Elite Aktuell (7)

Der CEWE „DANCER AGAINST CANCER“-Kalender

„Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele. – Pablo Picasso“, lautet das diesjährige und spezielle Motto des CEWE „Dancer against Cancer“-Kalender. Der heurige CEWE DaC-Kalender widmet sich berühmten Gemälden, deren Betrachtung der Seele Raum gibt. In diesem Sinne hat Starfotograf Manfred Baumann 15 Prominente wie Proschat Madani, Roman Gregor, Larissa Marolt und viele mehr nach dem Vorbild weltbekannter Kunstwerke der Malerei abgelichtet.

Bettina Assinger © Manfred Baumann

MEHR ALS NUR EINE SPENDE.

Als führender Foto-Dienstleister in Europa legt CEWE einen besonderen Wert auf die Förderung aufstrebender, sowie namhafter Fotografinnen und Fotografen und unterstützt regelmäßig karitative Projekte. Gerade in diesen außergewöhnlichen Zeiten freut sich CEWE sehr, erneut den Verein „Dancer against Cancer“ unterstützen zu dürfen.

„Mit diesem nachhaltig produzierten Kalender wollen wir, gemeinsam mit Initiatorin Yvonne Rueff und Starfotograf Manfred Baumann, einen Beitrag leisten und auf die Relevanz der Krebshilfe aufmerksam machen“, berichtet Ewald Hahn, Geschäftsführer von CEWE Österreich.

Iva Schell © Manfred Baumann

Der Kalender soll nicht nur Spenden für die österreichische Krebshilfe lukrieren, sondern insbesondere auch für regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen aktivieren. Denn der Kampf gegen die Krankheit ist durch Prävention und Früherkennung erfolgreicher.

EIN KALENDER MIT EWIGER SEELE.

Bereits zum zehnten Mal shootet Starfotograf Manfred Baumannfür das karitative Projekt. Die diesjährige Ausgabe spiegelt mit 15 berühmten Gemälden und Prominenten das Motto „Die Freiheit der Kunst“ wider.

Peter Cornelius © Manfred Baumann

Nicht nur das Jahr 2021 ist besonders: der heurige CEWE DaC-Kalender wurde in der speziellen Form eines sogenannten ‚Everlasting Calenders‘ kreiert. Ein Kalender ohne Monate- und Datumsangaben – für immer. Mit dem Gedanken an die schwierigen Zeiten ergänzen hilfreiche und wertvolle Zitate den Kalender. Dieser erinnert also nicht nur an die Vorsorge, sondern auch an die gegenwärtigen Herausforderungen und daran, dass durch gemeinsamen Zusammenhalt alles zu schaffen ist.

Timna Brauer © Manfred Baumann

GEMEINSAM GEGEN KREBSHILFE.

Der CEWE DaC-Kalender wird ausschließlich von CEWEproduziert und ist für den Preis von 40 Euro erhältlich. Die daraus gewonnen Einnahmen werden zu 100 Prozent an die Krebshilfe gespendet. Der Kalender wird auf Digital Premium Matt Papier gedruckt, da es sich ideal für die professionelle Umsetzung eignet.

Erhältlich ist der Kalender unter: danceragainstcancer.com

Stefanie Hertel © Manfred Baumann

11. 5. 2021 / gab

„Der Zeit ihre Kunst, der Kunst Ihre Freiheit“

Als Location dient Gustav Klimts letztes Atelier in Hietzing, wo der wohl bedeutendste österreichische Maler, einer der bekanntesten Vertreter des Wiener Jugendstils und Gründungspräsident der Wiener Secession von 1911 bis zu seinem Tod 1918 an einigen seiner wichtigsten Werke arbeitete.

© Inge Prader

„Die Symbiose der Wiener Werkstätte und Wiener Secession hat Österreich um die Jahrhundertwende im Designsektor international bekannt gemacht. Die Epoche des Wiener Jugendstils war geprägt durch den Zusammenschluss bildender Künstler und hoher handwerklicher Kunst. Man ließ sich sowohl von organischen als auch von geometrischen Formen inspirieren und entwickelten elegante Designs, die fließende Formen vereinen. Die Betonung linearer Konturen hatte Vorrang vor der Farbe, die meist in gedämpften Nuancen dargestellt wurde.“ so Kreativdirektor Wolfgang Reichl. Entwickelt hat sich der einzigartige Kunststil aus dem französischen Art Nouveau und dem englischen Arts & Crafts.

© Inge Prader

„Ich freue mich sehr, dass Maxi Blaha in ihrer Paraderolle der Emilie Flöge vor meiner Kamera steht. Fotos der Klimt Muse von Madame d´Ora und viele andere prägen bis heute unser Bild der Wiener Moderne.“ sagt Inge Prader über die Pionierin der Portraitfotografie. Madame d’Ora lieferte Vorlagen für neue, gehobene Lifestyle-Magazine wie „Die Dame“, „Madame“ oder „Officiel de la Cuture et de la Mode“. In der Nachkriegszeit wurde sie von Balmain oder Balanciaga mit Aufträgen bedacht.

© Katharina Schiffl

Noch heute gilt der Wiener Jugendstil als wichtiger Vorläufer der modernen Kunst und des Kunsthandwerks. Die Unikate der MODE WIEN Designer Atelier Karin-Anna Ordelt, Alwa Petroni, Atelier Pollsiri, Schella Kann und MD-Design, die eigens für diese Shooting zusammengestellt wurden, zeigen eine perfekte Interpretation, ebenso die exklusive Schmuck-Kollektion „WIENER MODERNE FOREVER“ von DOROTHEUM JUWELIER.

© Katharina Schiffl

Auf eine baldige Öffnung des letzten erhaltenen Wirkungsort Klimts hofft auch der Leiter der Klimt – Villa Wien, Baris Alakus: „Pünktlich zur Blüte der Original-Klimt Rosenstöcke findet am 15.5.2021 die Klimt Villa Garteneröffnung statt. Neben dem Besuch des Ateliers und der Sonderausstellung Klimt Lost kann man gemütlich inmitten blühender Sträucher und Rosen flanieren und sich in die Zeit von Gustav Klimt versetzen.“ Das MAK widmet den „Frauen der Wiener Werkstätte“ ab 5. Mai 2021 eine Ausstellung.

© Katharina Schiffl

20. 4. 2021 / gab

Kärntner Kulturstiftung präsentiert 4 Siegerprojekte von “Umbrüche”

Bis zum Ende der Einreichungsfrist am 31. Jänner 2021 erfolgten 159 Einsendungen der mit insgesamt 200.000 Euro dotierten, offenen Ausschreibung zum Thema „Umbrüche“.

Die Siegerprojekte

© Foto Russwurm Photography

1. FLUSSAUFWÄRTS

„flussaufwärts“ ist ein überregionales Literatur- und Bildungsprojekt des Kärntner SchriftstellerInnen Verbandes KSV, welches in Kooperation mit diversen Kunst- und Kulturvereinen aus dem Alpe Adria Raum in Form von Lesungen und Literaturveranstaltungen mit pädagogischem Fokus und musikalischer Untermalung realisiert und audiovisuell dokumentiert wird. Entlang der historisch bedeutenden Flüsse Drau, Gail und Gailitz reflektieren SchriftstellerInnen die Erzählung Wenn die Gail und die Drau zurückfließen von Prežihov Voranc, und wollen damit einen vermittelnden, kreativen und integrativen Ansatz für die „Friedensregion Alpe-Adria“ schaffen. Den Start des im Zeitraum von Mai 2021 bis Mai 2022 ca. zehn Veranstaltungen umfassenden Projekts stellt eine vierstündige Sonderfahrt auf einem Holzfloß dar, welches auf der Drau von Lavamünd (Ö) nach Dravograd (SLO) und wieder zurückfahren soll.

© Armin Guerino

2. INGEBORG-BACHMANN-KUPPEL

Die Ingeborg-Bachmann-Kuppel ist eine begeh- und bespielbare Skulptur der Künstler Armin Guerino und Gerhard Fresacher, die jedes Jahr an kulturell virulenten und gesellschaftlich relevanten Orten im Alpe-Adria-Raum platziert wird und gegenwärtige Themen mit allen Formen der zeitgenössischen Kunst bearbeiten soll. Im Zeitraum von April bis September 2021 setzen Gerhard Fresacher und Alina Zeichen den „Geometrischen Heimatroman“ von Gert Jonke zusammen mit Textfragmenten der namensgebenden Ingeborg Bachmann zur Vermessung einer Landschaft um, wobei sich die beiden Werke zu einem literarischen Duett verbinden, das so noch nie stattgefunden hat. Die Kuppel fungiert dabei als Bild- und Sprachreaktor. Sie wird zum Reflektor, der die umliegenden Fassaden mit Foto- und Videomaterial mittels Projektionen, Laser und Scheinwerfer in Szene setzt. Vorgesehen ist in Folge ab April 2022 die Weiterführung an einem durch die künstlerische Leitung ausgewählten Projektort mit den dazugehörenden ProjektpartnerInnen.

Zahra Mani © Monika Saulich

3. SLOWLIGHT – SEEKING DARKNESS

Unter der Leitung von Karin Schorm und Zahra Mani (schormani) widmet sich „Slow Light“ dem Thema der fehlenden Dunkelheit im Alpe-Adria-Raum. Das vom Klanghaus Untergreith in enger Kooperation mit Radio Agora initiierte Projekt lädt KünstlerInnen dazu ein, den Bezug von ubiquitärer Beleuchtung im urbanen und ruralen Raum zu Kunst, Kultur, Ökologie und Natur herzustellen und zu reflektieren. Stattfinden soll das Projekt zwischen Frühjahr 2021 und 2022 hauptsächlich über das Netzwerk des mehrsprachigen Radiosenders Radio Agora im Äther wie auch im Internet. Zusätzlich soll das Projekt in Buchform dokumentiert werden. Die geplanten Formate umfassen neben Präsentationen, Podcasts und Webinaren ebenso die begleitende Buchpräsentation, wie auch ein Bildungsprojekt, das in Zusammenarbeit mit dem BRG Villach realisiert wird.

© Peter Wagner

4. WIR KAMEN UND SIE BRAUCHTEN UNS

Das Theaterprojekt des Klagenfurter Ensembles nach der Idee von Peter Wagner beschäftigt sich spartenübergreifend, zwischen Literatur und Dramaturgie, mit dem Thema der als obsolet empfundenen Heimattradition. Gezeigt werden von Prof. Klaus Amann vorgeschlagene, literarische Beiträge der Kärntner AutorInnen Peter Turrini, Josef Winkler, Werner Kofler, Maja Haderlap und Alois Hotschnig, die an den jeweiligen Geburtsorten der Schriftsteller mittels Riesenmarionetten, gestaltet von Manfred Bockelmann, umgesetzt und dargestellt werden. Ab dem Projektstart im Juni 2021 sollen an den fünf Spielorten jeweils zwei bis drei Vorstellungen abgehalten werden, wobei die Figuren (Marionetten), in Absprache mit der KKS, als Präsentations- und Ausstellungsstücke am jeweiligen Spielort verbleiben können. Die KKS begründet die kulturelle Relevanz des interdisziplinären Projekts mit der Möglichkeit der überregionalen Erweiterung in den Landessprachen der Nachbarländer.

BER DIE KÄRNTNER KULTURSTIFTUNG Schätzen – Fördern – Vernetzen

Die Stiftungsvorstände Monika Kircher, Ina Maria Lerchbaumer und Adolf Rausch haben sich mit der Gründung der Kärntner Kulturstiftung das Ziel gesetzt, Kärnten als einzigartigen Kreativraum mit herausragenden Talenten national und international sichtbar zu machen. Als Plattform und Kulturbotschafterin möchte die KKS die geistige und kulturelle Zukunft und Identität des Landes positiv mitgestalten und zukunftsweisende Impulse im Kunst- und Kulturbereich setzen. Im Falle besonderer kurzfristiger Chancen, aber auch in Krisensituationen, werden auch Projekte ohne Ausschreibung verwirklicht, sofern sie dem Stiftungszweck entsprechen.

Grundsätzlich vergibt die Kärntner Kulturstiftung finanzielle Mittel nur im Zusammenhang mit der öffentlichen Ausschreibung eines durch das Kuratorium vorgegebenen Projektes. Die Gründungserklärung der Kärntner Kulturstiftung sieht jedoch auch Kooperationsmöglichkeiten verschiedenster Art außerhalb dieser Calls vor. Insofern sieht sich die Kärntner Kulturstiftung auch als Vermittlerin und Förderin und möchte durch Veranstaltungen verschiedenster Art die interne Vernetzung und Weitergabe von relevanten Informationen forcieren.

„Für uns sind Kunst und Kultur geistige Qualitäten und machen einen Wirtschaftsstandort aus. Aber unabhängig vom unmittelbaren Nutzen machen uns Kunst und Kultur reicher und innovativer. Mit der KKS machen wir keine Kulturpolitik und wollen die öffentliche Hand nicht aus ihrer Verantwortung entlassen aber durchaus bewirken, dass ein klareres Bekenntnis zu Kunst und Kultur entsteht und sich dies auch in den Budgets niederschlägt. Wir wollen vernetzen, stärken und unterstützen, denn Kärnten braucht nach den letzten Jahrzehnten mehr ziviles Engagement“ so Stiftungsvorstand Monika Kircher.

 

9. 4. 2021 / gab

Das zweite Gesicht Wiens

Das verborgene, zweite Gesicht von Wien ist Thema von „Aufgetischt: Wien drunter & drüber“ am Ostermontag, dem 5. April, um 18:05 Uhr auf ORF2. Die Reise führt u.a. in die Tiefen der Stadt, in dreigeschossige Kellergewölbe, in von kunstvollen Säulen gestützte Renaissancesäle, in Kanäle, Fluchttunnel oder steinerne Flussbetten. Auch die wohl bekannteste Bar Wiens, die Loosbar (Kärntner Durchgang 10), verfügte einst über einen geheimen Durchgang, wie die Grande Dame der Wiener Barkultur, Marianne Kohn, im Gespräch mit Schauspieler und Regisseur Michael Schottenberg verriet. Früher gab es eine Verbindung von der Bar bis zum Stephansdom, allerdings wurde dieser Durchgang wegen der Ratten zugemauert“, so Kohn. Besonders beliebt war der diskrete Durchgang bei den Herren, führte dieser doch nicht nur in das Gebetshaus, sondern auch in das neben der Loosbar befindliche Bordell. Kohn: „Ich erinnere mich an Curd Jürgens, der mit seiner Frau in die Bar kam, dann allein im Keller verschwand und erst nach einiger Zeit wieder zurückkam.“

© ORF SATEL-Film Eckehard Braun

Neben ihrer Rolle als Gastgeberin der Loosbar schlägt Kohns Herz aber für die Mode. In blau bemalten Cowboystiefeln dekoriert sie in ihrem Atelier Kleidungsstücke mit stilisierten Farbspritzern, Schriftzügen, Mustern und Figuren. „Was mich in meinem Zugang zur Mode sicher am meisten geprägt hat, ist die Punkära in den späten 70er und frühen 80er Jahren. Die haben damals schon ihre Lederjacken bemalt. Natürlich ist das etwas verrückt für mein Alter und viele Leute schauen mich blöd an, aber das ist mir völlig egal“, erklärt Kohn.

Wiener Unterwelten und unterirdische Gaumenfreuden

Einen ungewöhnlichen Arbeitsplatz hat auch Tania Hlozek von „Wien Kanal“, ist sie doch der Faszination des labyrinthischen Tunnelsystems der Wiener Kanalisation seit Jahren verfallen. Die junge Frau lotst das Team von „Aufgetischt“ durch unterirdische Wasserwege und weiß von rauen Zeiten zu berichten, wo das Kanalsystem noch von finsteren Gestalten bevölkert wurde, die sich mit dem Sammeln von Fett ein Zubrot verdienten.

 

Regine und Karl Prassl © ORF, Satel Film, Eckehard Braun

Ein Kontrast zu den düsteren Gängen ist die Welt von Regine und Peter Prassl, die aus einem verfallenen Souterrain im ersten Bezirk die reinste Wunderwelt aus Farben und Wohlgerüchen geschaffen haben. Beide pflegen die Kunst der Floristik und begeben sich in den Stadtpark auf „Schatzsuche“, wo sie Moose, Zweige, Zapfen und Bucheckern für ihre Kreationen sammeln.

Gerald Klöckl © ORF Satel Eckehard Braun

Den unterirdischen Gaumenfreuden verschrieben hat sich Gerald Klöckl, Küchenchef das Tapaslokal „Bodega Marqués“, der das Publikum auf eine kulinarische Entdeckungsreise auf den Naschmarkt mitnimmt, während sein Kollege Sascha Hoffmann vom „Schubert“ bei der Mölkerbastei nicht nur seine Geschicklichkeit am Herd, sondern auch an der Töpferscheibe unter Beweis stellt.

Karin Grömer und Helga Rösel-Mautendorfer © ORF Satel Eckehard Braun

Auf einem gänzlich anderen Gebiet tätig sind die Textilarchäologinnen Karina Grömer und Helga Rösel-Mautendorfer. Die beiden erforschen 2400 Jahre alte Stoffreste, die Hallstätter Bergbauarchäologen aus den Tiefen des oberösterreichischen Salzbergwerks mit nach Wien gebracht haben. Ihr Reich ist der Tiefspeicher des Naturhistorischen Museums am Ring – ein Labyrinth aus unterirdischen Gängen, verborgen im Bauch des klassizistischen Prachtbaus.

1.4. 2021 / gab

Gastronomielegende verstorben

Mit großer Bestürzung haben wir Kenntnis erhalten, dass unser langjähriger Freund, die heimische Gastronomielegende Kommerzialrat Gerhard Bocek, am 02. Februar 2021 völlig unerwartet im 79. Lebensjahr von uns gegangen ist.

Namens der MG Mediengruppe und des Mucha Verlags sprechen wir seinen Angehörigen und seinem Geschäftspartner und Nachfolger Peter Großmann unser aufrichtiges Beileid aus.

Heute erreichte uns die Parte, die wir für all jene, die sich von Gerhard Bocek verabschieden möchten, gerne faksimilierten.

 

Mit Trauer im Herzen

die Elite Redaktion

© Bestatttung Deutsch-Wagram

Wo bitte wohnt Herr Friedrich Engels?

Der große Regisseur, Autor und Maler veröffentlichte bereits mehr als 12 Bücher sowie über 100 Filme und Serien, darunter auch die weit bekannte, österreichische TV-Serie Kottan ermittelt.

Maria Bill, Ilse Helmreich © Stefan Joham

In “Wo bitte wohnt Herr Friedrich Engels?” schreibt Peter Patzak seine Erinnerungen an eine, wie er meint, in Vergessenheit geratene Zeit, die bewahrt werden muss. Die Entstehung beschreibt er, mit einem Augenzwinkern, als schwierigen Prozess, der immer den Ursprung in intelligenten Fragen findet. Denn so war sie, seine Jugendzeit im Gemeindebau in der Wien-Brigittenau, die er in seinem neuen Buch in geschriebenen Bildern wiederbeleben will. Es ist eine außergewöhnliche Liebesbekundung an seinen Heimatbezirk, an die einzigartige Aufbruchsstimmung 1955 und das skurrile Milieu, das sich im Mikrokosmos des Friedrich-Engels-Platzes entfaltet. Ein Rückblick des Filmemachers im Stil von Fellinis “Amarcord” auf die eigene Jugend. Das Buch hat autobiografische Züge, doch manches ist frei erfunden.

Erich Joham, Adi Hirschall © Stefan Joham

Authentisch ist die Grundstimmung: Wie war Jungsein Mitte der Fünfzigerjahre in Wien?
Peter Patzak zeigt ein Kaleidoskop aus Einzelschicksalen, menschlichen Sehnsüchten, Trieben und Gebrechen, das alle Themen des Lebens, auch die historischen, subtil und unangestrengt zeichnet. Traurig, komisch, liebenswert und sehr humorvoll.

Andrea Buday, Martina Fasslabend © Stefan Joham

Auch wenn er all diese Erzählungen lieber in Form eines neuen Filmes auf die Leinwand gebracht hätte, fand Peter Patzak mit dem Schreiben eine gute Alternative seinem obsessiven Drang Geschichten zu erzählen, Raum zu schaffen.

Gery Lux © Stefan Joham

Das Werk handelt von Freude und großem Schmerz, von ersten sexuellen Erfahrungen und bitteren Enttäuschungen, von Liebe und Tod, von einer Erwachsenenwelt zehn Jahre nach dem Nationalsozialismus, der unübersehbare Spuren auch im Gemeindebau hinterlassen hat, vom technischen Fortschritt und von Wegen aus der Armut, von angemaßter Autorität und heimlichen Orgien, von Verbrechern und Verzweifelten. Und vor allem von jungen Menschen. Es ist eine traurige und komische Suche nach der verlorenen Zeit.

Buchcover Peter Patzak, Wo bitte wohnt Herr Friedrich Engels © Echo Media

Das Buch erschien im ECHOMEDIA VERLAG und ist in allen Buchhandlungen und auf Amazon erhältlich.

6. 10. 2020 / gab

Erster Call der Kärntner Kulturstiftung Umbrüche

Kunst- und Kulturschaffende sowie Veranstalter aus ganz Österreich sind eingeladen, über die Website www.kulturstiftung.at Projekte zum Thema „Umbrüche“ zu entwickeln und einzureichen. Das Ziel ist die Förderung von herausragenden künstlerischen Ideen, Talenten und freien Kulturinitiativen, innovativen, zukunftsorientierten Projekten sowie Produktionen mit internationaler Ausrichtung, die Kärnten als Kulturland international sichtbar machen und grenzüberschreitendes Denken fördern.

Nach dem Ende der Einreichfrist am 10. Dezember vergibt der Vorstand der KKS die Projektförderungen auf Grundlage einer Bewertung durch die Fachjury, das Kuratorium. Die Mindest-Antragshöhe eines Projektes beträgt 30.000.- Euro, die Vergabe für alle geförderten Projekte beträgt bei diesem Call insgesamt bis zu 200.000.- Euro. Die eingereichten Projekte haben nicht nur die Chance auf monetäre Unterstützung, die KKS wird in einzelnen Fällen auch bei der Vernetzung mit potenziellen Partnern, Unternehmen und Einrichtungen unterstützen, um die erstgereihten kulturellen Projekte zu realisieren.

Kuratorium der Kärntner Kulturstiftung (v.l.): Martin Traxl, Maja Haderlap, Klaus Littmann, Julia Malischnig, Robert Hofferer © Martin Rauchenwald

Die Kärntner Kulturstiftung wurde 2019 von den Vorständen Monika Kircher, Ina Maria Lerchbaumer und Adolf Rausch ins Leben gerufen. Sie ist österreichweit die erste allgemeine, gemeinnützige Kulturstiftung die nicht firmen-, personen- oder anlassbezogen agiert und konnte innerhalb kürzester Zeit namhafte Förderer wie die Haselsteiner Familien-Privatstiftung, die KELAG Kärntner Elektrizität AG, die Privatstiftung Kärntner Sparkasse, die WH Holding GmbH Riedergarten Immobilien oder das Land Kärnten für sich gewinnen. Das hochkarätige Kuratorium bestehend aus Maja Haderlap, Robert Hofferer, Klaus Littmann und Julia Malischnig unter der Leitung von Martin Traxl, empfiehlt Schwerpunkte der Ausschreibungen und schlägt dem Vorstand nach unabhängiger Beurteilung Projekte für die jährliche Vergabe der Fördermittel vor.

„Wir wollen Bindeglied zwischen den Kulturschaffenden und dem Publikum sein und allen potenziellen Förderern die Gewissheit geben, dass sie mit ihrer Unterstützung die spannendsten und schlüssigsten Kunstprojekte ermöglichen. Unsere Kriterien sind allein Qualität, künstlerische Umsetzung und gesellschaftliche Notwendigkeit. Wir haben eine hochkompetente Jury aus Vertretern aller Sparten zusammengestellt, um die Kreativität im Land abzuholen und zu fördern. Wir freuen uns schon auf die Begutachtung der Ideen und Projekte!“ so Martin Traxl, Vorsitzender des Kuratoriums.

Der Call

Um den aktuellen Bedürfnissen der Kunstschaffenden gerecht zu werden, widmet sich das Kuratorium im ersten Call dem Begriff „Umbrüche“.

Die Kärntner Kulturstiftung lädt Künstlerinnen und Künstler aller Sparten dazu ein,herausragende, deutlich sichtbare und nachhaltige Projekte zu entwickeln, die den Zeitenbruch künstlerisch nach den Hauptkriterien thematisieren.
Das Ziel ist die Förderung von Kulturprojekten, die weit über die Grenzen Kärntens hinaus Strahlkraft entwickeln und sich interdisziplinär in verschiedenen Zugängen und Sichtweisen dem programmatischen Fokus UMBRÜCHE nähern.

Der CALL ist ab 10. September 2020 offen, die Bewerbungsfrist endet am 10. Dezember 2020. Das elektronische Einreichformular und alle weiteren relevanten Informationen sind ab 10. September auf der Homepage der KKS abrufbar. Die inhaltliche Bewertung der eingelangten Einreichungen erfolgt durch das Kuratorium, die Ergebnisse werden von der KKS spätestens Ende Februar 2021 unter www.kulturstiftung.at veröffentlicht.

Für die Umsetzung des/der geförderten Projekte/es steht der Zeitraum März 2021 – März 2022 zur Verfügung.

Die Stiftung

Schätzen – Fördern – Vernetzen

Die Stiftungsvorstände Monika Kircher, Ina Maria Lerchbaumer und Adolf Rausch haben sich mit der Gründung der Kärntner Kulturstiftung das Ziel gesetzt, Kärnten als einzigartigen Kreativraum mit herausragenden Talenten national und international sichtbar zu machen. Als Plattform und Kulturbotschafterin möchte die KKS die geistige und kulturelle Zukunft und Identität des Landes positiv mitgestalten und zukunftsweisende Impulse im Kunst- und Kulturbereich setzen. Im Falle besonderer kurzfristiger Chancen, aber auch in Krisensituationen, werden auch Projekte ohne Ausschreibung verwirklicht, sofern sie dem Stiftungszweck entsprechen.
Grundsätzlich vergibt die Kärntner Kulturstiftung finanzielle Mittel nur im Zusammenhang mit der öffentlichen Ausschreibung eines durch das Kuratorium vorgegebenen Projektes. Die Gründungserklärung der Kärntner Kulturstiftung sieht jedoch auch Kooperationsmöglichkeiten verschiedenster Art außerhalb dieser Calls vor. Insofern sieht sich die Kärntner Kulturstiftung auch als Vermittlerin und Förderin und möchte durch Veranstaltungen verschiedenster Art die interne Vernetzung und Weitergabe von relevanten Informationen forcieren.

„Für uns sind Kunst und Kultur geistige Qualitäten und machen einen Wirtschaftsstandort aus. Aber unabhängig vom unmittelbaren Nutzen machen uns Kunst und Kultur reicher und innovativer. Mit der KKS machen wir keine Kulturpolitik und wollen die öffentliche Hand nicht aus ihrer Verantwortung entlassen aber durchaus bewirken, dass ein klareres Bekenntnis zu Kunst und Kultur entsteht und sich dies auch in den Budgets niederschlägt. Wir wollen vernetzen, stärken und unterstützen, denn Kärnten braucht nach den letzten Jahrzehnten mehr ziviles Engagement“ so Stiftungsvorstand Monika Kircher.

Der Stiftungsvorstand

Mag. Dr. h. c. Monika Kircher (Vorstandsvorsitzende) ist ehemalige Vizebürgermeisterin und Kulturreferentin der Stadt Villach, war Vorstandsvorsitzende der Infineon Technologies Austria AG und ist Aufsichtsrätin in verschiedensten Unternehmen.

Mag. Ina Maria Lerchbaumer ist Geschäftsführerin der Antonina Betriebs- und Verwaltungs-GmbH und nachgelagerter Gesellschaften.

Dr. Adolf Rausch ist Wirtschaftsberater, Stiftungsexperte sowie Kärntens Vertreter im Verband für gemeinnütziges Stiften.

Das Kuratorium

Martin Traxl (Vorsitzender des Kuratoriums) ist ORF-TV-Kulturchef und als Autor, Regisseur und Moderator tätig.

Dr. Maja Haderlap ist als Literatin und Dramaturgin tätig und gewann im Jahr 2011 den Ingeborg-Bachmann-Preis.

Mag. Robert Hofferer ist als Kunst- und Kulturmanager auf der ganzen Welt tätig und Mitglied der europäischen Filmakademie.

Klaus Littmann ist international tätiger Kunstvermittler, der, mit der Kunstintervention „For Forest – Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur“ – dem sogenannten „Wald im Stadion“, der Stadt Klagenfurt große nationale und internationale Aufmerksamkeit gebracht hat.

MMag. Julia Malischnig ist als Gitarristin, Sängerin und Musikpädagogin international tätig. Sie ist Initiatorin und Intendantin des internationalen Gitarrenfestivals “La Guitarra esencial” am Millstätter See und “La Guitarra” im Festspielhaus Erl in Tirol.
24. 9. 2020 / gab

Eröffnung: „Roscherhaus am Wald“

Nach einem Sektempfang mit musikalischer Umrahmung durch das Bläserensembles der Musikschule Tulln begann die offizielle Eröffnung dieses Bedarfslokals in einzigartiger Lage. Mit seiner außergewöhnlichen Lage am Waldrand und einem liebevoll in Szene gesetzten authentischen Flair ergänzt das „Roscherhaus am Wald“ perfekt die Veranstaltungsmöglichkeiten des Berghotels.

© Gabriella Mühlbauer

Dieses Gebäude war ursprünglich um 1750 eine aus Stein und Lehm gebaute Duckhütte, also Unterkunft für Holzhauer und wurde um 1828, zur Zeit als der Wienerwald abgeholzt wurde, auf drei kleine Wohnungen erweitert. Eine Zeit lang wurde es als Reitschule genutzt und später als Wohnhaus. Im Februars 2020 begannen dann die Sanierungsarbeiten und die Vervollständigung des Anwesens auf seine ursprüngliche Größe.

© Monika Gutscher

Danach stellte Christoph Vielhaber, Geschäftsführer des Wienerwald Tourismus, die Weine des Abends vor, die in einer Kooperation mit dem Stift Klosterneuburg und dem Weinforum Thermenregion zur Verkostung angeboten wurden. Die Weine von den Winzern Leo Aumann, Lorenz Alphart, Heinrich Hartl III, Freigut Thallern und dem Stift Klosterneuburg stammen alle aus der Tourismusregion Wienerwald. Zusätzlich gab es einen Internationalen Gemischten Satz: 34 verschiedenen Rebsorten aus 30 Ländern aus dem Weingarten von Frank Bläuel am Tulbingerkogel zu verkosten. „Es freut mich sehr, dass wir hier heute im Rahmen der Eröffnung des „Haus am Wald“ die Gelegenheit haben die schönsten Genüsse aus den unterschiedlichen Regionen des Wienerwaldes zusammenzuführen – und wo würde das besser passen als hier am Tulbingerkogel, dem Treffpunkt für Gourmets und Genießer aus aller W

© Monika Gutscher

 

Der Abschluss des Festaktes wurde mit einer Segnung des Hauses durch Pfarrer Eusebiu Bulai begannen und es musizierte der ehemalige erste Geiger der Wiener Philharmoniker Prof. Günter Seifert gemeinsam mit der aktiven ersten Geige Violinistin Katharina Engelbrecht. Nach dem offiziellen Programm ließen die Gäste den Abend gemütlich bei Schmankerln der Firma Wiesbauer, Spanferkel und Weinen aus dem Wienerwald ausklingen. „Es ist uns immer eine große Freude mit unseren Partnern Events durchzuführen.

© Monika Gutscher

Gastgeber KommR. Frank Bläuel vom Berghotel Tulbingerkogel empfing viele hochrangige Gäste und Prominente, wie z.B. Miss Austria Larissa Robitschko, Edith Leirer, Christine Lugner, Christian Mucha, Karl Bötel, Yvonne Rueff, Mister Ferrari Heribert Kaspar, am Vorplatz des „Haus am Wald“ mit herrlichem Weitblick auf den herbstlichen Wienerwald.

 

17. 9. 2020 / gab

12. MQ VIENNA FASHION WEEK eröffnet

Die MQ VIENNA FASHION WEEK.20 öffnete ihre Pforten und läutete den Modeherbst ein – und das mit  einem Programm der besonderen Art, wurden doch im Rahmen des Openings die Austrian Fashion Awards in Kooperation mit der AUSTRIAN FASHION ASSOCIATION, als Partnerin der Modeförderung des Bundes und der Stadt Wien, vergeben.

© Thomas Lerch

Bestehend aus dem outstanding artist award für experimentelles Modedesign des BMKÖS und dem Modepreis der Stadt Wien zählen die offiziellen österreichischen Modepreise mit einer Gesamtdotation von insgesamt bis zu EUR 20.000,- zu den bedeutendsten und höchstdotierten Design-Auszeichnungen in Österreich.

© Thomas Lerch

In der von Derek Roberts moderierten Preisverleihung, verkündete Kunst- und Kulturstaatssekretärin Mag.Andrea Mayer, dass SUSANNE BISOVSKY mit dem outstanding artist award für experimentelles Modedesign des BMKÖS ausgezeichnet wird.

Mag.a Veronica Kaup-Hasler, amtsführende Stadträtin für Kultur und Wissenschaft verlieh den Modepreis der Stadt Wien an CHRISTINA SEEWALD.

© Thomas Lerch

Camille Boyer, Obfrau und Direktorin der AFA sowie der MQVFW Veranstalter-Team Elvyra Geyer, Zigi Mueller-Matyas und Maria Oberfrank/creative headz freuten sich über den gelungenen Abend: „In Zeiten wie diesen ist es umso wichtiger zusammenzuhalten und die Kapazitäten zu bündeln. Gemeinsam an einem Strang zu ziehen war genau der richtige Weg. Diesen Abend haben wir unserer Freundin und Wegbegleiterin Marlene Agreiter von der Austrian Fashion Association gewidmet. Sie wird uns immer fehlen.“

© Thomas Lerch

Im Rahmen der vielschichtigen künstlerischen Inszenierung „The Ecstatic“ unter der kreativen Leitung von Adia Trischler wurden die Kollektionen der Preisträgerinnen SUSANNE BISOVSKY und CHRISTINA SEEWALD präsentiert. Ebenfalls gezeigt wurden ausgewählte Designpositionen von Designer_innen, die im letzten Jahr im Rahmen des Förderprogramms der Austrian Fashion Association – AFA support, gefördert bzw. durch das Startstipendium Mode des BMKÖS unterstützt wurden: Carolin Holzhuber, DEAD WHITE MENS CLOTHES, Matthias Winkler, Moulham Obid, NARBON, Maximilian Rittler, Christina Seewald, Louise Streissler.

© Thomas Lerch

Unter den zahlreichen Gästen befanden sich, neben den VeranstalterInnen Elvyra Geyer, Zigi Mueller-Matyas, Maria Oberfrank für die VIENNA FASHION WEEK und Camille Boyer für die Austrian Fashion Association Kulturstaatssekretärin Mag.Andrea Mayer, die amtsführende Stadträtin für Kultur und Wissenschaft Mag.a Veronica Kaup-Hasler, Dr. Christian Strasser/Direktor MQ, KR Mag. Ursula Simacek in Begleitung der Top-Models Patrick Kafka & Ilvie Wittek , KR Frisch Ekaterina & Christian Mucha, Kim Cooper, Monika Ballwein, Gery Keszler mit Miha, Marika Lichter, Markus Morianz, Olga Okunev, Preisträgerinnen Susanne Bisovksy und Christina Seewald, Sabine Karner, Moulham Obid, Evelyn Rillé, Mario Rossori, Kathi Stumpf, Markus Jagersberger, NikoNiko mit Ngoso Mireille, Cécile Nordegg mit Tochter Tahnee, Wolfgang Reichl, Wolfgang Cyrol, Reinhard Jesionek, Kosmas Pavlos, Elisabeth Perwanger, Doyenne der Modeszene Brigitte Winkler und die österreichische Fashion Crowd und noch viele mehr!

© Thomas Lerch

8. 9. 2020 / gab

„Auf Augenhöhe“ lud zur eleganten MIDSUMMERNIGHT

Die Obfrau des Vereins „Auf Augenhöhe“, Christine Brunhölzl und ihr Mann Rene, die sich seit vielen Jahren für „Menschen mit Handicap“ einsetzen schaffen es immer wieder, (auch heutzutage) zahlungskräftige Gäste zu Top-eleganten Festen einzuladen, die auch bereit sind, einen finanziellen Aderlass zu leisten. Hilfe für Menschen mit Handicap kostet eben!

Die diesjährige Midsummernight im Marchfelderhof überzeugte mit einem fabelhaftem Dinner, einem erlesenen Programm und vielen Promis wie Fashion-Prinz Nhut La Hong, Andrea Fendrich, Edith Leyrer, Volksopernstar Gernot und Reinwald Kranner mit Tochter Stella, Evelyn Rille, Rosalinde Haller, Kathi Stumpf und Alexander Beza, Patricia Staniek, Autor Robert Sommer, Dancingstar Vadim Garbuzov mit Nicole Ettlinger, Cyril Radlher, Domino Blue, Mr. Ferrari Heribert Kasper mit Monka Zechner u.v.m

Gernot Kranner, Christine Brunhölzl, Andrea Fendrich © Conny de Beauclair

Andrea Fendrich zum „James Bond Ball“ am 17.Oktober im Palais Schönburg
Der Verein „Auf Augenhöhe“ ist ein Verein, der Behinderte unterstützt. Es gibt diesen Verein bereits seit 8 Jahren, seit 4 Jahren arbeitest auch du fleißig mit. Heuer gibt es erstmals einen tollen Ball – wie kam es dazu?
Bei der Weihnachtsfeier hatten wir die Idee einen Ball zu machen und da James Bond eine echte Kult Figur ist und seit 1962 auf den Leinwänden der Welt erscheint und sich viele Leute in irgendeiner Weise damit identifizieren können, haben wir uns für dieses Motto entschieden. Wir haben auch bereits sehr viele tolle Künstler die unentgeltlich dafür auftreten wie z.B. Stella Jones, Vadim Garbuzov mit Menzinger u.v.m. Es wird auch einen tollen Überraschungsgast noch geben.

Domino Blue, Christine Brunhölzl © Conny de Beauclair

Christine Brunhölzl zum Ball:
Wir sind beim James Bond Ball fast ausverkauft – es gibt nur noch genau 21 Karten. Aufgrund von Corona mussten wir natürlich die Kartenanzahl verringern.

Edith Leyrer mit Gatten Heinz Busch © Conny de Beauclair

Edith Leyrer
Warum unterstützt du die Organisation „Auf Augenhöhe“
Es ist eine der tollsten Privatinitiativen die ich kenne, weil sie aus einem echten Bedürfnis entstanden ist. Die Christine Brunhölzl hat einen behinderten Sohn gehabt und dieser Sohn war in gewisser Weise ein Engel. Er war ein Schutzengel für alle anderen Mitbetroffenen Kinder die in ähnlicher Art und Weise wie er in ein schlimmes Schicksal abgeglitten sind. Der Sohn, Daniel, hat zu Christine Brunhölzl gesagt: Mami, ich bin so froh, dass ich diese Krankheit habe, somit kannst du so vielen anderen Kindern helfen. Wenn ich das sage, muss ich gleich weinen.

11. 8. 2020 / gab