Ein Zeugnis für Bvlgaris einzigartige Farbkompetenz: Bvlgari Kaleidos: Colors, Cultures and Crafts markiert die bisher größte Ausstellung des römischen Haute-Joaillerie-Hauses in Japan – und zugleich die erste seit zehn Jahren. Sie wird mit Stolz unter der Schirmherrschaft der Italienischen Botschaft in Japan präsentiert.


Vom 17. September bis zum 15. Dezember 2025 im National Art Center Tokyo (NACT) lädt die Ausstellung dazu ein, ein reichhaltiges Kaleidoskop aus Schmuck, Kunst und Handwerkskunst durch die lebendige Sprache der Farben zu entdecken.


Der Name der Ausstellung leitet sich von den griechischen Wörtern kalos (schön) und eidos (Form) ab und steht symbolisch für eine dynamische, sich ständig wandelnde Reise durch Farben, auf der sich Schönheit und Kreativität harmonisch vereinen. Rund 350 farbenprächtige Meisterwerke – darunter Schmuckstücke aus der Bvlgari Heritage Collection und bedeutenden Privatsammlungen, von den Anfängen bis zur Gegenwart – verdeutlichen die enge Verbindung zwischen Italien und Japan und feiern ihr reiches kulturelles Erbe sowie ihre gemeinsame Leidenschaft für Kunst und Design. Zusätzliche emotionale Tiefe erhält die Ausstellung durch Werke von drei zeitgenössischen Künstlerinnen – Lara Favaretto, Mariko Mori und Akiko Nakayama –, die ihre persönliche Auseinandersetzung mit Farbe präsentieren.


Bvlgari Kaleidos: Colors, Cultures and Crafts entfaltet sich wie ein Kaleidoskop kreativer Referenzen und emotionaler Erlebnisse. Es vereint Haute Joaillerie, Werke aus der Bvlgari Heritage Collection, zeitgenössische Kunst, exklusive Materialien aus dem historischen Bvlgari-Archiv sowie immersive Installationen. Die Besucher erleben Bvlgaris Meisterschaft im Umgang mit Edelsteinen und edlen Metallen auf einer facettenreichen Entdeckungsreise, bei der Videos, interaktive Räume und künstlerische Dialoge die farbenfrohe Welt des Hauses zum Leben erwecken.


„Bei Bvlgari haben wir stets an die Kraft der Farben geglaubt – ihre Fähigkeit, Geschichten zu erzählen und Zeitgrenzen zu überwinden. Die Kaleidos-Ausstellung ist eine Feier unseres reichen Erbes, in dem jedes einzelne Stück eine Verschmelzung von Kulturen, Handwerkskunst und einer Leidenschaft für die außergewöhnlichen Farben der Natur verkörpert – allen voran die prachtvollen Edelsteine, kostbare Geschenke der Natur, die Bvlgari weltberühmt gemacht haben. Nach der Lancierung unserer Polychroma High Jewelry-Kollektion, einer Hommage an Bvlgaris Meisterschaft in der Neuinterpretation von Farbe und Form, markiert diese Ausstellung ein neues Kapitel auf unserer Reise durch die Welt der Farben. Sie entfaltet sich in Tokio – einer Stadt, die, wie auch Bvlgari selbst, die Harmonie zwischen zeitloser Tradition und mutiger Innovation feiert. Unsere langjährige Verbundenheit mit Japan, einem Land, das die Kunstfertigkeit, das handwerkliche Können und die Präzision im Herzen Bvlgaris seit jeher schätzt, verleiht dieser Ausstellung besondere Bedeutung. Es ist uns eine große Ehre, unserem japanischen und internationalen Publikum fast 350 Meisterwerke zu präsentieren – jedes einzelne ein Ausdruck des lebendigen, zeitlosen Geistes von Bvlgari.“ — Jean-Christophe Babin, CEO von Bvlgari


„Es ist der Botschaft von Italien in Tokio eine große Ehre, die Ausstellung Bvlgari Kaleidos: Colors, Cultures and Crafts zu unterstützen, die im National Art Center Tokyo gezeigt wird. Dieses herausragende Projekt ist ein Zeugnis der gegenseitigen Bewunderung und des fruchtbaren Austauschs, die Italien und Japan seit Langem verbinden. Es feiert unsere gemeinsamen Werte – Schönheit, Kreativität und Handwerkskunst – durch die universelle Sprache der Kunst.“ — Gianluigi Benedetti, Botschafter Italiens in Japan
Chromatische Revolution
Mit Kreationen, die wahre chromatische Meisterwerke sind, steht Bvlgari als einziger Haute Joaillier da, der Farbe zu einer eigenständigen Kunstform gemacht hat. Die Geschichte des Hauses ist tief mit seinem kühnen Einsatz lebendiger Edelsteine verbunden, die auch heute noch die Hauptinspirationsquelle für die High-Jewelry-Kreationen von Bvlgari darstellen. Während frühe Entwürfe von Gründer Sotirio Bulgari bereits eine Faszination für Farbe andeuteten, entstand eine wahre Revolution im 20. Jahrhundert. Anfang der 1900er-Jahre bevorzugte die traditionelle Haute Joaillerie Platin und monochrome Designs mit begrenzten, konventionellen Farbschemata. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Italien zum Epizentrum einer chromatischen Transformation. In den 1950er-Jahren war Bvlgari Vorreiter kühner Kombinationen aus Saphiren, Rubinen und Smaragden, gefasst in Gelbgold mit Diamanten. Das Haus integrierte auch Steine, die einst als halbedel galten, wie Amethyst, Citrin und Türkis, und schätzte sie für ihre lebendigen Farbtöne und ihr ästhetisches Potenzial, wobei es ihre chromatische Intensität durch den charakteristischen Cabochon-Schliff einfing. Dieser furchtlose Umgang mit Farbe wurde zum Markenzeichen des Bvlgari-Stils und festigte seinen Ruf als Meister der farbigen Edelsteine.


„Bvlgari hat über 140 Jahre lang eine gewagte Ästhetik kultiviert, in der Farbe kein Akzent, sondern ein Markenzeichen ist. Eine Ausstellung zu kuratieren, die sich ganz der Farbe im Universum von Bvlgari widmet, erscheint nicht nur natürlich, sondern notwendig. Mit meisterhafter Handwerkskunst und einem instinktiven Auge für Edelsteine verwandelt das Haus jedes Schmuckstück in einen Pinselstrich – eine Feier des Lichts, der Emotion und des römischen Geistes. Bvlgari ist wahrhaft ein Künstler der Farbe.“ – Gislan Aucremanne, Bvlgari Heritage Curator Director.



Diese Farbrevolution wird in der Ausstellung durch drei immersive Kapitel erforscht. Das erste, The Science of Colors, verfolgt einen wissenschaftlichen Ansatz zu chromatischen Effekten und zeigt das Zusammenspiel von Farbtönen anhand einer kuratierten Auswahl ikonischer Schmuckstücke. Ein Citrin-Armband aus Gold und Platin mit Diamanten, um 1940 und nie außerhalb Italiens ausgestellt, erinnert durch das reiche Spektrum an Orangetönen, das von den Edelsteinen ausgeht, an die warmen, goldenen Töne römischer Sonnenuntergänge. Daneben feiert ein auffälliger Platin-Armreif mit einem Cabochon-Saphir, Rubinen und Diamanten (1954) den typischen Bvlgari-Kontrast zwischen Rot und Blau–eine ikonische Kombination kostbarer Farben, weiter hervorgehoben durch den charakteristischen Cabochon-Schliff des Hauses, der Tiefe, Leuchtkraft und chromatische Intensität der Steine verstärkt. Das Kapitel zeigt außerdem ein bemerkenswertes Set aus Halskette und Ohrringen, das mutig Smaragde, Amethyste, Türkise und Diamanten kombiniert – und damit Bvlgaris chromatische Kühnheit und erfinderische Edelsteinpaarungen unterstreicht.


Color Symbolism, das zweite Kapitel, beleuchtet die kulturellen und symbolischen Dimensionen von Farbe und zeigt, wie Bedeutungen und Emotionen durch chromatische Entscheidungen vermittelt werden. Zu den Höhepunkten zählen seltene Jade-Schmuckstücke und das legendäre Platin-Collier mit Diamanten und sieben prachtvollen Smaragden, treffend Seven Wonders (1961) genannt. Getragen von Ikonen wie Monica Vitti und Gina Lollobrigida, wird dieses außergewöhnliche Stück – einst Teil der Invernizzi-Sammlung und zuletzt vor zehn Jahren in Tokio gezeigt – nun als Teil der Bvlgari Heritage Collection erneut der Öffentlichkeit präsentiert.


Das letzte Kapitel, The Power of Light, konzentriert sich auf die Rolle des Lichts in unserer Wahrnehmung von Farbe, insbesondere im Zusammenspiel mit reflektierenden Materialien wie Silber und Gold. Diese leuchtende Reise wird durch seltene Schmuckstücke mit Fancy-Diamanten und Perlen zum Leben erweckt und kulminiert in einem atemberaubenden Finale: ein einzigartiges Gelbgold-Sautoir, geschaffen im Jahr 1969. Dieses Meisterwerk, das sich in Armbänderverwandeln lässt, ist besetzt mit Amethysten, Türkisen, Citrinen, Rubinen, Smaragden und Diamanten und fängt den kaleidoskopischen Geist der Ausstellung ein. Besonders farbenfroh und polychrom verkörpert dieses Hero-Piece Bvlgaris chromatische Ausgelassenheit und erzählerische Fülle. Ergänzt wird dieses Finale durch eine exquisite Serpenti-Abendtasche aus dreifarbigem Gold mit Seidenschnur und Diamanten (ca. 1978), ein Zeugnis des legendären Erfolgs der „Melone“-Tasche von Bvlgari, eine der meist verkauften kostbaren Kreationen ihrer Zeit. Dieses Meisterwerk von Design und Handwerkskunst steht exemplarisch für die außergewöhnliche Goldschmiedekunst des Hauses und vereint Gelb-, Rosé- und einen seltenen blaugrünen Farbton namens acqua di mare.


Die Kunst der Farbe
Farbe war schon immer eine starke Inspirationsquelle in der Kunst. Maler, Bildhauer, Juweliere und Kunsthandwerker nutzten sie, um Gefühle auszudrücken und die Welt darzustellen. Die Ausstellung zeigt, wie sehr die Liebe zur Farbe die Haute Joaillerie und die bildende Kunst verbindet. Bvlgaris mutige, farbenreiche Designs beeinflussen nicht nur die Schmuckkunst, sondern treten auch in einen Austausch mit Künstlern aus verschiedenen Bereichen. Drei zeitgenössische Künstlerinnen – Lara Favaretto, Mariko Mori und Akiko Nakayama – wurden eingeladen, diesen Austausch mit speziell beauftragten Arbeiten zu erweitern. So wird Farbe als Mittel der Veränderung und Wahrnehmung noch tiefer erfahrbar.

Favarettos ortsbezogene Installation Level Five zeigt sich drehende, bunte Autowaschbürsten, die – aus ihrem gewohnten Umfeld gelöst – zu weichen, skulpturalen Objekten werden. Bewegung, Rhythmus und Farbe verschmelzen zu einer hypnotischen Bildsprache, die die Grenze zwischen Technik und Natur erkundet. Mariko Moris Onogoro Stone III basiert auf der japanischen Mythologie und ruft eine heilige Ursprungsgeschichte auf. Mit futuristischen Materialien und spirituellem Minimalismus entsteht ein stiller Raum des kosmischen Gleichgewichts – eine immersive Erfahrung von Ursprung, die sowohl persönlich als auch universell ist, getragen von der symbolischen Kraft von Farbe und Form.
In Akiko Nakayamas lebendiger Installation Echo verbinden sich Wasser, Klang und Mineralpigmente in Echtzeit. Es entstehen flüchtige, fließende Formen, die sich ständig verändern und glänzen – ein „lebendiges Gemälde“, in dem Kunst, Natur und Physik im Licht zusammenspielen. Im Dialog mit leuchtenden Sautoir-Armbändern (ca. 1969) aus der Bvlgari Heritage Collection bringt ihr Werk die vergängliche Schönheit der Farbe in stetigem Wandel auf den Punkt.

Ein künstlerischer Weg, Italien trifft Japan
Für das Ausstellungsdesign arbeitet Bvlgari mit den japanischen Architekten Kazuyo Sejima und Ryue Nishizawa vom Studio SANAA sowie dem italienischen Designstudio Formafantasma zusammen. So wird die gemeinsame Leidenschaft für Kunst und Design betont, die Italien und Japan verbindet. Inspiriert von den Mosaiken der antiken Caracalla-Thermen in Rom, vereint das Design geschwungene Formen, durchscheinende Materialien und farbliche Effekte zu einem sinnlichen Rundgang durch die Welt der Farbe. Formafantasma gestaltet zudem spezielle freistehende Vitrinen, in denen Schmuckstücke aus der Bvlgari Heritage Collection besonders hervorgehoben werden. So entsteht ein künstlerischer Weg, der Bvlgaris römische Wurzeln mit der eleganten Ästhetik Japans vereint.


„Mit Bvlgari Kaleidos: Colors, Cultures and Crafts wollten wir einen Raum schaffen, in dem Licht, Farbe und Spiegelungen die Besucher auf eine Entdeckungsreise führen – eine Reise, die Bvlgaris Handwerkskunst und kulturelle Tiefe zeigt und gleichzeitig eine poetische Brücke zwischen Italien und Japan schlägt. Inspiriert vom antiken Mosaik von Caracalla und dem Ginkgoblatt Tokios wird die Ausstellung zu einem lebendigen Kaleidoskop voller Geschichten, Symbole und Gefühle.“ — SANAA


Die Ästhetik von Bvlgari und die japanische Kultur treffen aufeinander und zeigen gemeinsame Werte – sie stärken den kulturellen Austausch zwischen beiden Ländern. Gleich zu Beginn der Ausstellung werden zwei besondere Schmuckstücke aus den Heritage-Kollektionen präsentiert. Sie stehen für gemeinsame Ideale: feine Handarbeit, Liebe zum Detail und die Wertschätzung von Schönheit. Ein edel gearbeiteter Briefbeschwerer in Form eines römischen Tempels, aus Gelbgold mit Lapislazuli, Onyx und Diamanten, steht neben einer runden Brosche aus Gelbgold mit Perlmutt, bunter Emaille und Diamanten.


„Bvlgari ist tief in Rom verwurzelt und schöpft seine Kreativität seit jeher aus der Ewigen Stadt. Gleichzeitig blickt das Haus offen in die Welt und lässt sich von den Kulturen anderer Länder inspirieren – auch von Japan. Diese Einflüsse fließen in den kreativen Geist des Schmucks ein. Die Ausstellung bietet eine Gelegenheit, diese Offenheit zu erleben – durch Farbe, das ausdrucksstärkste Symbol der Marke.“ — Ayako Miyajima, Senior Curator, The National Art Center, Tokyo
