Watches and Wonders 2026: Die Ikonen von morgen
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©Brigitte Niedermair

Watches and Wonders 2026: Die Ikonen von morgen

Égérie Moon Phase Spring Blossom von Vacheron Constantin

Die Égérie-Kollektion, 2020 als poetische Hommage an die Weiblichkeit und als kreative Schnittstelle zwischen Haute Horlogerie und Haute Couture ins Leben gerufen, eröffnet 2026 ein neues künstlerisches Kapitel: die Égérie Moon Phase Spring Blossom.

Inspiriert von der flüchtigen Schönheit der Frühlingsblüte fängt dieses außergewöhnliche Modell die Poesie der erwachenden Natur ein. Das 37 mm Gehäuse aus 18 Karat 5N Roségold umrahmt ein zart schimmerndes Zifferblatt aus rosa Perlmutt, das die sanfte Farbigkeit des Frühlings widerspiegelt. Zum ersten Mal setzt die Maison dabei auf eine besondere Form der Miniaturmalerei: Das weiche Kalbslederarmband wurde von Hand mit einem filigranen Blütenmotiv bemalt und verbindet so Uhrmacherkunst mit künstlerischer Handwerkskunst auf neue Weise.

Diese limitierte Edition von nur 100 Exemplaren ist eine Feier natürlicher Schönheit und femininer Ästhetik, deren gestalterische Signaturen von der Welt der Haute Couture inspiriert sind. Jede Uhr wird in einem eigens entworfenen Etui aus weichem Kalbsleder präsentiert, verziert mit einem floralen Motiv, begleitet von einem passenden Armband-Etui aus demselben Leder.

Ergänzt wird das Set durch zwei zusätzliche, austauschbare Armbänder – eines aus glänzendem rosa Alligatorleder und eines aus zart rosafarbenem Grosgrain-Gewebe – jeweils mit einer eigenen Schließe aus Roségold. So entsteht ein vielseitiges Ensemble, das Eleganz, Handwerkskunst und poetische Leichtigkeit in einzigartiger Weise vereint.

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©Vacheron Constantin

Sixtie on Strap von Piaget

Vor einem Jahr, zur Watches and Wonders 2025, blickte Piaget tief in die Archive der Maison und präsentierte mit der neuen Schmuckuhr-Kollektion „Sixtie“ eine moderne Interpretation eines ikonischen Designs. Inspiriert von den späten 1960er-Jahren entstand ein feminin proportioniertes Trapezgehäuse – eine Hommage an die „Swinging Sixties“ und an die kreative Freiheit dieser Ära. Der Name „Sixtie“ verweist dabei sowohl auf ihre Herkunft als auch auf ihre Funktion: die präzise Messung der Zeit im Rhythmus von sechzig Sekunden pro Minute.

Die Einführung der Piaget-Kollektion „21st Century“ 1969 markierte einen Wendepunkt, an dem die Grenzen zwischen Uhr und Schmuck zu verschwimmen begannen. Unter der Leitung von Jean-Claude Gueit entstanden damals Zeitmesser, die sich in avantgardistische Schmuckobjekte verwandelten – mit farbintensiven Stein-Zifferblättern, expressiven Formen und der ikonischen Trapezsilhouette. Getragen wurden sie als Sautoirs, Armreifen oder flexible Goldarmbänder, stets als Ausdruck von Bewegung, Farbe und Freiheit.

Diese Idee greift die 2025 lancierte Sixtie auf und führt sie als elegantes Schmuckstück weiter, das über seine reine Zeitfunktion hinausgeht. Nun erscheint sie in zwei neuen Varianten, tief getaucht in maritime Blautöne. Dunkelblaue Alligatorlederbänder betonen die fein gravierten Gadroons der Lünette in satiniertem Roségold, während eine trapezförmige Schließe das Design harmonisch aufgreift.

Zwei Zifferblattoptionen setzen unterschiedliche Akzente: ein versilbertes, sonnengeschliffenes Zifferblatt mit goldenen römischen Indizes sowie eine Version aus blauem Quarz mit marmorierter, einzigartiger Struktur. Beide Varianten verbinden Schmuckkunst und Uhrmacherei auf charakteristische Piaget-Art – elegant, ausdrucksstark und mühelos modern.

Neuheiten von Cartier

Mit den Neuheiten bestätigt Cartier seine Identität als Watchmaker of Shapes und Master of Crafts – eine Maison, in der Design und Handwerkskunst untrennbar miteinander verbunden sind.

Die Santos Chronograph verkörpert den Pioniergeist von Alberto Santos-Dumont und richtet sich an all jene, die Grenzen mit Leichtigkeit und Eleganz überschreiten wollen. Die Kollektion präsentiert sich in Gold, in Gold-Stahl-Kombination sowie in einer Ausführung vollständig aus Stahl. Die Santos-Dumont zeigt sich in einer subtil überarbeiteten Version, die den Charakter des Originals bewahrt und zugleich neu interpretiert. Im Mittelpunkt steht ein neu gestaltetes Armband, das Eleganz und Tragekomfort auf zeitgemäße Weise verbindet und die zeitlose Linienführung des Modells zusätzlich betont.

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©Cartier

Die Cartier Roadster kehrt als Neuinterpretation einer markanten Designikone zurück, die seit ihrer Einführung im Jahr 2002 für Dynamik und Charakter steht. In der neuen Ausführung wurden die Proportionen verfeinert, die Linien geschärft und die Ergonomie – inspiriert von der Welt des Automobildesigns – neu gedacht.

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©Cartier

Die Myst de Cartier steht für die poetischste Seite der Cartier-Uhrmacherei. Hier verschmelzen Schmuck, Objekt und Zeitmesser zu einer ausdrucksstarken Einheit. Die Kreation spielt mit Wahrnehmung, Materialität und visueller Spannung und zeigt Cartier als Maison, die Uhrmacherei als Ausdruck künstlerischer Gestaltung versteht.

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©Cartier

Die Baignoire wird zur Leinwand für das Savoir-faire der Maison Cartier. In einer neuen Interpretation mit Clou-de-Paris-Dekor entfaltet sich die ikonische ovale Form mit zusätzlicher Tiefe und Struktur. So entsteht eine Verbindung aus Uhrmacherei und dekorativer Handwerkskunst, die die skulpturale Präsenz des Modells eindrucksvoll unterstreicht.

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©Cartier

Das Modell Crash ist Teil der Cartier Privé Kollektion und setzt ein bewusstes Zeichen gegen das Konventionelle. Mit einem außergewöhnlichen skelettierten Uhrwerk wird die Uhr selbst zur skulpturalen Komposition. Sie verkörpert Cartiers Mut, Form neu zu denken und Mechanik in pure gestalterische Freiheit zu übersetzen.

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©Cartier