Iconica Collection von Pomellato
Die neue Iconica-Kollektion von Pomellato beschäftigt sich mit geometrischen Formen, deren Bedeutung weit über einzelne Kulturen hinausreicht. Kreis, Dreieck, Quadrat, Auge, Tropfen und Stern sind Zeichen, die sich seit Jahrhunderten in der Natur, der Kunst und der Architektur wiederfinden. Sie stehen für Ordnung, Harmonie und Balance und bilden den Ausgangspunkt für eine neue Interpretation der Iconica-Linie.


Pomellato übersetzt diese universellen Formen in Gold und weiße Diamanten. Im Zentrum steht dabei eine raffinierte Trompe-l’œil-Technik, durch die die Symbole nicht unmittelbar auf der Oberfläche erscheinen, sondern sich erst im Zusammenspiel von Licht, Perspektive und Wahrnehmung erschließen. Die Diamanten sitzen in vertieften Fassungen, die wie eigenständige geometrische Zeichen wirken und gleichzeitig nahtlos in das Gold integriert sind.


Dabei geht es nicht nur um die optische Wirkung. Die Fassungen werden so in das Gold eingebettet, dass die Übergänge möglichst selbstverständlich erscheinen. Kanten werden abgerundet, Kurven sorgfältig proportioniert und die einzelnen Elemente so gestaltet, dass sie sich natürlich an den Körper anschmiegen. Was auf den ersten Blick mühelos wirkt, beruht damit auf präziser Goldschmiedearbeit und einer genauen Abstimmung von Form, Proportion und Tragekomfort.


Jedes Symbol bringt seine eigene Bedeutung mit. Der Kreis steht für Ewigkeit, Ganzheit und Kontinuität, das Dreieck für Balance und das Quadrat für Stabilität. Das Auge, dessen Form an einen Marquise-Schliff erinnert, wird zum Zeichen der Weisheit. Der Tropfen verweist auf Transformation, während der Stern für Glück steht. Die Motive werden damit nicht einfach dekorativ eingesetzt, sondern bilden eine Art zeitgenössisches Vokabular, das sich durch die gesamte Kollektion zieht.


Erweitert wird das Iconica-Universum durch eine kleine Parure. Eine Kette mit einem zarten runden Anhänger, ein Armband, Ohrringe und verschiedene Ringdesigns greifen insbesondere die Form des Kreises auf. In Roségold gearbeitet und mit weißen Diamanten akzentuiert, steht er hier für Kontinuität, Vollständigkeit und eine zeitlose Form von Schönheit.


Besonders ausdrucksstark präsentiert sich der Ring. Seine gewölbte Oberfläche wird von mehreren geometrischen Fassungen durchbrochen, die einen Wechsel zwischen Struktur und Licht erzeugen. Trotz seines großzügigen Volumens bleibt die Silhouette weich und abgerundet. Genau darin zeigt sich eine der charakteristischen Eigenschaften von Iconica: Die Schmuckstücke wirken sinnlich und präsent, ohne ihre Leichtigkeit zu verlieren.


Jedes einzelne Design erzählt die Symbolsprache auf seine eigene Weise. Zusammen ergeben die Schmuckstücke eine moderne Konstellation aus Zeichen, in der jahrtausendealte Bedeutungen auf zeitgenössisches Mailänder Design treffen. Die Kreationen können einzeln getragen, miteinander kombiniert oder mit bereits bestehenden Iconica-Schmuckstücken gelayert werden.
Terres de Contrastes von Messika
Einen ganz anderen Zugang zur High Jewellery wählt Messika mit „Terres de Contrastes“. Nach „Terres d’Instinct“, das 2025 die Landschaften des südlichen Afrikas aufgriff, richtet sich der Blick nun auf Botswana. Drei unterschiedliche Landschaftsräume – das Okavango-Delta, die Kalahari und die Makgadikgadi-Salzpfannen – bestimmen die Farbwelt der Kollektion.






Im Okavango-Delta treffen tiefes Blau und sattes Grün aufeinander. Mittelpunkt der Kollektion ist die Halskette „Le Okavango Blue“ mit einem außergewöhnlichen blauen Diamanten. Der Stein wurde 2018 in der Orapa-Mine entdeckt und wog im Rohzustand 41,11 Karat. Nach dem Schliff verblieben 20,46 Karat, klassifiziert als Fancy Deep Blue. Mehr als 500 Diamanten zeichnen die Linien der Kette nach und lassen den zentral gesetzten blauen Diamanten wie einen ruhenden Mittelpunkt erscheinen.


Auch die Landschaft selbst wird in Schmuck übersetzt. Bei „Delta Sacré“ bilden mehr als 600 Diamanten in unterschiedlichen Schliffen ein von den Wasserläufen des Deltas inspiriertes Geflecht. Im Zentrum sitzt ein 12,81 Karat schwerer, tropfenförmiger Smaragd.

„Féroce“ wiederum nimmt die Kraft des Krokodils auf: Dreieckige Goldformen erinnern an die Zähne des Raubtiers, während ein 16,98 Karat schwerer australischer Schwarzopal mit wechselnden Blau-, Grün- und Neontönen für die Farbigkeit der Gestaltung sorgt.

Den Abschluss bildet die Welt der Makgadikgadi-Salzpfannen. „Python Rubellite“ interpretiert die klassische Diamant-Rivière neu: Fünf Reihen aus marquiseförmigen Diamanten folgen der Bewegung einer Schlange. Im Zentrum leuchtet ein 13,54 Karat schwerer ovaler Rubellit in intensiver Roséfarbe. Die flexible Konstruktion lässt die Halskette eng am Schlüsselbein entlanglaufen und unterstreicht die fließende Form des Entwurfs.

Während Pomellato mit Iconica auf eine universelle Sprache geometrischer Zeichen setzt, macht Messika die Landschaft selbst zum Ausgangspunkt. Gemeinsam ist beiden Kollektionen die Idee, Schmuck nicht allein über seine Materialien zu definieren, sondern über die Bedeutung und Bilder, die sich mit seinen Formen verbinden.




