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Das steht im neuen ExtraDienst

Extradienst 10-11/2019 – Die APA – Werkzeug unserer Demokratie

Voilà: Die druckfrische Ausgabe von ExtraDienst mit 262 Seiten(!) ist da – das Fachmagazin für die Medien- und Kommunikationsbranche, mit spannenden und topaktuellen Informationen.

In der sich immer schneller drehenden News-Spirale spielen Nachrichtenagenturen noch immer eine unverzichtbare Rolle. In der aktuellen Coverstory spricht Dr. Clemens Pig, Vorsitzender der APA-Geschäftsführung, über alternative Geschäftsfelder, Expansionen und darüber, warum die APA alle 30 Tage ein neues Feature produziert.

+++ Weiters lesen Sie im im druckfrischen Heft:

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz im Interview +++ Wolfgang Fellner und sein neues Radio-Projekt +++ Im Visier der Paparazzi: Wann werden Grenzen überschritten? +++ Informanten – die unsichtbaren Tippgeber +++ Wenn Werber ins politisch unkorrekte Fettnäpfchen treten +++ Schluss mit dämlich: Sportjournalistinnen über Tabus in ihrem Arbeits-Alltag

Editorial

Da hilft kein Jammern – jeder muss das Binkerl der eigenen Unzugänglichkeit tragen. ExtraDienst-Herausgeber Christian W. Mucha schreibt in dieser Ausgabe über Fehl-Leistungen, die jedem einmal passieren. Er erklärt am Beispiel der umtriebigen Silvia Schneider, wieso Perfektion ein Luder ist und verrät sein höchst persönliches Manko des Nichterkennens von Menschen. Und mit welchen aberwitzigen Methoden er das in den Griff zu bekommen versucht…

COVERSTORY

DIE APA – Werkzeug der Demokratie

Die Verbreitung von Meldungen ist das Kerngeschäft der Nachrichtenagenturen. Doch das Leistungsspektrum der APA geht weit darüber hinaus. Im Interview mit ExtraDienst spricht Geschäftsführer Dr. Clemens Pig über alternative Geschäftsfelder und Expansionen. Ein ED-Portrait über den heimischen Big Player.

Storys

Abrisshäuser. Immer wieder verschwinden bekannte Marken nach Fusionen, Übernahmen und Pleiten vom Markt. Einen gut eingeführten Namen versinken zu lassen, birgt aber auch Risiken. ED zeigt, wo die liegen.

Hör zu! Der mediale Podcast-Hype boomt. Doch was steckt wirklich hinter den neuen Akustik-Formaten? Ist es nur ein kurzfristiger Trend oder doch ein langfristiger Medienwandel?

Bildstörung. Streaming-Dienste setzen die TV-Anbieter stark unter Druck. Der Sendeschluss für das klassische Fernsehen ist aber trotzdem noch lange nicht in Sicht.

Marken-Fitness. Wenn Athleten im öffentlichen Rampenlicht jubeln, können Unternehmen ihre Bekanntheit steigern und das Image aufpolieren. Auch in Österreich ist Sportsponsoring mittlerweile ein milliardenschwerer Markt.

Tanz auf dem Vulkan. Sie bleiben im Hintergrund und wissen dunkle Geheimnisse: Informanten sind unverzichtbare Tippgeber für den investigativen Journalismus. Österreichische Journalisten berichten über ihre Arbeit mit den inoffiziellen Kanälen.

Politisch korrigiert. Wenn Werber ins politisch unkorrekte Fettnäpfchen treten, kann das ein Versehen sein. Manchmal steckt aber auch gezielte Provokation dahinter. Ranküne, um die Aufmerksamkeit zu steigern.

Im Visier der Paparazzi. Immer wieder geraten Promis mit der Presse aneinander. Doch wo liegen die Grenzen der Pressefreiheit?

Schluss mit gratis. Paid Content im Netz ist längst keine Geschäftsstrategie für halsbrecherisch veranlagte Zeitungsverleger mehr, sondern im Mainstream angekommen. Auch in Österreich neigt sich die Zeit des Gratis-Contents dem Ende zu, wie viele erfolgversprechende Bezahl-Projekte beweisen.

Die Naturfilmer. Naturfilm-Dokus bringen Spitzenquoten. ED enthüllt, wer in Österreich hinter den sensationellen Bildern und den unglaublichen Geschichten aus der Tierwelt steckt.

Einkaufstouren. Moderne Mogule greifen nach den Flaggschiffen der Medienwelt. Doch der Besitz von Zeitungen bringt oft vor allem ein Soll am Konto. Das stört Investoren wie Amazon-Chef Jeff Bezos allerdings kaum. Zeitungen zu besitzen, ist chic in der neuen Businesswelt.

Schluss mit dämlich. Sportjournalismus ist eine der letzten Männerbastionen. ED stellt jene tüchtigen Frauen vor, die in dieser Zunft ein Leiberl gerissen haben. Dabei werden auch die unschönen Aspekte des täglichen Lebens angesprochen: Vorurteile und Attacken unter der Gürtellinie.

Aktuell

Fest im Sattel. Nach dem Ende der türkis-blauen Koalition sitzt ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz fester im Sattel denn je zuvor. Mit ED sprach er über das Ibiza-Video, die Rolle des ORF beim Wahlkampf und seine Pläne für die Zukunft.

Radioprojekt gestartet. Wolfgang Fellner und sein ausgetüfteltes neues Projekt „Radio Austria“ bringen. Ö3-Urgestein und „Wecker“-Erfinder Rudi Klausnitzer als Moderator noch einmal in den Hörfunk-Ring.

Klimabündnis. Der emeritierte Regal-Herausgeber Manfred Schuhmayer fordert einen nationalen Klimapakt.

Nach Hause gebracht. CEO Michael Kapfer und CCO Dieter Pivrnec haben 80 Prozent der Agenturgruppe GGK MullenLowe übernommen. Im ED-Interview berichten sie, wie es sich anfühlt, die GGK um runde fünf Millionen wieder in österreichische Hände geführt zu haben.

Mode

Markenbotschafter. Das richtige Testimonial kann eine Marke vergolden und ihren Werbewert in lichte Höhen steigen lassen. ED-Autorin Ekaterina Mucha zeigt jene Stars, die den Kampagnen als Markenbotschafter ihre prominenten Gesichter leihen.

Talent trifft Label. Kooperationen zwischen großen Mode-Labels, modernen Stil-Ikonen und bekannten Konzernen sind immer etwas Besonderes. Manchmal sind sie eine Hommage an die Legenden der Mode-Branche. ED präsentiert die neuesten Projekte.

Edle Geschenke. Weihnachten kommt immer schneller, als man denkt. Ekaterina Mucha sorgt heuer frühzeitig für Inspiration.

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Protest-Note

Sehr geehrter Herr Kurz!
Einfach zum Nachdenken!
Bitte nicht!

(Und – wichtig!!! – Nein dieser Kommentar hat null mit Wut zu tun sondern transportiert einfache Befindlichkeiten. Ist also k e i n Wut-Kommentar sondern wohl-überlegt und wochenlang recherchiert und abgefragt – also eine Protest-Note.)

Mit wachsendem Unmut, mit steigendem Unverständnis, mit Reaktionen von
Kopfschütteln bis zu aufkeimenden fassungslosen “das ist aber jetzt nicht wahr”-Reaktionen verfolgen viele meiner Freunde und Mitbürger (so wie ich) seit Wochen das unwürdige Schauspiel von scheinheiliger Verstellung, dilettantischem Laienschauspiel und
dreister Verlogenheit der (ver)handelnden Personen auf der Grüninnen-Seite im Zuge der
erbärmlichen sogenannten Sondierungen.

Wenn‘s die machtgeilen mit den Mittelfinger-Austreckern im Team zum Futtertrog zieht, dann kann man schon kurz grinsende Pharisäer-Masken überstreifen. Für ein gewisses Zeitl halt… Glauben sie denen echt ihre geheuchelte frischentflammte Zuwendung für unsere Politik? Ihnen ist doch hoffentlich klar Herr Kurz, dass ihre angedachte Koalition mit der Chaoten-Partie, die grad einmal 16 Zentimeter Baufortschritt laut Medienberichten beim sauteuren Umbau am Naschmarkt pro Tag schafft, ein Schlag ins Gesicht der überwiegenden Mehrheit der Kurz-Wähler ist.

Nicht nur ins Gesicht ihrer Stammwähler, sondern auch in die Visagen der zigtausenden, von der FPÖ angewiderten und abgesprungenen “Ibiza-Flüchtlinge”. Sie haben mit ihrer klugen, zeitgemäßen Politik und ausgewogener, gelassener und ruhiger Argumentation gegen den publizierten Mainstream einer von rot/grün beherrschten Medienklüngel für viele die “Ibiza-Route” geöffnet.

Und viele sind zu ihnen gereist. Haben auf ihre Seite gewechselt. Und jetzt verjagen‘s die alle mit einem Schlag wieder? Sie könnten mit “Türkis Grün Geschichte schreiben”. Eine “Koalition der Wahlsieger” schmieden, versucht uns die vereinte Bobojournaille einzureden. Ich seh das anders: Die grüninnen, alles andere als Greta-reif (ich finde toll, zeitgemäß und voll angebracht, was dieses Mädchen weltweit bewegt und teile die Sorgen und Ängste und Proteste der Jugend als völlig berechtigt), haben von einem weltweiten Trend ungerechtfertigterweise mächtig profitiert und sind dennoch nix anderes als ein inhomogener, zusammengewürfelter Bobo-Glücksritterhaufen, mit dem kein Staat zu machen ist.

Lieber Herr Kurz! könnten sie sich Sigrid Maurer als Ministerin oder Maria Vassilakou als Vizekanzlerin vorstellen? Letztgenannte stand noch vor kurzem bei den Grünen weit vorn am Ruder (oder besser gesagt klebte wortbrüchig am Amtsstuhl) und ist eine typische Vertreterin dieser eigenartigen Spezies… Die Mariahilferstrasse hat diese Geldverschwenderin so überhastet zugekleistert, dass dieser Tage alles neu gepflastert werden muss, dazu die Stinkefinger-Affäre, die Wienfluss-Plattform-Pleite, der Flächenwidmungsskandal und ein Tschecherant als Fahnenträger – und mit denen wollen wir ernsthaft koalieren?

Ich pack das alles nicht. Und so wie mir geht’s, wie ich täglich mitkriege, spüre und höre, vielen Gleichgesinnten. Ich führe laufend Gespräche, in denen es um Enttäuschung und Fassungslosigkeit geht. Als Netzwerker kommuniziere ich täglich mit Meinungsmachern und höre mir vieles an, was sie in der Deutlichkeit in ihrem Elfenbeinturm wohl nicht mehr hören. Da oben. Im Olymp der Strategie-Wuzzis. Die arrogant larmoyieren – “aber wir haben doch keine Alternative. Wir müssen im Dienste der Republik Kompromisse machen…” Nein – es gibt mehrere andere Optionen als jene, die Antithese ihres Wirkens mit ans Ruder zu lassen. Denn was sich da abzeichnet wird kein Kompromiss, sondern ein Verrat mit anschließendem garantierten Bauchfleck…

Sie haben uns was versprochen. Bitte zerbrechen sie‘s nicht in Stücke. Die Lipizzaner treten nicht mit Mauleseln auf. Die Sängerknaben machen sich nicht gut mit Drahdiwaberl auf der Bühne. Nix gegen Drahdiwaberl und Maulesel… Bitte heben sie nicht ab und spitzen sie ihre Ohren…Und hören sie einfach in sich selbst hinein. Erkennen sie ihre Wähler. Verstehen sie deren Unverständnis darüber, dass sie offenkundig mit einer gewissen Emsigkeit am Verrat derer, denen sie ihren triumphalen Wahlsieg verdanken, herumdoktern.

Ein Pfusch, den doch jeder vernünftig politisch denkende Mensch als unerfüllbar durchschauen muss. Wenn Tump zum metoo-Aktivisten denaturiert dann lachten darüber doch die Hühner. Und die Philharmoniker konzertieren nicht mit den Gspritzt-Buam. Anders gesagt: das mit den Grüninnen geht sich niemals aus. Nicht in hundert Jahren. Man kann sowas vielleicht probieren. Aber ein Scheitern kostet gewaltig.

Ein kleiner Hinweis dazu. Einfach zum Nachdenken: Wenn sie nur in fünf von fünfundzwanzig Kernpunkten ihres Programms einknicken (mit weniger können sich die Grünen nicht abfinden), dann müssen sie K e r n i n h a l t e ihrer Politik aufgeben. Für wie naiv halten ihre Berater denn den typischen ÖVP-Wähler von 2019.

Ich habe ihnen in einer Rede einmal attestiert, dass sie der talentierteste Politiker Österreichs sind. Das stimmt längst nicht mehr. Von einem Talent spricht man, wenn einer noch nicht angekommen ist. Etwa ein Nachwuchskicker in der zweiten Landesliga. Doch sie sind längst zum routinierten Profi-Politiker in der ersten Europa-Liga avanciert. Und jetzt machen‘s womöglich den größten Fehler ihrer makellosen Karriere mit der Auswahl der falschen Mitspieler… Und machen aus ihrer künftigen Regierungsmannschaft
eine violette Trauertruppe. Denn diese Farbe kommt raus, wenn man türkis und vogelkackgrün zusammenmischt.

Tu desparata Austria.

Bitte tun sies nicht.

Der MG Mediengruppe-Jahresplaner für 2020 ist da

Sie planen jetzt Ihre Werbeaktivitäten für 2020? Sie wollen in Gastronomie, Hotellerie, Touristik, in der Kommunikationsbranche, im Medien- und Werbewesen, in der Luxus-, Mode- und Beautybranche und im Online – spezifisch und zielgerichtet – Ihre Top-Kunden erreichen? Zu einem preiswerten Tausenderpreis? Dann sollten Sie, bevor Sie das Jahr planen, das soeben erschienene Booklet „Mediadaten 2020“ der MG Mediengruppe zur Hand nehmen. Sie finden es entweder hier oder Sie entnehmen es der soeben erschienenen Ausgabe von FM oder den kommenden Ausgaben von ExtraDienst, Faktum und Elite, wo wir das Booklet beigelegt haben. Und wenn Sie es edel haben wollen und unsere Mediadaten 2020 auf hochwertigem Papier erhalten wollen, dann senden Sie einfach ein Mail an christian@mucha.at, Kennwort „Bitte um Mediadaten“, und wir senden Ihnen postwendend die hochwertig gebundene Version zu.

Vielen Dank dafür, dass Sie unsere starke Marktposition für Ihre Kraft beim Kunden nutzen.

Harte Strafen drohen bei unlauterem Wettbewerb

Gastronomen haben nicht die Beamten, sondern die Konkurrenz zu fürchten.

Die Novelle zum Nichtrauchergesetz bringt, beginnend mit 1.11.2019, Klarheit in Abgrenzungsdiskussionen, welche Teile eines Gastlokales eine Raucherlaubnis erhalten können. Ab diesem Zeitpunkt ist nämlich das Rauchen, unabhängig von der Art eines Gastlokales gänzlich verboten, sodass es auch keine Ausnahmen geben kann. Das Rauchverbot gilt nicht bloß für Zigaretten, sondern auch für sogenannte Shisha – Pfeifen und E-Zigaretten. Das Gesetz sieht bei Verstößen Strafen bis zu € 10.000,- vor. Tatsächlich wird es aber, zu mindestens anfangs, wesentlich geringere Strafen geben. Dazu kommt, dass je nach Bundesland unterschiedlich vorgegangen wird. So wird in Innsbruck für eine Übergangszeit Aufklärung vorgezogen, während in Wien die Beamten angewiesen sind, bei Gesetzesverstößen unverzüglich Strafen zu verhängen.

Unlauterer Wettbewerbsvorteil

Wirklich teuer wird es allerdings, wenn Mitbewerber, verbunden mit der Behauptung, dass der gegen das Rauchverbot verstoßende Gastwirt unlauteren Wettbewerbsvorteil gegenüber gesetzestreuen Gastunternehmen bewirkt, vor Gericht ziehen. Tatsächlich wird eine Vielzahl der rauchenden Gäste ein Lokal vorziehen, in dem das Rauchen gestattet wird.

Nach der alten Gesetzeslage war es noch zulässig, in bestimmten kleinen Lokalen und Bars zu rauchen und darüber hinaus Lokale so zu gestalten, dass der kleinere Raum Rauchern zur Verfügung stand. Durch die nunmehr geltende einheitliche Regelung ist kein Freiraum mehr gegeben. Es kann auch keinen guten Glauben geben, Gäste rauchen lassen zu dürfen.

Keine Auslegungsirrtümer

Während vormals verschiedene Ansichten über das Größenverhältnis zweier Räume in einem Gastlokal darüber bestehen konnten, welcher der beiden Räume nach Quadratmetern größer war, bzw. mehr Gäste aufnehmen und von Gericht ein Auslegungsirrtum angenommen werden konnte, ist dieses Argument ab 1.11.2019 obsolet.

Das hat zur Folge, dass ein Gastwirt, der das Rauchen seiner Gäste auch nur vorübergehend gestattet jedenfalls unlauter handelt und nicht nur zurecht geklagt werden kann, sondern vor allem auch damit rechnen muss, dass Einstweilige Verfügungen gegen ihn erlassen werden. Der Betroffene muss dann unverzüglich sein rechtswidriges Verhalten einstellen, andernfalls drohen hohe Strafen. Die Exekutionsordnung sieht die Verhängung von Strafen vor, die täglich von Verletzung zu Verletzung angehoben werden können und bis zu € 100.000,- pro Tag erreichen können. Nur so sieht das Gesetz eine Garantie dafür gegeben, dass Mitbewerber die Strafen nicht in Kauf nehmen und ihr rechtswidriges Verhalten fortsetzen.

Klagen gegen das Rauchverbot

So wie das auch schon nach dem alten Gesetz der Fall war, werden sich Gruppen von Gastronomen und Privaten zu Klagsvereinen zusammenschließen und Rechtsanwälte sich darauf spezialisieren, Gastronomen bei Verstößen gegen das Rauchverbot zu klagen. Nachdem der Verfassungsgerichtshof den Antrag der Gastronomie gegen das Rauchverbot abgelehnt hat ist auch kein weiteres Rechtsinstrument gegeben, das Rauchverbot zu Fall zu bringen. Zwar steht die Entscheidung zu sogenannten Shisha – Bars noch aus, doch könnte auch eine Stattgebung deren Beschwerde an der generellen Situation nichts ändern.

Aus diesen Gründen ist es dringend zu raten, dass sämtliche Gastronomiebesitzer mit sofortiger Wirkung das Rauchen in ihren Lokalen verbieten, keine Aschenbecher zur Verfügung stellen, Gäste, die gegen das Verbot verstoßen des Lokals verweisen und nachhaltig, das heißt dokumentiert, dafür Sorge tragen, dass in ihren Räumen kein Gesetzesverstoß gegen das Rauchergesetz erfolgt.

Rechtsanwalt Prof. Dr. Georg Zanger © Archiv

Das steht im neuen ExtraDienst

ExtraDienst 8-9/2019 – Pitch mit Punch

Gute Abschlüsse sind kein Zufall: Wenn es beim Pitch hart auf hart geht, dann entscheidet oft nicht die brillante Idee über Sein oder Nichtsein bei der Wettbewerbs-Präsentation, sondern überraschende Verführungen, kleine Mätzchen und unerwartete Psychotricks. Für die neue Coverstory brachte ExtraDienst Top-Proponenten der Branche dazu, ihre Trick-Kisten zu öffnen. +++ Weiters bietet ExtraDienst auf 302 Seiten: das Ergebnis der Journalisten-Wahl: Vorhang auf für die Besten der heimischen Medienszene +++ ORF-Jungstar Tobias Pötzelsberger im Interview +++ Die raffinierten Angriffe der Cyber-Kriminellen und wie sich Unternehmen dagegen wehren +++ Shitstorms im Netz: Jetzt bieten Versicherungen Polizzen gegen das stürmische Risiko an +++ Sonderthema Tirol und Vorarlberg: Im Westen Österreichs dominieren zwei Platzhirsche

Editorial

Er war wertvoll wie die Mitgliedschaft bei einem Gentlemen’s Club in der Oxford Street. Er war begehrt. Er war ein Tür-Öffner. Im ExtraDienst-Editorial schreibt Herausgeber Christian W. Mucha über den Presseausweis. Und wie er seine Bedeutung verloren hat. Welche Rolle auf Profit ausgerichtete Journalistenclubs dabei spielen und was der Eklat um einen abgelehnten Preis damit zu tun hat, können Sie ab sofort in der druckfrischen ED-Herbstausgabe lesen.

Top Dienst

Profil geht zu Kurier. Nach zähen Verhandlungen zwischen VGN-Boss Horst Pirker und dem Kurier wurde eine Einigung erzielt: Vorbehaltlich der Genehmigung der Bundeswettbewerbsbehörde werden in Zukunft auch die wirtschaftlichen Profil-Belange zum Kurier übersiedeln. Die Redaktion liegt ja bereits in Kurier-Händen…

Medienanalyse: Wahlkampf im Schatten von Skandalen. Der „Observer“ analysierte die jüngsten innenpolitischen Aufreger auf Medienpräsenz und Resonanz.

Bedingt verurteilt. Der ehemalige Eigentümer der Kärntner Tageszeitung, Dietmar Wassermann, ist vom Landesgericht Klagenfurt zu zehn Monaten bedingter Haft verurteilt worden.

COVERSTORY
Pitch mit Punch

Wettbewerbs-Präsentationen sind ein heikles Dauerthema. Um beim Pitch zu reüssieren, wird tief in die Trick-Kiste gegriffen. Branchen-Experten verraten wie sie mit Psychotricks, Verführungen und sonstigen Mätzchen zu guten Abschlüssen kommen. Denn wenn es hart auf hart geht, dann entscheiden nicht nur brillante Ideen über Erfolg oder Niederlage.

Storys

Österreichs beste Journalisten in 17 Kategorien. Nach einem aufregenden Online-Voting war nun die 24-köpfige Experten-Jury am Wort. Jetzt heißt es: Vorhang auf für die Besten der heimischen Medienszene.

Sturm-Schäden. Shitstorms können die Reputation von Firmen massiv unter Druck setzen. Immer mehr Versicherungen bieten daher Polizzen für ein Risiko mit ernsten wirtschaftlichen Folgen.

Handylos. Wie würden Sie den Verlust ihres Handys verkraften? ED befragte Branchenvertreter, wie sie damit umgehen würden, wenn ihr „Mobile Device” in fremde Hände gerät.

Bild-Störung. Die Tradition, Geschichten in Bildern zu erzählen, ist in Gefahr. Was einst die Auflagenzahlen und den Umsatz von Tageszeitungen ankurbelte, wird heute kommentarlos ausradiert. Comics, Cartoons und Karikaturen sind immer weniger gefragt.

Die Profilerin. Patricia Staniek wird regelmäßig von Polizei und Wirtschaft für heikle Sprach- und Textanalysen konsultiert. Für ED analysierte die Expertin Texte prominenter Journalisten.

Marken als Allgemeingut. Soletti, Tempo, Tixo – Beispiele für generische Markennamen gibt es viele. Eigentlich ist es der Traum jedes Unternehmens, dass seine Marke in aller Munde ist. Doch kann das auch Probleme mit sich bringen.

Rittern um jeden Kunden. Die PR-Branche ist nichts für Weicheier. Es gibt nur wenige Metiers, in denen der Konkurrenzkampf härter ist. Jedoch zieht es weiterhin viele neue Anbieter in den Markt, denn der Gesamtkuchen wird nicht kleiner.

Aktuell

ORF-Aufsteiger. Im ED-Interview spricht Tobias Pötzelsberger über die Sommergespräche 2019 und den medialen Hype um seine Person.

Ungeliebt. Verlieren Influencer ihr Geschäftsmodell, wenn Instagram die Likes unsichtbar macht?

Versteckte Kamera. Mit neuen Methoden und noch mehr Raffinesse erzeugen Online-Angreifer Dauerdruck. Unternehmen sind nur unzureichend gewappnet.

ÖAK – Print gegen E-Paper. Print-Titel müssen Federn lassen. Das digitale Zeitunglesen wird dagegen immer beliebter.

Das Gespenst der Krise. Der emeritierte Regal-Herausgeber Manfred Schuhmayer nimmt zum medialen Herbeireden einer Rezession Stellung.

Sonderthema

Konzentration auf das Wesentliche – die Medienszene in Tirol und Vorarlberg. In den beiden westlichsten Bundesländern wird die Medienlandschaft von zwei Platzhirschen dominiert: In Tirol von der Moser Holding und in Vorarlberg von Russmedia.

ExtraDienst Jahres-Abonnement zum Vorzugspreis hier bestellen>>

ORF gegen Guerilla-Elefanten – Wrabetz gnadenlos

Der ORF hat, wie man hört, der Firma Kambaku ihre Ö3 Werbespots storniert. Sie haben keine Ahnung was das ist? Das hatten wir bisher auch nicht. Dabei handelt es sich um einen Kakao mit Elefantenfrucht – was auch immer das sein sollte. Sprich, irgendeinen von diesen unsäglichen Energydrinks, die keiner braucht. Die an der Grenze der Legalität sind. Die grauslich schmecken und deren Namen man sich sowieso nicht merkt. Dieses Unternehmen hat nun für Elefantengeräusche während dem Sommergespräch zwischen ORF-Redakteur Tobias Pötzelsberger und Pamela Rendi-Wagner gesorgt (ExtraDienst berichtete).

Telekratius findet das geil. Eine tolle Werbeaktion. Und plötzlich merkt man sich, dass Geschäftsführer Alexander Wacker ein Getränk namens Kambaku auf den Markt bringt. Guerilla-Marketing vom Feinsten. Wir überlegen schon, anderen Produktherstellern Tipps zu geben, wie sie sich auch in Szene setzen könnten. Der Kelly’s Vorstand könnte das Knuspern seiner Chips mit Mega-Lautsprechern lang bei Kurz ertönen lassen. Wrigley’s könnte das Platzen eines Kaugummis in Szene setzen. Puntigamer das Rülpsen nach dem Genuss einer Halbliter-Dose mit dem Ploppen des Verschlusses. Und McDonald’s ein deutliches Furzen nach dem Genuss eines Big Mac.

Aber all das ist nicht so sympathisch wie die wackere Aktion von Alexander Wacker mit seinem Kambaku (merken Sie‘s? Ich nenne das Produkt schon das dritte Mal). Und jetzt passiert das Unglaubliche: Der ORF streicht denen die Werbung. Will die Interviewten künftig unter eine Glocke stellen. Um so etwas zu verhindern. Das wirft gleich eine ganze Reihe von Fragen auf. Erstens: Wer stellt eine Glas?- Käse?- Kunststoff?- Glocke auf, in der das gesamte Technikteam, das Kamerateam, das Equipment, der Befragte, der Moderator, zwei Sesseln und das Moderatoren-Tischerl passt? Muss die Glocke durchsichtig sein? Kann sie auch als Käseglocke benutzt werden? Wie teuer ist so etwas? Ist das absolut schalldicht? Weiters: Bedeutet das, dass die Sommergespräche kürzer werden müssen, weil denen unter der Käseglocke nach einer gewissen Zeit die Luft ausgeht? Und: Sind jene, die von Käseglocken geschützt werden, auch geschützte Arten? Wollen wir wirklich, dass ein Hofer oder die Grünen zu den geschützten Arten gehören, die wir mit unserer GIS-Gebühr bezahlen, dass die unter Käseglocken gestellt werden? Fragen über Fragen. Aber jetzt eine Bitte an die ORF-Verantwortlichen. Lieber Alex Wrabetz. Du, der doch mit wunderbarem Humor gesegnet bist, wieso streichst du die Kambaku-Werbung auf Ö3 am Tag nach dem Elefanten-Tröten? Du, der du doch für Kunst, Kultur und Kreativität immer in der ersten Reihe stehst: Wieso hast du denen (persönlich) die Werbung gestrichen? Der sollte doch besser einen Orden kriegen…

Meint zumindest Ihr

Telekratius

 

Wrabetz gnadenlos

Elite erreichte Alexander Wrabetz für eine Stellungnahme zur Causa.

Elite: Die Branche findet den Werbegag überwiegend witzig. Ihre Reaktion?

Alexander Wrabetz: Ich kann der Aktion einen gewissen Schmäh nicht absprechen. Aber die Störung hat dem Publikum großen Schaden zugefügt. Viele Zuschauer waren empört. Es ist ja eine ernsthafte Sendung gewesen.

Elite: Wie planen Sie, solche Aktionen in Zukunft zu verhindern?

Wrabetz: Wir haben im Jahresdurchschnitt täglich acht Stunden Live-Sendungen. Dafür gibt es jetzt Pläne, diese Sendungen vor solchen Störungen zu schützen. Wie, verrate ich nicht. Jedenfalls nicht mit einer Käseglocke. Eigentlich finden die Aufzeichnungen ja in einem geschützten Bereich statt. Aber dieses Unternehmen hat uns hier getroffen.

Elite: Sie haben Werbebuchungen der betroffenen Firma auf Ö3 storniert. Warum die harte Reaktion?

Wrabetz: Die Firma hat ihr Ziel schon erreicht. Wir möchten denen nicht auch noch eine Plattform geben, wo sie dann ihre Aktion auch noch mit einem Werbespot auf Ö3 auflösen.

 

“Ach, er soll das nicht so tierisch ernst nehmen”

Elite lud den Geschäftsführer der Kambaku Energy GmbH, Alexander Wacker, zum Gespräch über die spektakuläre Guerilla-Aktion ein.

Elite: Herr Wacker, das war eine wilde Aktion, die Sie da gemacht haben. Wie kommt man auf so etwas?

Alexander Wacker: Wir haben schon einmal so etwas gemacht bei der Elefantenrunde der letzten Wahl. Da sind wir mit dem Elefanten vorgefahren, sowohl bei Puls 4 als auch beim ORF. Damals sind wir auch in den Medien vorgekommen, aber es war jetzt nicht so die große Aufregung. Dann haben wir uns gedacht: Wie können wir das toppen? Nachdem ich dann zufällig gelesen habe, dass das live stattfindet und wo das genau ist – 23. Bezirk bei der Breitenfurter Straße in einem Garten wo das Studio 2 des ORF ist – haben wir uns gedacht: „Dort fahren wir hin“.

Elite: Sind Sie beraten worden oder war das Ihre eigene Idee?

Wacker: Nein, das machen wir schon selbst. Wir sind mit dem Elefanten und dem Elefanten-Schreier schon länger unterwegs. Und dann haben wir uns gedacht, dass wir das halt einmal bei einer ORF Sendung machen.

Elite: Sie haben die Aktion bei den Sommergesprächen angeblich schon vorher probiert?

Wacker: Ja. Eine Woche davor. Beim Sommergespräch mit Norbert Hofer, haben wir es mit einem normalen Lautsprecher probiert. Da hat es aber geregnet und die sind drinnen gesessen. Blöd gelaufen. Deswegen hat es nicht geklappt.

Elite: Wie haben die Leute auf die Aktion reagiert?

Wacker: Durchwegs positiv. Wenn der ORF sagt, dass sie so viele Beschwerden hatten, dann ist das Blödsinn. Wir haben natürlich ein paar negative Reaktionen – insbesondere von Leuten, die im Wahlkampf aktiv sind – aber die allermeisten haben es lustig gefunden. Es war keine großartige Störung, es war ein kurzer Elefantenschrei. Lächerlich, da so ein Tamtam daraus zu machen.

Elite: Jetzt haben Sie natürlich, als weiser Kaufmann im Vorfeld, nach der Aktion, die sie geplant haben, gleich für den nächsten Tag in der Früh im Ö3 Wecker einen Spot gebucht. Was kostet das?

Wacker: Ich weiß es nicht genau, aber ein paar tausend Euro. Am Dienstag ist der Spot auch gelaufen. Mit Elefantenschrei, was das Produkt ist und wo es das gibt – bei Billa, Merkur und Sutterlüty.

Elite: Mit irgendeinem Hinweis auf die ORF-Sommergespräche?

Wacker: Nein, mit gar keinem Hinweis. Nur der Spot. Ohne Hinweis, dass wir jetzt den ORF gecrashed hätten. Wir haben nicht damit gerechnet, dass das medial so aufgeht. Die Idee war halt, dass man sich fragt: Was ist denn das für ein Elefantenschrei? Und am nächsten Tag hört man im Radio die Werbung und stellt vielleicht einen Konnex her.

Elite: Das heißt, wenn wir jetzt die Artikel in den Zeitungen und die gesamten medialen Reaktionen rechnen, haben Sie jetzt einen Werbewert von ein paar hundert Tausend Euro bekommen, richtig?

Wacker: Ob es so viel ist, weiß ich nicht. Aber wir sind ganz zufrieden.

Elite: Wann haben Sie erfahren, dass Ihr Spot gestrichen wird? Und wer hat Ihnen das mitgeteilt?

Wacker: Ich habe von dem Vertriebsmitarbeiter, bei dem wir auch den Spot gebucht haben, ein Mail bekommen. Das war ein lapidarer Satz: „Ich muss Ihnen mitteilen, dass wir die weitere Ausstrahlung Ihres Spots stornieren müssen.“ Keine Begründung, gar nichts.

Elite: Jetzt wissen Sie, dass der ORF-Generaldirektor das persönlich verfügt hat. Und Sie haben gelesen, was Alexander Wrabetz dazu sagt. Was ist die Botschaft, die Sie Wrabetz schicken wollen?

Wacker: Ach, er soll das nicht so tierisch ernst nehmen und hochspielen. Und ein bisschen Humor beweisen.

Elite: Versprechen Sie, dass Sie künftig derartige Sachen nicht mehr machen oder wollen Sie das noch steigern?

Wacker: Nein, das verspreche ich sicher nicht (lacht). In dieser Form machen wir es wahrscheinlich nicht mehr. Und vielleicht auch nicht beim ORF. Aber wir werden uns wieder kreative Ideen einfallen lassen.

Elite:  Wie sind Sie auf das Produkt gekommen? Seit wann gibt es das und was kann es?

Wacker: Das Produkt habe ich in meinem Lokal Paolo’s Restaurant entwickelt, das ich früher am Westbahnhof hatte. Das war ursprünglich ein Kakao mit Koffein und Espresso-Shot. Das ist sehr gut angekommen und war innerhalb kürzester Zeit unser meistverkauftes Heißgetränk. Das hat damals so um die 2,50 bis 3 Euro gekostet. Dann habe ich mir gedacht: Den fülle ich in Flaschen ab.

Elite: Was bedeutet „Kambaku“?

Wacker: Kambaku ist der Name eines legendären Elefantenbullen im Kruger Nationalpark. Es war nicht so einfach, einen Namen zu finden, den man auch gut schützen lassen kann.

Erster Polit-Roman über Österreich nach Ibiza

In seinem ersten Roman beschreibt „Heute“-Chefredakteur Christian Nusser die Machtverhältnisse in Österreich, auch mit einem Augenzwinkern. Wie funktioniert Österreichs politisches System wirklich? Wie arbeiten Medien? Wie gehen Politik und Medien miteinander um, vor und hinter den Kulissen. Das Buch ist ab sofort in den Buchhandlungen erhältlich, unter anderem bei Thalia, Morawa und Libro.

Darum geht es:

Ein Radfahrer bringt beinahe eine junge Frau zu Sturz. Hier könnte die Geschichte zu Ende sein, denn eigentlich ist nichts passiert. Der Radler aber ist Ministersohn, sein Vater ein populistischer Politiker, das „Opfer“ eine junge Reporterin. Und so wird aus dem Nicht-Ereignis eine Staatsaffäre, aus dem Nicht-Unfall ein blutiges Verbrechen mit einer Schwerverletzten. Der Roman schildert auf satirische Art, wie sich Boulevard- und Qualitätszeitungen, Fernsehen und Radio, Facebook und Twitter, Politiker, Lobbyisten, NGOs und Unternehmen die „Wahrheit“ über den „Vorfall“ zu ihren Gunsten zurechtbiegen. Am Ende bricht das Lügengebäude in sich zusammen. Trotzdem zieht jeder seinen Profit aus einem Ereignis, das es in Wahrheit nie gegeben hat.

ExtraDienst-Herausgeber Christian W. Mucha über das Buch:

Der heutige Tag ist verloren. Endgültig. Perdu. Futsch. Weg. Zerronnen.

Allerdings für etwas Gutes. für etwas, wo ich angefangen habe hineinzulesen und nicht mehr aufhören konnte. „In der Not frisst der Teufel Lügen“ heißt der neue Roman von „Heute“ Chefredakteur Christian Nusser. Darin geht es um ein Nicht-Ereignis, das von den Medien hochgepusht wird. Mit dem ihm zu eigenen Witz, Humor und Zynismus zeichnet Nusser ein Sittenbild unserer Branche. Mit austro-spezifika garniert, die es garantiert nur hierzulande gibt. Die handelnden Personen sind reine Erfindungen, der regen Fantasie von Nusser entsprungen, in ihren Wesenszügen jedoch blitzschnell enttarnbar. Und teils Mischungen bekannter Proponenten der heimischen Szene. Das Buch ist meiner Meinung nach ein absolutes Muss. Es wird Ihnen gehen wie mir. Sie werden anfangen zu lesen. Und nicht mehr aufhören können. Und deshalb ist mein Tag für heute weg. Futsch. Perdu…

Der Autor

Christian Nusser, geboren 1963 in Klagenfurt, ist seit über 30 Jahren Journalist. Er hat Publizistik und Politikwissenschaft studiert und war nach der Promotion Chefredakteur von Tageszeitungen, Magazinen, Radio, Digitalmedien und TV-Projekten in Österreich und Deutschland. Er ist Autor mehrerer Bücher, unter anderem für Prof. Christiaan Barnard und Waris Dirie. „In der Not frisst der Teufel Lügen“ ist sein erster eigener Roman. Auf seinem Blog christiannusser.at beschreibt er satirisch Österreichs Politik und Politiker.

 

PA / RED

Bundeskanzlerin eröffnet MQ Vienna Fashion Week19

Dr. Brigitte Bierlein ist die erste Bundeskanzlerin in der Geschichte Österreichs. Doch nicht nur das: Sie war die erste Frau in der Generalprokuratur beim Obersten Gerichtshof, der höchsten Staatsanwaltschaft der Republik. Sie wurde die erste Vorsitzende der Staatsanwälte-Vereinigung. Als erste Frau stieg sie im Verfassungsgerichtshof zur Vizepräsidentin auf und übernahm in Folge den Vorsitz – ebenfalls als erste Frau in der Geschichte Österreichs.

Auch in Modefragen ist Bierlein stilsicher, was bereits des Öfteren Gegenstand medialer Berichterstattung war. Nun wird die Bundeskanzlerin die 11. MQ VIENNA FASHION WEEK presented by ŠKODA am Montag, den 9. September 2019 eröffnen. Das Organisationsteam der Vienna Fashion Week, Elvyra Geyer, Zigi Mueller-Matyas und Maria Oberfrank, freut sich sehr, dass die Bundeskanzlerin eine Rede halten wird.

„Mode ist Kommunikation ohne Worte und ein wichtiges Kulturgut”, hebt die Bundeskanzlerin selbst vorab hervor. „Sie ist nicht nur Ausdrucksform des eigenen Stils, sondern auch Spiegelbild eines Kollektivs. Ich freue mich sehr auf die Eröffnung der 11. Vienna Fashion Week.”

Geehrt vom Besuch der ersten Bundeskanzlerin fühlt sich auch Dr. Christian Strasser, Direktor des MuseumsQuartier Wien: „Für die Menschen in Wien ist das MQ ein öffentliches Wohnzimmer, ein weltoffener Ort, an dem Diversität von Tag zu Tag gelebt wird – wenn die Vienna Fashion Week zu Gast ist, füllt sich dieses mit Strahlkraft und Glamour”, hält er fest. “Die Eröffnung durch Frau Bundeskanzlerin Bierlein ist mir daher eine ganz besondere Freude und große Ehre!“

Die Fashionweek Veranstalterinnen ergänzen: „Brigitte Bierlein ist eine mutige, kluge, besonnene Frau und unterstreicht diese Charaktereigenschaften mühelos durch ihr Äußeres. Ihr Stil ist unvergleichlich und zeigt auch im Ausland, wie viel Modegespür unser Land hat. Für uns ist sie in vielerlei Hinsicht ein Vorbild.“

14. 8. 2019 / gab

Alles neu

Nach der Fertigstellung der neuen Pages www.extradienst.at, www.faktum.at und www.fm-online.at geht nun auch die vierte neue Page unseres Hauses online.

Dieser Tage startet elite mit seiner neuen Homepage www.elite-magazin.com in die Versuchsphase, die die nächsten Wochen dauern wird. Mit 1. September sollte sie dann stabil online sein.

Bitte haben Sie Geduld für die kleinen Fehler und Unpässlichkeiten, die bei der Neuerstellung jeder Homepage naturgemäß auftreten.

Schreiben Sie uns Wünsche, Anregungen und Fehlermeldungen bitte an: christian@mucha.at.

Wir hoffen, das Re-Design ist gelungen und freuen uns, Sie weiter als Gäste auf unseren Pages begrüßen zu dürfen.

Herzlichst Ihre MG Mediengruppe

MG Mediengruppe GmbH
Zieglergasse 1, 1072 Wien
Telefon: +43 (1) 522 14 14
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Die Portale der MG Mediengruppe
Elite-Blog von Ekaterina Mucha
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FaktuM – Infos für Touristiker
FM – Hotel- und Gastroinfos

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