Meine persönlichen „Nie-genug-Städte“
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Meine persönlichen „Nie-genug-Städte“

Das Ranking der beliebtesten europäischen Städte zeigt ein etwas anderes Ergebnis als meine ganz persönliche Hitliste. Hier führt London vor Paris und Berlin. Dahinter folgen Rom, Barcelona, Madrid, Amsterdam, Wien, Kopenhagen und Stockholm.

Meine persönlichen „Nie-genug-Städte“ sind hingegen in genau dieser Reihenfolge: Paris, Venedig, Rom, Florenz und Nizza.

Jeder Mensch hat unterschiedliche Vorstellungen und Bedürfnisse, wenn es um seinen Urlaub geht. Für mich stehen Shopping und gastronomische Erlebnisse nicht an erster Stelle. Was für mich wirklich zählt, ist die Inspiration. Eine Stadt muss mich begeistern, berühren und mir Eindrücke schenken, die mich noch viele Wochen und Monate nach meinem Besuch begleiten.

Genau deshalb liebe ich Paris so sehr. Es ist eine Stadt, die niemals langweilig wird, mich immer wieder aufs Neue überrascht und mit unzähligen Eindrücken, spannenden Bekanntschaften, neuen Entdeckungen und außergewöhnlichen Fotomotiven begeistert.

Natürlich sind die historischen Stadtzentren von Rom und Florenz überschaubarer. Dort lässt sich vieles wunderbar zu Fuß erkunden. Dennoch bereitet mir jeder Besuch in diesen beiden Städten aufs Neue eine unglaubliche Freude.

Nizza hingegen ist längst zu meiner zweiten Heimat geworden. Wir verbringen dort den ganzen Sommer, und für mich besitzt diese Stadt eine ganz eigene Energie, ein unvergleichliches Licht, nahezu ideale klimatische Bedingungen und ein erstaunlich abwechslungsreiches Kulturprogramm. Nizza hat einen besonderen Charme, dem ich mich einfach nicht entziehen kann.

VENEDIG

Venedig besitzt eine Atmosphäre, die sich jeder gewöhnlichen Beschreibung entzieht. Die Kanäle, die alten Palazzi, die kleinen Brücken und das wechselnde Licht verleihen der Stadt eine fast unwirkliche Schönheit. Besonders liebe ich es, mich ohne konkretes Ziel durch die Gassen treiben zu lassen und dabei Orte zu entdecken, an denen man am liebsten länger verweilen würde.

FLORENZ

Florenz begeistert mich durch seine außergewöhnliche Dichte an Kunst, Architektur und Geschichte. Die Stadt ist überschaubar genug, um vieles zu Fuß zu erkunden, und dennoch gibt es bei jedem Besuch neue Perspektiven und Details zu entdecken. Zwischen Renaissancefassaden, stillen Gassen und den Ausblicken über die Dächer entsteht eine Atmosphäre, die mich immer wieder berührt.

PARIS

Paris ist für mich eine Stadt, die niemals langweilig wird. Die Architektur, das besondere Licht, die kleinen Straßen und die vielen unerwarteten Entdeckungen sorgen dafür, dass jeder Besuch neue Eindrücke hinterlässt. Es ist eine Stadt, zu der ich immer wieder zurückkehren möchte, weil sie mich jedes Mal aufs Neue inspiriert.

ROM

Rom besitzt eine Atmosphäre, die sich kaum mit einer anderen Stadt vergleichen lässt. Antike Bauwerke, prachtvolle Plätze und enge Gassen liegen oft nur wenige Schritte voneinander entfernt. Auch wenn sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten gut zu Fuß erkunden lassen, entdecke ich bei jedem Besuch neue Details und genieße die besondere Stimmung dieser Stadt.

Meine fünf Lieblingsstädte sind allerdings nicht die einzigen Orte, die mir in Erinnerung geblieben sind. Manchmal sind es auch Städte, die mich nicht auf Anhieb begeistern, in denen ich aber trotzdem einen wunderschönen Tag verbringe.

TRIESTE

Cagliari auf Sardinien ist dafür ein gutes Beispiel. Das historische Castello-Viertel, die Kathedrale Santa Maria und die Bastione di Saint Remy mit ihrem Blick über die Stadt bis zum Meer sind ebenso einen Besuch wert wie ein Spaziergang am Poetto-Strand. Dazu kommen gutes Essen, italienisches Lebensgefühl und die Möglichkeit, im nahe gelegenen Naturpark Molentargius rosa Flamingos zu beobachten. Cagliari würde ich nicht unbedingt zu meinen „Nie-genug-Städten“ zählen, aber die schönen Erinnerungen an diesen Tag möchte ich nicht missen. Cagliari muss für mich nicht mit den großen Namen Italiens mithalten. Manchmal reicht es, sich treiben zu lassen, gut zu essen und mit schönen Erinnerungen nach Hause zu fahren.