Wo Mode zur Bühne wird und Vergangenheit auf Gegenwart trifft, bleibt Prominenz nicht fern. Die Spring/Summer 2026 Kollektion von Kreativdirektor Maximilian Davis beweist, wie sehr starke Modevisionen kreative Persönlichkeiten anziehen – von Leinwandgrößen bis zu Kulturschaffenden. Nicht der rote Teppich, sondern die Kleider selbst wurden hier zum Hauptdarsteller.


Davis ließ sich von den 1920er Jahren inspirieren – der Ära, in der Ferragamo gegründet wurde. Ausgangspunkt der Kollektion ist ein Archivfoto von 1925, das Schauspielerin Lola Todd im Leopardenlook zeigt. Diese Ästhetik greift Davis auf, interpretiert sie neu und verwebt exotische Muster, luxuriöse Stoffe und meisterhafte Handwerkskunst zu einem zeitgemäßen Echo der Roaring Twenties.


Die Damenkollektion feiert Selbstbewusstsein und Freiheit: Slipdresses aus zarter Spitze, tief geschnittene Rückenausschnitte und maskulin inspirierte Anzüge zitieren den Esprit der Speakeasy-Jahre. Die Herrenkollektion spielt mit dandyhaftem Stil und modernisierten Zoot Suits. Verspielte Krawattenvarianten, die als Schärpen oder Patchwork-Details erscheinen, unterstreichen die kreative Handschrift.


Doch nicht nur auf dem Laufsteg wurde inszeniert – auch in der ersten Reihe spiegelte sich der Zeitgeist wider. Der skulpturale S-Absatz, die perlenverzierten Mules und glänzenden Derbys zogen ebenso viele Blicke auf sich wie die Neuinterpretationen der ikonischen Hug Bag. Stars, die für ihren eigenen Stil bekannt sind, fanden hier nicht nur Inspiration, sondern Wiedererkennung.


Diese Kollektion zeigt: Wenn Mode Haltung, Geschichte und Vision verbindet, wird sie zur kulturellen Kraft – und genau das ist es, was Menschen mit Einfluss, Geschmack und Stil immer wieder magnetisch anzieht.


