Die neue Generation ikonischer Uhren
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©Tiffany & Co.

Die neue Generation ikonischer Uhren

Tiffany & Co. – Enamel Watch

Tiffany & Co. knüpft mit der neuen Enamel Watch an das Design-Erbe von Jean Schlumberger an und interpretiert dessen ikonische Schmuckentwürfe zeitgemäß neu. Die auf 1962 zurückgehende, gleichnamige Schmuckkollektion dient als Inspiration für die auf drei Varianten limitierte Uhr in einem 36-mm-Gehäuse aus 18 Karat Weiß- oder Gelbgold.

Charakteristisch ist das Zifferblatt mit einer diamantbesetzten Mittelscheibe und einem drehbaren Außenring aus Tiffany Blue® oder weißer Paillonné-Emaille. Das typische Croisillon-Motiv aus 18 Karat Gelbgold – zwölf frei rotierende Kreuzstiche als Anspielung auf die Stunden – verleiht der Uhr eine verspielte, bewegliche Komponente. Gehäuse und Zifferblatt sind in aufwendiger Schneefassung mit insgesamt über 500 Diamanten besetzt.

Die Uhr würdigt zugleich Tiffanys lange Tradition in der Emaillekunst, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Besonders im Fokus steht die anspruchsvolle Paillonné-Technik, die Schlumberger in den 1960er-Jahren wiederbelebte. Dabei werden feine Gold- oder Silberblättchen unter mehrere Schichten transparenter Emaille gelegt und mehrfach gebrannt, um intensive Farbtiefe und Leuchtkraft zu erzielen – allein der drehbare Ring erfordert rund 65 Stunden Handarbeit.

Abgerundet wird die Uhr durch ein graviertes Gehäuse mit Sonnenschliff, ein Schweizer Quarzwerk sowie ein Alligatorlederarmband mit diamantbesetzter T-Schließe. Eine Haute-Joaillerie-Version mit Weißgoldarmband und Vollpavé-Diamanten unterstreicht zusätzlich den exklusiven Charakter der Kollektion.

Dior – La D de Dior

Mit ihren feinen Rundungen und den zwei bewusst reduzierten Zeigern ist La D de Dior, 2003 lanciert, heute eine unverwechselbare Ikone. Als erste Schmuckuhr, entworfen von Victoire de Castellane, der Künstlerischen Leiterin von Dior Jewelry, verkörpert sie eine vielschichtige, selbstbestimmte Weiblichkeit – und die Freiheit, mit Materialien, Farben und Proportionen spielerisch umzugehen.

In dieser Saison interpretiert das Modell seine charakteristischen Codes mit entschlossener Modernität neu. Das legendäre Cannage-Motiv, eine historische und zeitlose Signatur des Hauses, erscheint als grafisches, beinahe hypnotisches Muster. Ob in Gold oder Stahl, akzentuiert mit Diamanten – die außergewöhnlichen Kreationen vereinen höchste handwerkliche Virtuosität mit subtiler Eleganz.

Wie ein geheimes Talismanstück und zugleich begehrtes Sammlerobjekt offenbart die Uhr ein irisierendes Zifferblatt aus Perlmutt, das die geometrische Abstraktion des emblematischen Dekors lebendig werden lässt.

Als Hommage an die stetige Neuerfindung präsentiert sich der Zeitmesser zudem in einer schillernden Rainbow-Version mit changierenden Reflexen – wie ein Band in Bewegung, das das Licht einfängt. Kombiniert mit einem rosafarbenen Satinarmband erstrahlt sie im Funkeln kostbarer Edelsteine: Saphire, Amethyste, Tsavorite, Turmaline und Smaragde setzen leuchtende Akzente. Eine außergewöhnliche Ikone, die mehr denn je die Exzellenz und kühne Kreativität der Maison bekräftigt.

Girard-Perregaux – Laureato Three Gold Bridges

Die legendären Drei Brücken und die ikonische Laureato vereinen sich in der auf 50 Exemplare limitierten Laureato Three Gold Bridges – dem zweiten Kapitel zum 50-jährigen Jubiläum der Kollektion. In der neuen Größe von 41 Millimetern präsentiert sich das Design subtil weiterentwickelt, mit der charakteristischen Geometrie aus achteckiger Lünette, kreisförmigem Ring und tonneauförmigem Gehäuse – eine harmonische Signatur, die seit 1975 für die Identität der Laureato steht.

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©Girard-Perregaux

Im Inneren arbeitet das eigens entwickelte Manufakturkaliber GP9620 mit Tourbillon, vollständig bei Girard-Perregaux konzipiert, gefertigt und vom verantwortlichen Uhrmacher signiert. Höchste Veredelung zeigt sich in 418 handpolierten Winkeln – darunter 362 Innenwinkel – sowie fein satinierten und sandgestrahlten Oberflächen.

Strukturiert um drei durchbrochene Brücken aus Weißgold, ordnet das Werk Federhaus, Räderwerk und Tourbillon auf einer Achse an – eine seltene, ebenso rationale wie poetische Konstruktion. Durch die offene Architektur und die Verlagerung zentraler Komponenten auf die Zifferblattseite entsteht eine eindrucksvolle mechanische Skulptur. Das Tourbillon, tief verwurzelt in der Tradition von Constant Girard, wird von einem leichten Titan-Käfig in Lyraform getragen.

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©Girard-Perregaux

So verschmelzen zwei der bedeutendsten Symbole der Manufaktur zu einer zeitlosen Ikone technischer und gestalterischer Meisterschaft.

Parmigiani Fleurier – LA RAVENALE

Der Name des Meisterwerks leitet sich vom Baum der Reisenden ab –  Ravenala madagascariensis –, dessen Blätter fächerförmig wachsen und in ihrer perfekten Symmetrie den Regeln des Goldenen Schnitts entsprechen. Die Pflanze speichert in ihrem Stamm Wasser und kann damit einen Wandernden in fernen Landschaften versorgen. 

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©Parmigiani Fleurier

Michel Parmigiani sieht in solchen natürlichen Formen eine tiefere Ordnung. Diese inspirierte die Gravuren auf Gehäuse, Zifferblatt und Werkbrücken sowie die Einlegearbeit aus Opal und Jade, die sich auf dem Gehäuseboden befindet. Eine Komposition die eine Balance zwischen Reflexion und Ruhe, Himmel und Erde darstellt. Die Ausführung als Lépine-Taschenuhr verstärkt die künstlerische Wirkung, denn das großzügige Format bietet Klarheit und Raum für die volle Ausdruckskraft der Métiers d’Art. Gravuren, Marketerien und Steinarbeiten entfalten ihre Ästhetik auf den Oberflächen, die speziell für sie gestaltet wurden.

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©Parmigiani Fleurier

Noch faszinierender als der visuelle Ausdruck von La Ravenale ist ihre Stimme. Die Minutenrepetition – ein restauriertes historisches Kaliber von Ed. Koehn – vermittelt die Zeit durch ihren Klang, was der außergewöhnlichste Ausdruck von Mechanik ist.

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©Parmigiani Fleurier

Die Uhr schlägt die Stunden, Viertelstunden und Minuten auf Verlangen mit zwei unterschiedlichen Tönen: einem tiefen Ton für die Stunden, einem hohen für die Minuten und mit einem Doppelschlag, also dem Wechsel beider Töne, für die Viertelstunden. Die Uhr verdankt ihre akustische Identität zwei präzise abgestimmten Tonfedern, die sorgfältig bearbeitet wurden, um die Klarheit und Harmonie ihres ursprünglichen Klangs wieder herzustellen.