Breguet: Von Königen getragen, von Visionären gebaut
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Breguet: Von Königen getragen, von Visionären gebaut

Reine de Naples 9935 & 8925

Anlässlich des 250-jährigen Jubiläums der Manufaktur Breguet wird die Kollektion Reine de Naples um neue Modelle mit den Referenzen 9935 und 8925 erweitert. Die Zeitmesser mit der Referenz 9935 präsentieren sich mit einem neuen Uhrwerk, einer neuartigen Anzeige und zahlreichen edlen Details. Die Uhren mit der Referenz 8925 punkten mit einem neuen Zifferblatt und einem Armband aus purem Gold. Alle diese Referenzen kleiden sich erstmals in den Glanz von Breguet Gold. Diese vielseitigen Zeitmesser, die wie Schmuckstücke konzipiert sind, werden zum idealen Begleiter für jeden Moment – den ganzen Tag über und bei allen Aktivitäten.

Die Reine de Naples 9935 ist das erste zu 100 % weibliche Modell, das im Rahmen des 250-jährigen Jubiläums der Manufaktur Breguet präsentiert wird. Jede dieser Uhren ist mit einer feinen Sondergravur versehen, die an diesen Anlass erinnert. Die Referenz 9935 wird mit ihren vier Varianten in die aktuelle Kollektion aufgenommen. Breguet hat sich bei ihrer Gestaltung von dem Gehäuse eines bestehenden Modells inspirieren lassen und es mit einem überarbeiteten Uhrwerk sowie einer neuen, noch größeren Mondphase kombiniert. Das Ergebnis markiert die Rückkehr zu einem klaren, reduzierten Uhrendesign. Erstmals in der Kollektion Reine de Naples verzichtet das Modell mit Mondphase auf eine Gangreserveanzeige.

Die Anzeigen der Uhr konzentrieren sich auf Stunden und Minuten, die kleine Sekunde und die Mondphase. Ohne die Gangreserveanzeige konnte die Mondphase noch größer dargestellt werden. Auf dem Stundenring ergänzen sechs Diamanten im Tropfenschliff die applizierten arabischen Breguet-Ziffern aus Gold – eine weitere Premiere bei der Reine de Naples. Auf der Rückseite wird die Exklusivität der Edition durch die Gravur „BREGUET 250 YEARS” auf dem Saphirglasfenster unterstrichen, das den Blick auf eine Schwungmasse aus Platin und 18-karätigem Breguet-Gold freigibt. Dieser Rotor ist erstmals mit dem eigens für diese Linie entworfenen, von Hand guillochierten Motiv „Petit Trianon” verziert. Der Gehäuseboden wird wiederum von dem Dekor „Quai de l’Horloge” veredelt, welches das Glas kreisförmig umrahmt.

Um diese neue Ausführung mit Leben zu erfüllen, hat die Manufaktur Breguet gleich drei verschiedene Zifferblätter für die Referenz 9935 entworfen. Die außergewöhnlichste Variante präsentiert sich in einem Gehäuse aus Breguet-Gold und mit einem Zifferblatt auf zwei Ebenen. Die obere Ebene, die sofort ins Auge sticht, besteht aus Aventuringlas. Die Entstehungsgeschichte dieses kostbaren Materials ist bekannt: In der Werkstatt einer alteingesessenen Glasmacherfamilie aus Murano fielen versehentlich Kupferpartikel in das geschmolzene Glas. Sein Name stammt tatsächlich vom italienischen „a ventura“ ab, was wörtlich „durch Zufall“ bedeutet, in Anlehnung an die Art und Weise, wie es entstanden ist. Das Ergebnis: ein zufälliges und daher stets einzigartiges Funkeln. In der heutigen Version von Breguet besitzt dieses Glas zudem eine blaue Färbung.

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Um ihm zusätzlich zu seinem natürlichen Glanz mehr Profil zu verleihen, hat die Manufaktur unter diesem Glas eine dünne Scheibe aus Tahiti-Perlmutt angebracht, das sich durch seine schillernden Farben auszeichnet, und bietet so ein Lichtspiel, das sich im Laufe des Tages wie die Aurora Borealis verändert. Dieser einzigartige Effekt in Verbindung mit dem blauen Aventuringlas, das von Kupferspänen durchzogen ist, verleiht der Reine de Naples ein geheimnisvolles, leuchtendes und träumerisches Antlitz – ein wahrhaft himmlischer Anblick, der perfekt mit der Mondphase harmoniert.

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Der Mond selbst, der leicht gewölbt ist, ist aus weißem Perlmutt gefertigt und auf einer Scheibe aus blauem Aventuringlas angebracht, was seinen Glanz hervorhebt – eine Premiere für die Reine de Naples. Darüber hinaus verfügt er über eine geheime Signatur, die in Weiß auf das Perlmutt aufgetragen wurde. Nur die Besitzerin der Uhr wird sie bei genauer Betrachtung erkennen können. Als erste Reine de Naples aus Breguet- Gold verfügt das Gehäuse der Referenz 9935 über einen runden, mit Schneebesatz veredelten zentralen Bandanstoß bei 6 Uhr, dessen Form die Glieder des neuen Goldarmbands inspiriert hat. Letzteres greift sowohl, das für die Reine de Naples typische ovale Design, als auch auf die von Caroline Murat geliebten Perlen zurück und gewährleistet somit ästhetische Kontinuität. Das geschmeidige und flexible Armband kann in den Breguet-Boutiquen millimeter- genau angepasst werden und verfügt über einen exklusiven, unsichtbaren Verschluss, der perfekt in das Band integriert ist.

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Zwei Versionen sind mit diesem neuen Armband ausgestattet: die Erste mit einem Zifferblatt aus weißem Perlmutt, die Zweite vollständig mit Diamanten besetzt (1.387 Diamanten, ein blauer Saphir und insgesamt 5,7 Karat). Die Variante mit blauem Aventuringlas wird – genau wie die Version mit weißem Perlmuttzifferblatt – mit einem blauen Alligatorlederband mit seidenmattem Finish angeboten.

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Classique 7225

Zum 250-jährigen Jubiläum präsentiert die Manufaktur Breguet eine neue Interpretation ihres magnetischen Zapfens in Kombination mit einem Hochfrequenzhemmungssystem, inspiriert von einer außergewöhnlichen Uhr, die zwischen 1802 und 1809 gefertigt wurde: der Referenz Breguet Nr. 1176. Diese Kreation ist in vielerlei Hinsicht einzigartig. Technisch gesehen war sie eine der ersten vier Uhren mit einem Vier-Minuten- Tourbillon und insgesamt die fünfte Tourbillon-Uhr, die der Meister verkaufte. Dieses außergewöhnliche Stück verfügte außerdem über ein Konstantkraft- Hemmungssystem, das mithilfe einer Kette- und-Fusée-Vorrichtung realisiert wurde. Historisch gehört sie zu einer bemerkenswerten Reihe von fünf Vier-Minuten-Tourbillon-Uhren, die alle an prestigeträchtige Kunden des Quai de l’Horloge verkauft wurden. Zwei Exemplare befinden sich im Museum für Islamische Kunst in Jerusalem neben der berühmten Taschenuhr „Marie- Antoinette“. Zwei weitere befinden sich in den Sammlungen des Breguet-Museums.

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Ein Exemplar befand sich im Besitz von König Georg III. (1738–1820), ein anderes gehörte einem osmanischen Prinzen, während ein letztes heute in Privatbesitz ist. Die Nr. 1176 wurde an Graf Potocki, ein Mitglied einer angesehenen polnischen Adelsfamilie, geliefert. Heute wird sie im Breguet-Museum in Paris aufbewahrt und gilt als eines der schönsten Stücke der Sammlung. Dieses Exemplar diente als Inspiration für die Classique 7225. Die historische Uhr war mit einem Konstantkraft-Tourbillon ausgestattet und bot bereits damals herausragende Präzision. Ihr außergewöhnlich mutiges Zifferblatt wies außerdem zwei kleine Sekundenanzeigen auf, von denen die rechte auf Wunsch gestartet und gestoppt werden konnte. Die Classique 7225 führt dieses Erbe mit ihrem magnetischen Zapfen fort, der durch den Saphirglasboden des 41-mm-Gehäuses aus Breguet-Gold sichtbar ist.

Classique 7235

Worauf beruhen die Grundpfeiler des Breguet Stils? Sie sind so tief in der 250-jährigen Geschichte der Manufaktur verwurzelt, dass es ein gewagtes Unterfangen wäre, nur einen einzigen Ursprung nennen zu wollen. Eine Uhr jedoch verkörpert sie perfekt: die Nr. 5, ausgeliefert im Jahr 1794 – der die heutige Classique 7235 eine würdige Hommage erweist. Für das Uhrwerk der Classique 7235 hat Breguet ein neues Kaliber entwickelt: das 502.3.DRL mit Siliziumspiralfeder und automatischem Aufzug. Letzteres Merkmal mag wenig überraschen, besitzt jedoch eine besondere Bedeutung: Auch die Nr. 5 aus dem Jahr 1794 verfügte über dieses Prinzip. Für die damalige Zeit war es eine technische Revolution. A.-L. Breguet ist der geistige Vater der sogenannten „perpetuellen“ Uhr, dem Vorläufer der heutigen Automatikuhr. Im Jahr 1790 erwähnt der Uhrmachermeister, dass er „seit 25 Jahren daran arbeitet”, was vermuten lässt, dass er sie 1775 bereits erdacht hatte.

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Das Breguet Museum besitzt im Übrigen die älteste „perpetuelle“ Uhr, die Breguet 1/8/82, die im August 1782 fertiggestellt wurde – die Einzige, die Breguets Vorreiterrolle offiziell belegt. Die Classique 7235 erweist dieser Erfindung heute die gebührende Ehre. Das Kaliber 502.3.DRL besticht durch sein schlankes Profil. Trotz seiner drei Komplikationen, die Stunden und Minuten ergänzen, bleibt es mit 3,95 mm Höhe (bei einem Durchmesser von 32,4 mm) unter der 4-mm-Marke. Diese geringe Bauhöhe wird insbesondere durch eine dezentrale Schwungmasse ermöglicht, die Platz für eine optimierte Verteilung der mechanischen Organe schuf. So konnte ein Gehäuse gewählt werden, das mit 9,9 mm Höhe selbst unter der 10-mm-Grenze bleibt. Die harmonischen Proportionen werden von einem Gehäusedurchmesser von 39 mm vervollständigt, der sich bei Sammlerinnen und Sammlern größter Beliebtheit erfreut. Die Bandanstöße wurden von dem Modell Souscription übernommen, das Anfang 2025 Premiere feierte.