Für die Pre-Fall-2026-Kollektion von Ferragamo entwickelt Maximilian Davis seine Auseinandersetzung mit dem Hollywood der 1920er-Jahre – einem prägenden Kapitel in der Geschichte des Hauses – aus einer neuen Perspektive weiter. Die alltägliche Eleganz der italienischen Garderobe, ihre Resonanz mit einer karibischen Sensibilität und der zeitlose Glamour der Starlets des Golden Age werden in dieser Saison in Einklang betrachtet. „Alles ist durch den Ozean miteinander verbunden“, erklärt Davis. „Und diese Idee, dass Wasser Menschen und Orte verbindet, führte mich dazu, mich mit Seeleuten zu beschäftigen und mit dem Raum, den sie durchquerten, um neue Anfänge zu entdecken.“






Maritime Streifen und Prints aus dem Ferragamo-Archiv werden auf schalartigen Seidenkleidern sowie auf fließender Strickware eingesetzt, deren entspannte Formen die langen Linien der Silhouetten der 1920er-Jahre widerspiegeln. Bouclé-Materialien und drapierte Kleider evozieren den Geist des Glamours des Golden Age, wobei ihre Silhouetten mit zeitgenössischer Klarheit verfeinert sind. Dezente Details – geknotete Verschlüsse an Hemden oder an den Schultern von Kleidern, Knopfakzente aus Horn und Gancini-Hardware, metallene Bootsschlaufenösen sowie Strickmuster – greifen die Sprache der Seemannsuniform auf. Beschichtete Naturstoffe präsentieren organische Texturen mit einem technischen, modernen Finish. Eine Palette mit kräftigem Color Blocking ist von der Karibik inspiriert, während Dégradé-Prints an Wasserzeichen entlang der Küstenlinie oder an einen endlos weiten Horizont erinnern.






In der gesamten Kollektion erscheint Hemdenmode in neuen Proportionen und Silhouetten: in entspannten wie auch strukturierten Passformen, mit Matrosen- und Mandarin-Kragen, als Kleider und als Layering unter Tailoring. Auch Baumwolle wird in vielfältigen, vielseitigen Formen und Gewichten erforscht – eingesetzt für hoch taillierte Matrosenhosen und tief sitzende Bleistiftröcke; für klare, puristische Shiftkleider ebenso wie für sanft volumige und geraffte Formen.






Im Bereich Footwear wird eine neue Interpretation der Ballerina mit Vara-Schleife vorgestellt, gefertigt aus feinem, fransigem Ripsband – eine Technik, die auch bei einer neuen Criss-Cross-Sandale Anwendung findet. Ein gerafftes Lederdetail, verbunden durch ein Gancini-Element, zieht sich über Loafer, Sandalen und Mules, während Satin-Pumps mit skulpturalem „S“-Absatz mit Art-déco-Schmuckelementen akzentuiert sind. Die spitz zulaufenden Slingbacks, ein kontinuierlicher Stil, werden in bedrucktem Krokoleder, Olivgrün und tiefem Braun neu interpretiert. In der Menswear werden elegante Schnürschuhe neben schlanken, dekonstruierten Loafern präsentiert.






Bei den Accessoires erscheinen ikonische Silhouetten in gestreckter Form: Die Hug Bag und die Double-Gancini-Flap-Bag nehmen nun East-West-Proportionen an, während ihre ursprünglichen Versionen durch neue Variationen gefeiert werden. Die Soft Hug wird in Ripsband umgesetzt, während eine gewebte Leder-Hobo-Bag die Handwerkskunst widerspiegelt, die weiterhin das Herzstück von Ferragamo bildet.






