Vacheron Constantin sieht die Zeit als Leinwand
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©Vacheron Constantin

Vacheron Constantin sieht die Zeit als Leinwand

Égérie Moon Phase Spring Blossom

In der Égérie-Kollektion, die 2020 als poetischer Dialog zwischen Haute Horlogerie und Haute Couture ins Leben gerufen wurde, interpretiert Vacheron Constantin im Jahr 2026 ein neues, besonders künstlerisches Kapitel: die Égérie Moon Phase Spring Blossom. Diese Uhr versteht sich als zarte Hommage an die Weiblichkeit und als Leinwand für kreative Ausdrucksformen, auf der sich die Sprache der Uhrmacherei mit der Ästhetik der Modewelt verbindet.

Im Zentrum steht die flüchtige Schönheit des Frühlings. Das 37 mm große Gehäuse aus 18 Karat 5N Roségold umrahmt ein zart schimmerndes Zifferblatt aus rosafarbenem Perlmutt, das das Licht weich einfängt und an blühende Landschaften erinnert. Zum ersten Mal setzt die Manufaktur hierbei auf eine aufwendig handbemalte Kalbslederarmband-Interpretation in Miniaturmalerei, bei der filigrane Blütenmotive mit höchster Präzision aufgetragen werden. Dieses künstlerische Detail verleiht der Uhr eine zusätzliche emotionale Tiefe und unterstreicht den Anspruch, Uhrmacherei als Kunstform zu begreifen.

Die Gestaltung ist deutlich von der Welt der Haute Couture inspiriert: fließende Linien, subtile Farbharmonien und ein feines Gespür für textile Anmut prägen das Gesamtbild. Als streng limitierte Edition von nur 100 Exemplaren wird die Uhr in einem speziell gefertigten Kalbslederetui präsentiert, das ebenfalls mit einem floralen Motiv verziert ist. Ergänzt wird dieses Ensemble durch eine eigens designte Uhrenbox für die Armbänder sowie zwei zusätzliche, austauschbare Bänder – eines aus glänzendem rosa Alligatorleder und eines aus zart rosafarbenem Grosgrain-Gewebe – jeweils mit passender Schließe aus Roségold. So entsteht ein vielseitiges Gesamtwerk, das Eleganz, Handwerkskunst und die vergängliche Poesie des Frühlings in sich vereint.

„Tribute to great civilisations“-Kollektion

Im Rahmen seiner künstlerischen Métiers-d’Art-Tradition eröffnet Vacheron Constantin ein neues Kapitel der „Tribute to great civilisations“-Kollektion – ein Kapitel, das aus der engen Zusammenarbeit mit dem Louvre Museumhervorgegangen ist. Diese außergewöhnliche Serie von Zeitmessern ist von Meisterwerken inspiriert, die im Museum ausgestellt sind, und versteht sich zugleich als Hommage an die großen Zivilisationen der Antike.

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©Vacheron Constantin

Seit dem Beginn der Partnerschaft im Jahr 2019 eint die beiden Institutionen ein gemeinsames Ziel: die Bewahrung von Kunst und Kultur sowie die Weitergabe traditioneller Handwerkskünste an zukünftige Generationen. Bereits 2022 wurde die erste Serie dieser Kooperation vorgestellt, die den Grundstein für eine fortlaufende kulturelle und künstlerische Reise legte. Nun setzt die Manufaktur diesen Weg mit vier neuen, streng limitierten Modellen fort, von denen jedes auf lediglich 15 Exemplare begrenzt ist.

Die Zeitmesser sind den großen Kulturen der Menschheitsgeschichte gewidmet: dem pharaonischen Ägypten, dem assyrischen Reich, dem antiken Griechenland und dem kaiserlichen Rom. In enger Abstimmung mit der Direktion des Museums wurden bedeutende Werke aus der Abteilung für Antiken ausgewählt, um diese Epochen in eine fein nuancierte visuelle Sprache zu übersetzen. Dabei kommen neun unterschiedliche dekorative Handwerkskünste zum Einsatz, die kulturelle Symbole in einen kunsthistorischen Kontext ihrer jeweiligen Zeit einbetten und so eine vielschichtige Erzählung entstehen lassen.

Angetrieben werden die vier Modelle vom Manufakturkaliber 2460 G4/2, das durch seine technische Raffinesse außergewöhnliche gestalterische Freiheit ermöglicht und damit den Métiers d’Art ihren vollen künstlerischen Spielraum eröffnet. So entsteht eine Kollektion, die weit über die reine Zeitmessung hinausgeht und vielmehr als kulturelles Artefakt verstanden werden kann – ein Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Uhrmacherkunst und den großen Erzählungen der Zivilisationen.