Das Falkensteiner Resort Capo Boi liegt an der Südostküste Sardiniens, rund fünf Kilometer von Villasimius entfernt. Von Wien aus ist Cagliari in knapp zwei Stunden direkt erreichbar, anschließend sind es noch etwa 50 Minuten mit dem Auto bis zum Resort. Die Strecke führt vorbei an der sardischen Küste und durch eine Landschaft, die zunehmend ursprünglicher wirkt.
Das Resort selbst liegt in einer geschützten Bucht im Meeresschutzgebiet Capo Carbonara. Weiße Felsen, mediterrane Macchia und das türkisblaue Meer bestimmen die Umgebung. Direkt vor dem Hotel befindet sich ein feinsandiger Strandabschnitt, der den Gästen vorbehalten ist. Gerade die Lage macht den Unterschied zu vielen anderen Hotels in der Gegend: Rund um das Resort gibt es keine dicht verbaute Küste, sondern vor allem Natur und Meer.

Villasimius ist trotzdem schnell zu erreichen. Der Ort mit seinen Restaurants, Geschäften und dem Hafen liegt nur wenige Kilometer entfernt. Für einen Ausflug oder einen Abend außerhalb des Resorts ist man damit schnell unterwegs, während man den restlichen Tag in der Bucht verbringen kann.
Ich habe vor allem die unterschiedlichen Möglichkeiten rund um das Wasser genutzt. Am Strand gibt es Liegen und Sonnenschirme für die Hotelgäste, dazu mehrere Pools. Der zweistöckige Infinity-Relax-Pool liegt etwas oberhalb des Meeres und bietet einen weiten Blick über die Bucht. Daneben gibt es einen Activity-Pool für Familien und einen Kinderpool. Ruhiger geht es im Acquapura-Spa-Pool zu.

Zum Resort gehört außerdem das 750 Quadratmeter große Acquapura Cocoon Spa. Es ist eine gute Möglichkeit, sich für ein paar Stunden vom Strand zurückzuziehen und den Tag etwas ruhiger anzugehen.
Auch kulinarisch gibt es im Resort mehrere Möglichkeiten. Schon beim Frühstück im Artigiani Restaurant & Terrace lässt sich der Blick aufs Meer genießen. Das Hauptrestaurant serviert am Abend mediterran-sardische Küche, dazu gibt es frischen Fisch, Fleisch vom Grill und regionale Spezialitäten.
Im Kento Bay Restaurant & Lookout sitzt man direkt am Meer. Mittags stehen Fisch und Meeresfrüchte auf der Karte, abends wird unter der Leitung des Sternekochs Theodor Falser panasiatisches Fine Dining serviert. Sardische Produkte treffen dabei auf asiatische und japanische Einflüsse. Sushi und Sashimi, Ceviche, Fischgerichte und weitere Seafood-Kreationen gehören zum Konzept. Dazu kommt der neue Kento-Rooftop-Bereich.

Etwas unkomplizierter geht es bei Artigiani Pizza zu. Dort werden Signature-Pizzen von Stefano Miozzo serviert, die sich auch mit einem Glas Ferrari kombinieren lassen. Tagsüber kann man sich bei Mangiare d’Amare direkt am Strand etwas zu essen gönnen.
Für den Aperitivo gibt es Sudoki Raw, Bar & More mit Cocktails und kleinen Raw-Spezialitäten. Und natürlich darf in Italien auch das Gelato nicht fehlen. Dafür gibt es mit La Bottega del Gelato eine eigene Anlaufstelle.
Capo Boi eignet sich für mich vor allem für einen Urlaub, bei dem man nicht viel planen muss. Der Strand liegt direkt vor der Tür, mehrere Pools und das Spa sorgen für Abwechslung und Villasimius ist nah genug für einen spontanen Ausflug. Gleichzeitig bleibt die Umgebung des Resorts angenehm ruhig. Genau dafür ist die Lage an dieser Bucht ideal.
