Ferragamo interpretiert Vara neu für das Frühjahr 2026
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©Ferragamo

Ferragamo interpretiert Vara neu für das Frühjahr 2026

Der Vara wurde 1978 für die Herbst-/Winterkollektion desselben Jahres entworfen und seine Produktion wurde seitdem nie eingestellt. Er wurde von Fiamma Ferragamo, der ältesten Tochter von Wanda und Salvatore Ferragamo, kreiert. „Als er herauskam“, erinnerte sich Fiamma in einem Interview, „war ein Stil gefragt, der sowohl lässig als auch elegant war. Die Designer arbeiteten an einer Form, die sich bereits seit mehreren Saisons bewährt hatte und für ihren Komfort mit niedrigem Absatz und abgerundeter Spitze bekannt war.“

Der Prototyp war mit einem kleinen ovalen Ornament und einer Ripsschleife verziert, die spontan aus im Atelier gefundenen Bändern gefertigt wurde. Die Idee schien interessant, und der Schuh wurde einem Modellbauer übergeben, mit der Anweisung, die Schleife aus demselben Leder wie das Obermaterial nachzubilden. Die Botschaft wurde jedoch missverstanden, und die Schleife blieb aus Rips – und wurde schließlich zu einem der ikonischsten Markenzeichen von Ferragamo. 2007, für die Frühjahr/Sommer-Kollektion 2008, wurde der Varina geboren – ein Ballerina, inspiriert vom Bestseller Vara. Er gewann schnell eine Anhängerschaft unter Hollywood-Stars und internationalen Trendsettern.

Der Erfolg des Vara liegt in der eleganten Schlichtheit seines Designs: ein geschlossener Schuh mit niedrigem Absatz und abgerundeter Spitze, einer Ripsbandschleife und einer Goldplatte mit dem eingravierten Ferragamo-Logo. Sein raffinierter Stil prägte Ferragamos gesamtes Accessoire-Sortiment – ​​von Knöpfen über Gürtel und Schmuck bis hin zu Taschen – und wurde zu einem der bekanntesten Markenzeichen.

Er ist ein ikonisches Accessoire, das Modegeschichte geschrieben hat – einer der bekanntesten und unverwechselbarsten Schuhe aus Ferragamos umfangreichem Erbe, das mehr als 15.000 Schuhe – Prototypen und fertige Modelle – umfasst.

Heute bezeichnet der Begriff Vara nicht nur das Originalmodell, das Ende der 1970er Jahre aus Ferragamos Kreativität entstand, sondern allgemeiner eine Schuhkollektion mit unterschiedlichen Absatzhöhen, Obermaterialien und Details – charakteristisch ist die Ripsband- (oder manchmal auch Leder-)Schleife mit der charakteristischen Goldplatte in der Mitte.

In der aktuellen Kollektion gibt es neben dem klassischen Vara – mit einem 30 mm hohen, geformten Absatz und einer etwas spitzeren Spitze als das Original – das neue Mary-Jane-Modell, ebenfalls mit einem 30 mm hohen Absatz. Vara ist auch mit einem 55 mm hohen Absatz erhältlich, sowohl als klassischer Pump als auch als Slingback.

Der High-Heel-Pumps mit der Vara-Schleife – eine der erfolgreichsten Kreationen Ferragamos – verfügt nun über einen neu gestalteten 70 mm hohen Absatz.

Darüber hinaus gibt es ultrafeminine Modelle mit einem 95 mm hohen Absatz, sowohl als Slingback als auch als Riemchensandale. Schließlich wird ein neues Sandalendesign mit 60 mm hohem Absatz und zwei überkreuzten Ripsbändern vorgestellt.

Die Materialien der Kollektion umfassen klassisches Ziegenleder, hochglänzendes Lackleder, Wildleder und Ripsband. Die Wildlederversionen verfügen über Ton-in-Ton-Schleifen für einen modernen und klaren Look. Die 30 mm und 55 mm hohen Versionen aus Leder und Lackleder sind ungefüttert und gewährleisten so ein Höchstmaß an Weichheit.