine neue Messung vorbereitet wird. Die Unruh aus Titan ist ebenfalls mit zwei Stopp-Systemen ausgestattet. Das erste, gesteuert durch eine Nocke, setzt die Unruh beim Start des Chronographen frei und hält sie beim Anhalten fest. Das zweite System stoppt die Unruh, sobald die für den Betrieb erforderliche Energie nicht mehr ausreicht. So befindet sich die Unruh stets in der optimalen Position und erreicht sofort ihre volle Amplitude. Dieser innovative Mechanismus ist ebenfalls patentiert.

Zu den Merkmalen, die an die historischen Wurzeln der Tradition-Kollektion erinnern, gehören die patentierten Stoßsicherungen des Pare-chute-Systems sowie die Steuerung des „Chronometers mit doppelter Sekunde, genannt Beobachtungschronometer“, mit der Referenz 4009, der am 6. Jänner 1825 von Breguet verkauft wurde.
Le Régulateur. Louis Erard X Vianney Halter
Für ihre zweite Zusammenarbeit integrieren Louis Erard und Vianney Halter die Steampunk-Codes und die einzigartigen Signaturen der Antiqua in den Regulator. Mit ihrer dekonstruierten und unterteilten Zeitanzeige bewegt sich diese unstrukturierte Uhr zwischen Realität und Fiktion und verschiebt die Grenzen von Zeit und Raum. Diese Kreation ist in zwei limitierten Auflagen von je 178 Exemplaren erhältlich. Ist sie etwas für Träumer oder Visionäre?


Der Geist Vianney Halters in einer Louis Erard Uhr
Vianney Halter ist kein gewöhnlicher Uhrmacher. Seit mehr als zwei Jahrzehnten stellt er mit seinen kühnen, vom Steampunk inspirierten Designs die Codes der Uhrmacherei auf den Kopf. Sein erstes eigenständiges Modell, die Antiqua (1998), etablierte eine unstrukturierte Vision der Zeit. Heute hat er eine Marke gefunden, die seinen Drang, die Codes zu brechen, teilt, und der Régulateur ist das perfekte Spiegelbild davon.

Der Régulateur Louis Erard x Vianney Halter ist mehr als nur eine Uhr: Sie ist eine Hommage an diejenigen, die es wagen, zu träumen und sich über Konventionen hinwegzusetzen. Als Hommage an Halters “Live Long and Prosper“-Geist vereint dieses Stück auf perfekte Weise viktorianische Industrieästhetik mit einer retrofuturistischen Vision.


Einführung und Verkauf im Zweikanalverfahren
Der Vertriebsansatz von Louis Erard ist so originell und kühn ist wie die Uhr selbst: eine exklusive Edition für ihre E-Boutique und eine weitere für den Einzelhandel. Mit dieser Strategie verwandelt Louis Erard jeden Verkauf in ein Ereignis. Bleiben Sie dran – die Normen werden wieder einmal auf den Kopf gestellt!
Hublot feiert den 25. Geburtstag der OpusX

Ein gemeinsames Streben nach kompromissloser Exzellenz und eine Leidenschaft für die feinen Dinge, die die kostbarsten Momente des Lebens noch schöner machen. In der Zigarrenfabrik Arturo Fuente, wo die Familie Fuente seit 1912 Zigarren fertigt, die zu den begehrtesten der Welt zählen, stellten Hublot und Carlito Fuente ihre neueste gemeinsame Uhr vor. Mit ihr feiern die beiden Marken den 25. Geburtstag der OpusX, die unter Zigarrenliebhabern als eine der besten und edelsten Zigarren der Welt gilt. Nach 12 Jahren Freundschaft ist die Präsentation in der Fabrik Fuente bereits zu einer gemeinsamen Tradition geworden, bei welcher Carlito Fuente im Kreise von Journalisten und Freunden der Marke das neue Uhrenmodell zum ersten Mal in Augenschein nehmen konnte.

Vor 30 Jahren beschloss Carlito Fuente, die Cigar Family Charitable Foundation zu gründen. Ihr Sitz wurde das Chateau de la Fuente, das wunderschöne Anwesen, auf dem die Familie Fuente Tabakblätter anbaut und ihre begehrten Fuente Fuente OpusX (FFOX)-Zigarren von Hand fertigt. Die Foundation umfasst ein dringend benötigtes Schul- und Gesundheitsprogramm sowie eine Kunstakademie für die örtliche Gemeinschaft. Die Kunstakademie, deren Grundlagen im Jahr 2019 unter Beteiligung von Hublot geschaffen wurden, bietet Kindern eine hervorragende Ausbildung und Unterstützung und dient zugleich der Förderung talentierter lokaler Künstler. Sie ist bereits seit einiger Zeit in Betrieb und wurde jetzt anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der OpusX offiziell eingeweiht.
Die neue und damit die sechste Fuente-Sonderserie, die Hublot geschaffen hat, präsentiert sich in festlichem Gold und Grün und ist von der einzigartigen Vision von Carlito Fuente inspiriert, dem Schöpfer der weltbekannten Luxusmarke Fuente Fuente OpusX. Dabei unterscheidet sich die Classic Fusion Chronograph Arturo Fuente King Gold deutlich von allen bisherigen Editionen. Es ist die erste Fuente mit einem 42 mm großen Classic Fusion Chronograph-Gehäuse, und erstmals sind sowohl das Gehäuse als auch die Lünette aus King Gold gefertigt. Zudem weist die Uhr ein lasergraviertes Motiv von Tabakblättern auf der Lünette auf. Das Zifferblatt ist in leuchtendem Smaragdgrün mit Sonnenschliff und einem Fumé-Effekt ausgeführt, der zu den Rändern hin dunkler verläuft und so für Kontrast und Tiefe sorgt. Auf dem Zähler der konstanten Sekunde bei 3 Uhr prangt die Jubiläumsversion des OpusX-Logos in Gold und Grün. Der Grünton des Zifferblatts ist perfekt auf die Farbe des Armbands aus Alligatorleder und Kautschuk abgestimmt.


Ein besonderes Extra, das dem Besitzer der Classic Fusion Chronograph Arturo Fuente King Gold vorbehalten ist und anderen Betrachtern in der Regel verborgen bleibt, ist der aufwändig gearbeitete Gehäuseboden. Er ist aus massivem 18 Kt. King Gold gefertigt und mit einem gravierten und lackierten Kunstwerk verziert, das dem 25. Geburtstag der OpusX gewidmet ist. Im Gehäuse schlägt das Chronographenkaliber HUB1153 mit automatischem Aufzug und einer Gangreserve von 48 Stunden.
Ein solch glanzvolles Stück, das einen bedeutenden Meilenstein in der Geschichte einer der weltweit bekanntesten Premium-Zigarrenmarken würdigt, verdient auch eine besondere Präsentation. Die Classic Fusion Chronograph Arturo Fuente King Gold wird in einer stattlichen, grün lackierten Uhrenbox geliefert, die in Zusammenarbeit mit dem langjährigen kreativen Partner Manny Iriarte gestaltet wurde und gleichzeitig als Zigarrenhumidor dient.
Hohe Uhrmacherkunst im Zeichen der Juwelierskunst

Vacheron Constantin hat die Traditionnelle-Kollektion mit einem, vom extra-flachen Kaliber 2160 angetriebenen Tourbillon-Modell der Haute Joaillerie-Klasse erweitert. Dieser technische Zeitmesser wird durch eine außergewöhnliche Meisterschaft in der Kunst des unsichtbaren Edelsteinsetzens veredelt. Alle Gehäuseteile sind mit Diamanten im Baguetteschliff besetzt, von den Bandanstößen bis zum Gehäusering, von der Lünette bis zur Schließe und von der Krone bis zum Zifferblatt mit seinem strahlenden Motiv. Dieser Tourbillon-Zeitmesser der Traditionnelle Haute Joaillerie spiegelt den
Ansatz von Vacheron Constantin in der hohen Uhrmacherkunst wider.


Hohe Uhrmacherkunst trifft auf Haute Joaillerie
„Ohne ihren technischen Charakter kann eine Vacheron Constantin-Uhr nicht kostbar sein.“ In den
mehr als zweieinhalb Jahrhunderten ihres Bestehens ist die Kreativität des Hauses immer wieder
von diesem Ansatzpunkt ausgegangen. Diese für Vacheron Constantin spezifische Philosophie
entstand auf dem Höhepunkt der Aufklärung und wurde insbesondere von La Fabrique gefördert,
einer einzigartigen Organisation, die im Genf des 18. Jahrhunderts mehr als 5.000 Uhrmacher und
Goldschmiede vereinte. Heute führt Vacheron Constantin dieses Erbe mit Zeitmessern fort, deren
Ästhetik auf einer ebenso gründlichen Forschung im Bereich der dekorativen Künste beruht wie auf
der Gewährleistung eines störungsfreien mechanischen Betriebs.

Mit der Traditionnelle Tourbillon Haute Joaillerie findet diese Herangehensweise eine
außergewöhnliche Neuinterpretation. Dieser vollständig mit Diamanten im Baguetteschliff besetzte
Zeitmesser bietet eine bemerkenswerte Symbiose aus kunsthandwerklichem Können und der
Beherrschung der uhrmacherischen Komplikationen. Der Tourbillon-Gangregler des extra-flachen
Uhrwerks dient als optischer Aufhänger für den Edelsteinbesatz, der das Zifferblatt schmückt und
wie eine funkelnde Krone erblüht. Ergänzt wird diese Komposition durch einen abfallenden inneren
Lünettenring und eine Lünette, die ebenso wie die Krone, die Bandanstöße, der Gehäusering und die
Schließe mit Edelsteinen besetzt ist.

Die Magie der unsichtbaren Fassung
Für diese jüngste Uhr der Kollektion wurde eine unsichtbare Fassung gewählt, um die besondere
Struktur der Ornamente hervorzuheben. Diese Anfang des 20. Jahrhunderts erfundene Technik
besteht darin, perfekt kalibrierte Steine so zu fassen, dass die als sichtbare Befestigungspunkte
dienenden Metallzacken nicht zu sehen sind. Stattdessen arbeiten die Juweliermeister hier mit
T-förmigen Schienen (Kanälen), in welche die mit einer Rille auf jeder Seite der Kalette – der unteren
Facette des Steins – versehenen Edelsteine eingepasst werden. Die Edelsteine werden dann einer
nach dem anderen in die Kanäle geschoben, so dass ein Diamantpflaster ohne sichtbare Fugen
entsteht.
Damit diese Art der Fassung perfekt wird, müssen die Edelsteine mit absoluter Präzision geschliffen
werden. Die große Herausforderung besteht darin, dass die strahlende Fassungsebene mehrere
Kalibrierungen der im Abstand zum Tourbillon immer größer werdenden Diamanten im Baguetteschliff
erfordert. Nicht anders ist es bei den trapezförmigen Diamanten im Baguetteschliff auf Bandanstößen
und Gehäuseband, das im Hinblick auf die vertikale Positionierung der Edelsteine besondere
Untersuchungen und Schleifvorgänge erfordert. Auch die Krone ist sowohl am Rand als auch an
der Vorderseite völlig unsichtbar gefasst. Hier wurden die Diamanten speziell so geschliffen, dass
sie zwischen die polierten Flanken des Malteserkreuzes passen. Insgesamt ist diese Traditionnelle
Tourbillon Haute Joaillerie mit mehr als 300 in außergewöhnlicher Juwelierskunst gefassten
Diamanten (ca. 27,11 Karat) besetzt.

Ein extra-flaches Tourbillon-Kaliber
Die Uhr hat einen Durchmesser von 41 mm und passt an jedes Handgelenk, nicht zuletzt, weil sie
so schlank ist (12,46 mm). Das dunkelgraue Alligatorlederarmband mit farblich angeglichener Naht
sorgt für eine edle Anmutung. Diese Abmessungen werden durch das Kaliber 2160 ermöglicht, das
erste von der Maison entwickelte Tourbillon–Uhrwerk mit Automatikaufzug. Neben der Eleganz des
durchbrochenen Tourbillon-Käfigs in Form des Malteserkreuzes ist bemerkenswert, dass das Kaliber
2160 mit seinen insgesamt 188 Komponenten nur 5,65 mm hoch ist und über eine Gangreserve von
80 Stunden verfügt. Das gleichmäßige Schlagen des mit einer moderaten Frequenz von 18.000
Halbschwingungen pro Stunde (2,5 Hz) arbeitenden Mechanismus kann durch den Saphirboden
des Gehäuses bewundert werden, vor allem dank der die Gesamthöhe reduzierenden peripheren
Schwungmasse aus 18-karätigem Gold, die mit einem guillochierten Clous de Paris-Nagelmuster
versehen ist.

Das gleiche Streben nach Perfektion gilt für die Veredelung des Uhrwerks mit einer kreisförmig
gekörnten Hauptplatine auf der Zifferblattseite und handgeschliffenen, mit Genfer Streifendekor
verzierten Brücken auf der Rückseite. Die Räder des Räderwerks sind kreisförmig satiniert, während
die Schrauben abgeschrägt und poliert sind. Das Tourbillon, auf dessen vom Emblem der Maison
inspirierten Käfig der mittels einer geschwärzten Schraube befestigte Sekundenzeiger sitzt, zeichnet
sich durch eine außergewöhnliche Verarbeitung aller Komponenten aus. So weist der vollständig
von Hand gefertigte Tourbillonsteg eine konische und halbzylindrische Form auf, um die von
Vacheron Constantin geforderten Kriterien zu erfüllen.
Mille Miglia Classic Chronograph

Der Mille Miglia Classic Chronograph erweitert die Mille Miglia Kollektion von Chopard um ein neues Design. Das 40,5 mm große Gehäuse aus dem exklusiv von Chopard genutzten Lucent Stahl™ birgt ein gut ablesbares Zifferblatt, dessen Farben von Automobilen inspiriert sind. Das Saphirglas in Boxform sorgt für einen ausgeprägten Retro-Look. Wettkampfgeist und Freundschaft, Energie und Dynamik, Geschwindigkeit und Stil – dafür steht die berühmte italienische Oldtimer-Rallye 1000 Miglia. Chopard bringt all dies ebenfalls zum Ausdruck: seit 35 Jahren durch die jährlich vorgestellten Neuheiten der Kollektion Mille Miglia.
Uhren und Automobile – Wunderwerke der Technik
Liebhaber von Uhren und von Autos wissen es ganz genau: Sowohl Uhren als auch Automobile sind Wunderwerke der Technik. Dieser Faszination ist Chopard verfallen: Das Haus ist untrennbar mit der Welt der Automobile verbunden, seit es 1988 zum globalen Sponsor und offiziellen Zeitnehmer der berühmten 1000 Miglia in Italien wurde. Auch die Inhaberfamilie von Chopard hat ein Faible für den Wettbewerb: Karl-Friedrich Scheufele, Co-Präsident des Hauses, nimmt jedes Jahr persönlich an der Rallye teil und hat seit 1989 im Rennen mehr als 30 000 Meilen zurückgelegt.
So entstand eine Partnerschaft, die ihresgleichen sucht: Noch nie währte die Zusammenarbeit zwischen einer Uhrenmarke und einer Motorsportveranstaltung so lange. In dieser Zeit wurden 35 Uhren für die Mille Miglia Kollektion entworfen. Jede einzelne von ihnen spiegelt das Wesen und den Spirit der 1000 Migliawider, die auch als „das schönste Rennen der Welt“ gilt. Mit jedem neuen Uhrenmodell haben die Designer von Chopard die automobile Leidenschaft, den Wettbewerbsgeist und die Emotionen der 1000 Miglia aufleben lassen. Die Grenzen der Kreativität wurden dabei immer mehr erweitert. Für den neuen Mille Miglia Classic Chronograph haben sie sich nun vom unvergleichlichen Stil klassischer Automobile und ihren zahlreichen Details inspirieren lassen.

Dynamisch, strahlend und komfortabel
Die Konstruktion des Uhrgehäuses zeigt bedeutsame Veränderungen im Vergleich zu früheren Editionen: Es fällt etwas kleiner aus und orientiert sich damit an der Ästhetik der historischen Automobile, die an der 1000 Miglia teilnehmen. Der Gehäusedurchmesser von 40,5 mm macht das Modell komfortabel zu tragen – auch beim Autofahren; zudem passt es zur Abendgarderobe ebenso wie zum Rennanzug.
Das neue Gehäuse aus Lucent Stahl™ verfügt über alle Eigenschaften dieser Legierung, deren Entwicklung bei Chopard ganze vier Jahre in Anspruch genommen hat. Ihren Namen erhielt sie aufgrund ihrer lichten, hell reflektierenden Oberfläche und des unverkennbaren Schimmers. Lucent Stahl™ hat nicht nur die Qualität von Chirurgenstahl, sondern ist auch 50 Prozent härter als herkömmlicher Stahl und damit überaus geeignet, die Strapazen des Rennsports mit Stößen, Schlägen und Kratzern zu überstehen. Lucent Stahl™ ist zudem REACH-zertifiziert, da er mit einem Anteil von 80 Prozent recycelter Materialien nachhaltig hergestellt wird. Ein weiterer Pluspunkt ist seine antiallergene Eigenschaft, die eine hohe Hautverträglichkeit und ein angenehmes Tragegefühl gewährleistet.
Bei den drei neuen Chronographen aus Lucent Stahl™ sind Lünette, Krone und Drücker ebenfalls in diesem Material gearbeitet. Bei den Bicolor-Versionen sind diese Komponenten in 18 Karat ethischem Gelbgold ausgeführt. Die Drücker sind gerändelt und erinnern in der Optik an das Bremspedal eines Autos. Die Krone ist deutlicher gekerbt und somit griffig und gut bedienbar. An den beiden Gehäuseseiten sind die Bandanstöße verschweißt – ein Kennzeichen hochwertiger handwerklicher Fertigung, das von Kennern der Uhrmacherkunst geschätzt wird. Die Dornschließe wurde neu gestaltet und unterscheidet sich von früheren Versionen: Wie auch beim Gehäuse sind die Oberflächen abwechselnd poliert und satiniert.
Zifferblätter in den rasanten Farben historischer Rennwagen
In Anlehnung an die automobile Welt hat Karl-Friedrich Scheufele selbst vier Farben ausgewählt, die von Rennwagen inspiriert sind. Das fasziniert Liebhaber klassischer Fahrzeuge und spricht jedes Alter an – nicht zuletzt die neue Generation junger Fahrer, die auf den Rennstrecken immer häufiger anzutreffen sind. Die Modelle aus Lucent Stahl™ sind mit Zifferblättern in den Farben Verde Chiaro (Hellgrün) und Rosso Amarena (Kirschrot) ausgestattet und haben eine kreisförmig satinierte Oberfläche. Das Zifferblatt in der Farbe Nero Corsa (Racing Black) hat ein maschinengedrehtes Finish. Das Bicolor-Modell in Lucent Stahl™ und ethischem Gold hat ein kreisförmig satiniertes Zifferblatt in der graublauen Nuance Grigio-Blue.
Die Farben erinnern an die Lackierung und das Interieur von Oldtimern: Die satinierten und kreisförmigen Schliffe der Oberflächen sind von den Instrumenten auf dem Armaturenbrett sowie der Polsterung der Sitze inspiriert. Ein gemeinsames Kennzeichen aller Zifferblätter sind die weiße Minuterie und die weiße Tachymeter-Skala. Details, die zur guten Ablesbarkeit beitragen – unerlässlich für die Berechnung von Geschwindigkeit und Entfernung während eines Rennens. Die Zifferblattmarkierungen sowie die Zeiger für Stunden und Minuten sind mit weißem Grade XI Super-Luminova® belegt, damit die Ablesbarkeit und die Möglichkeit zur Navigation auch bei Dunkelheit garantiert sind.
Der zentrale Sekundenzähler des Chronographen hat eine rote Spitze. Das hat sowohl praktische als auch ästhetische Gründe und ergänzt optisch das berühmte rote Logo „1000 Miglia“, das sich auf dem Zifferblatt befindet. Das Zifferblatt wird durch ein Saphirglas in Boxform geschützt, gehalten von einer schlanken Lünette. Das Uhrglas ist ein Beispiel für funktionale Ästhetik, denn seine Form verleiht dem Zifferblatt einen perspektivischen Charakter und eine optische Tiefe. Licht fällt nicht nur von oben, sondern auch seitlich auf das Zifferblatt, sodass ein effektvoller Anblick entsteht.
Der „Motor“ der Uhr mit zertifizierter Präzision
Durch den Saphirglasboden der Uhren blickt man auf das Chronographenwerk mit Automatikaufzug, das von der offiziellen Schweizer Chronometerprüfstelle COSC als Chronometer zertifiziert ist. Das Kaliber offeriert eine Gangreserve von 54 Stunden. Als Teilnehmer von Autorennen weiß Karl-Friedrich Scheufele um die Bedeutung eines präzise funktionierenden Chronographen für Rallyes wie die 1000 Miglia. Denn Sekundenbruchteile können über Erfolg oder Misserfolg einer Etappe entscheiden.
Beim neuen Mille Miglia Classic Chronograph ist die präzise Bedienung durch rutschfeste, gerändelte Drücker gewährleistet. Diese sind nicht nur gut zu betätigen, sondern betonen die Ästhetik der Uhren. In der Hitze eines Wettkampfs werden Rennfahrer die Details der Uhr zu schätzen wissen: die Schwingfrequenz von vier Hertz, die Stoppsekunde, eine Tachymeterskala sowie die Anordnung der drei Hilfszifferblätter, den 12-Stunden- und den 30-Minuten-Zähler sowie die kleine Sekunde.
Die neue Uhr ist für Menschen gemacht, die sich selbst übertreffen wollen – ganz im Sinne des legendären Rennfahrers Jacky Ickx. Der sechsfache Le Mans-Sieger ist langjähriger Botschafter und Freund des Hauses.
